GEW: Schulgesetznovelle zu Inklusion, Einschulung und Sprachförderung mit Licht und Schatten

Hannover, 24. Januar 2018: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen wendet sich gegen eine geplante Schulgesetzänderung, mit der die Umsetzung der Inklusion hinausgezögert würde.

 Am 24. Januar hatte die Landesregierung im Landtag eine Schulgesetznovelle vorgelegt, durch die Förderschulen Lernen länger - bis ins Jahr 2028 - Bestand haben können. „Es ist keine Lösung, die Umsetzung der inklusiven Schule zu verzögern. Statt Doppelstrukturen, die Personal und finanzielle Mittel binden, brauchen wir die konsequente Umsetzung der Inklusion“, sagte die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth am Rande des Landtagsplenums.

Die Einrichtung von Kooperationsklassen oder entsprechenden Lerngruppen an Regelschulen, die ausschließlich von Kindern mit Förderbedarf besucht werden sollen, lehnt die GEW ebenso ab. „Diese Form von Separation wäre ein Rückschritt“, betonte Pooth.

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GEW: Entlastung von Lehrkräften erster Schritt / Arbeitszeitverordnung muss dringend verändert werden

Hannover, 18. Januar 2018: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen sieht die Ankündigung von Kultusminister Grant Hendrik Tonne positiv, Lehrkräfte von Verwaltungsarbeiten zu befreien. Auch den Wegfall der bisherigen Schulinspektion, die von einer „Fokusevaluation" ersetzt werden soll, beurteilt die GEW als Schritt in die richtige Richtung. Allerdings bleiben aus ihrer Sicht Fragen offen.

„Es ist gut, dass die angeschobenen Vorhaben zur Entlastung der Schulen von Verwaltungstätigkeiten bei der Einstellung pädagogischer Mitarbeiter umgesetzt werden", sagte die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth. Auch dafür habe die GEW in den vergangenen Jahren gekämpft. „Als erste entlastende Maßnahme für Schulleitungen sieht die GEW das Vorhaben des Kultusministers positiv. Letztlich darf dieser Schritt jedoch keinesfalls die Novellierung der Arbeitszeitverordnung mit spürbaren Entlastungen für Lehrkräfte ersetzen!", betonte sie. Sie nehme den Minister beim Wort, dass es hierbei kein Entweder-oder geben werde.

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GEW: Durch Streikrecht Beamtenstatus modernisieren

Hannover, 17. Januar 2018: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen erneuert ihre Forderung nach dem Streikrecht für verbeamtete Lehrkräfte.

Angesichts der mündlichen Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht vom 17. Januar 2018, bei der die GEW zwei Klagende aus Niedersachsen vertritt, setzt sich die Landesvorsitzende Laura Pooth für den Erhalt und die Modernisierung des Beamtenstatus´ ein. „Der Beamtenstatus könnte durch das Streikrecht zeitgemäß angepasst werden, ohne ihn aufgeben zu müssen. Die vermeintlichen Vorteile gehören vielfach leider der Vergangenheit an", sagte Pooth.

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GEW: Verlässlichkeit der Grundschule muss bleiben

Hannover, 20. Dezember 2017: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen weist den Vorschlag des Philologenverbandes entschieden zurück, die verlässliche Grundschule zeitweise auszusetzen. Der Vorsitzende Horst Audritz hatte am 20. Dezember im Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) wegen des akuten Lehrkräftemangels angeregt, Grundschulkinder im Bedarfsfall auch deutlich vor 13 Uhr nach Hause schicken zu können.

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Familienzuschlag: Keine Veranlassung zu Widersprüchen

Mitte Dezember kursierten vermehrt E-Mails an Schulen mit der Aufforderung an Beamt*innen und Beamte, die drei oder mehr Kinder haben, gegen die Höhe des Familienzuschlags für dritte und weitere Kinder Widerspruch einzulegen. Der für die Information verantwortliche Verband suggeriert, dass dies in Niedersachsen notwendig sei, um Rechtsansprüche zu sichern.

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