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GEW fordert massive Bildungsinvestitionen für 2020

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsens warnt davor, 2020 im Bildungsbereich weiter auf Symbolpolitik und kleine Schritte zu setzen. Stattdessen fordert sie umgehend massive Bildungsinvestitionen.

11.12.2019 - Hannover

„Schulen, Hochschulen und die Erwachsenenbildung leiden unter einer dramatischen Unterfinanzierung. Eine kleine Zulage hier oder eine Imagekampagne da nützen wenig, um dem enormen Finanzbedarf gerecht zu werden“, kritisierte die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth. „2020 muss im Zeichen des Kampfes gegen die Unterfinanzierung der Bildung stehen. Weitere Symbolpolitik ist hier völlig verfehlt. Wir erwarten von der Landesregierung im kommenden Jahr erhebliche Anstrengungen, um der Bildung nicht erst wieder im Wahlkampf entscheidende Bedeutung beizumessen“, forderte Pooth.
Für den Schulbereich will die GEW ihre zentralen Forderungen am 16. Dezember noch einmal gegenüber Kultusminister Grant Hendrik Tonne deutlich machen. Am Landtag werde es dazu einen Fototermin mit dem Minister geben (Presseeinladung folgt).