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GEW: Dramatische Unterfinanzierung der Bildung bleibt

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht nur wenige Fortschritte für eine ausreichende Bildungsfinanzierung in Niedersachsen. Am 26. November hatten die beiden regierungstragenden Fraktionen SPD und CDU ihre Pläne zum Landeshaushalt vorgestellt, die sogenannte „Politische Liste“.

27.11.2019 - Hannover

„Die dramatische Unterfinanzierung der Bildung in Niedersachsen kann so nicht behoben werden“, kritisierte die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth. Die Liste von SPD und CDU enthalte jedoch einige positive Punkte für besonders benachteiligte Bereiche. „7,5 Millionen Euro zur Sicherung der Unterrichtsversorgung in den berufsbildenden Schulen und über 2 Millionen für die Erwachsenenbildung sind richtige Schritte. Bei den zusammen knapp 2,4 Millionen Euro für die Schulsozialarbeit und den Multiprofessionellen Teams muss unbedingt berücksichtigt werden, dass die entsprechenden Mittel zur Umwandlung der 80-prozentigen Zwangsteilzeitstellen verwendet werden können“, forderte Pooth. Auch mehr Geld für die Landeszentrale für politische Bildung oder die Sportförderung sei grundlegend richtig. „Die Einzelmaßnahmen ersetzen allerdings nicht die dringende Notwendigkeit, endlich große Summen in alle Bildungsbereiche zu investieren“, betonte die GEW-Landesvorsitzende.  

Die GEW Niedersachsen werde die Einzelheiten in der Folge detailliert analysieren.

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