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Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der Grundschule

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Das Thema ‚Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt‘ ist in vielen Grundschulen weder im Unterricht noch in der Wahrnehmung vieler Kolleg*innen präsent. Doch immer deutlicher wird, das dieses Thema auch bereits im Unterricht und Schulalltag des Primarbereichs eine Bedeutung bekommt.

Die Schulpraxis zeigt, dass das Wort ‚schwul‘ auch bereits von sehr jungen Schüler*innen als Schimpfwort verwendet wird. Die Wahrnehmung von Problematiken rund um die Thematik von trans* Kindern spielt darüber hinaus gelegentlich Eingang in den Schulalltag.
Zum Einstieg setzt sich das Seminar mit den Lebenswirklichkeiten lesbisch, schwuler, bi, inter- und trans* - Kindern und Jugendlichen auseinander und definiert das häufig verwirrende Vokabular.
Darüber hinaus soll vermittelt werden, warum ein diskriminierungsfreier Umgang mit LSBTIAQ*- Schüler*innen als eine Chance für eine verbesserte Lernumgebung und damit auch für ein besseres Lernen betrachtet werden kann: Wie können wir als Beschäftigte in Schule auf Diskriminierungserscheinungen zwischen Kindern im Grundschulalter adäquat reagieren? Was ändert sich mit einem möglichen Coming-Out im Schulalltag? Und was bedeutet das Coming-Out für Klassenfahrten, Sportunterricht und die Ausstellung von Zeugnissen?

Das Seminarangebot bietet zu diesen Themen Grundlagenwissen an und zeigt mit Hilfe von Fallbeispielen Handlungsmöglichkeiten auf.


Referentin: Franziska Fahl (Lehrerin an der Grundschule Hundsmühlen)
Termin: 16.05.2024, 16:00 – 18:00 Uhr
Kursort: online
Gebühr: 0,00 €
Anmeldung unter: Oldenburg(at)aul-nds(dot)de

 

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