Protest gegen Mehrarbeit

Sonderaugabe der "Erziehung & Wissenschaft" zu den Beschlüssen der Landesregierung

Kundgebung und Demonstration am 29. August

Die GEW Niedersachsen hat eine Sonderausgabe der Erziehung und Wissenschaft erstellt, die als einziges Thema die Erhöhung der Arbeitszeit und der Streichung der Altersermäßigung behandelt. Vor allem enthält sie den Aufruf zu einer Protestveranstaltung am 29. August in Hannover.

Alle Mitglieder erhalten bis Mitte August drei Exemplare um auch bisherige Nicht-Mitglieder über die GEW-Positionen zu informieren und für einen GEW-Beitritt zu werben. Also, zwei Exemplare an Kolleginnen und Kollegen weitergeben.

Landeshaushalt 2014: Bildungsbereich wird aufgestockt

GEW plant Demonstration für den 29. August
Aber die Beschäftigten in den Schulen finanzieren die Reformen im Wesentlichen selbst

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen erkennt an, dass die rot-grüne Koalition den Bildungsbereich mit mehr Mitteln ausstattet. Diese Mittel reichen aber nicht aus, um die notwendigen Verbesserungen zu finanzieren, die den Ansprüchen des Koalitionsvertrages genügen würden. „Das ist auch kein Wunder, weil die schwarz-gelbe Regierung riesige Löcher hinterlassen hat, wie z.B. die rechtswidrigen Zustände beim Ganztags-Billigmodell", erklärt der Landesvorsitzende der GEW Eberhard Brandt.

Weiterlesen: Landeshaushalt 2014: Bildungsbereich wird aufgestockt

Werft die Pläne zur Erhöhung der Arbeitszeit für Gymnasiallehrkräfte in den Papierkorb!

GEW bereitet Nachhilfestunde vor und appelliert an die Landesregierung
Sorgt für eine berufsspezifische Altersregelung!

Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen, Eberhard Brandt, erklärt zu der Veröffentlichung der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 29. Juni 2013: „Die angedrohte Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung für Gymnasiallehrkräfte und die Reduzierung der Altersermäßigung ruft uns auf den Plan." Jede Steigerung der Arbeitsbelastung ist für die GEW ein Schritt in die falsche Richtung. „Wir lassen nicht zu, dass die Lehrkräfte der unterschiedlichen Schulformen gegeneinander ausgespielt werden. Jetzt geht es um die Gymnasiallehrkräfte, wann geht es um die anderen?", so Brandt. 

Weiterlesen: Werft die Pläne zur Erhöhung der Arbeitszeit für Gymnasiallehrkräfte in den Papierkorb!