Protest gegen Mehrarbeit

Blick zurück – Aktivitäten gegen Arbeitszeiterhöhung

aktionen arbeitszeiterhoehungDie stellvertretende Landesvorsitzende Laura Pooth hat eine Präsentation über die vielfältigen Aktivitäten der GEW seit Juli 2013 zusammengestellt.

 

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GEW-Aktion zum SPD-Landesparteitag in Oldenburg

Am 26. April 2014 fand in Oldenburg der Landesparteitag der SPD Niedersachen statt. Die GEW hatte dazu aufgerufen, die Delegierten der Regierungspartei wachzurütteln und einmal mehr klarzustellen, dass eine bessere Bildungspolitik nur mit den Beschäftigten und nicht auf deren Kosten zu verwirklichen ist.

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Rot-Grün muss entscheiden

Schreiben des GEW-Landesvorsitzenden Eberhard Brandt

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5 vor 12 – GEW-Protestaktion am 20. März

Über 400 Schulen haben heute bei der GEW-Aktion „5 vor 12" mitgemacht, um ihren Protest gegen die angekündigte Arbeitszeitverlängerung für die Lehrerinnen und Lehrer auszudrücken. Anlass für die Aktion war die Anhörung im Kultusministerium zur Änderung der Arbeitszeitverordnung, die heute stattfand. „Die Kollegien im ganzen Land haben damit ein klares Signal an die Landesregierung gesendet: Stoppt die Mehrarbeit!", so Eberhard Brandt Landesvorsitzender der GEW Niedersachsen. Die Landesregierung muss das Versprechen der Altersermäßigung für 55- und 60-jährige Lehrkräfte, die die letzte SPD-Landesregierung gegeben hat, umsetzen anstatt es zu kassieren. Das Streichen der Altersermäßigung ist ebenso wie die Erhöhung der Unterrichtspflicht an Gymnasien um eine Stunde nicht hinnehmbar. „Der Widerstand der Kolleginnen und Kollegen ebbt nicht ab, das hat die heutige Aktion deutlich gemacht", so Brandt. Es haben sich Schulen aus dem ganzen Land beteiligt – von kleinen Grundschulen bis hin zu großen Gymnasien und Berufsbildenden Schulen. Die Landesregierung müsse sich nun bewegen, wenn sie es sich nicht dauerhaft mit den Lehrerinnen und Lehrer verscherzen wolle. „Die positiven Schritte beim Ausbau der Ganztagsprogramme, dem Ende des Turbo-Abis und bei den Reformen bei Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien werden nicht honoriert, wenn gleichzeitig die Kolleginnen und Kollegen vor Ort durch Mehrarbeit die Reformen mitfinanzieren müssen. Die Arbeitszeitverlängerung muss vom Tisch", forderte Brandt. Die Landesregierung habe im Februar beschlossen, Übergangsmodelle vom Beruf in den Ruhestand zu prüfen. „Es wird nun Zeit, dass diese Prüfung abgeschlossen und konkrete Vorschläge für Entlastungen auf den Tisch kommen, wie verbesserte Altersteilzeit, Altersermäßigungen und Entlastungen für Gymnasiallehrkräfte. Das wäre ein positives Signal der Landesregierung", so Brandt.

Die GEW hat erstmals zu einer solchen Aktion aufgerufen, bei der die Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen aktiv werden sollen. Über 400 Schulen haben daraufhin heute Vormittag ein Protestfoto angefertigt. Viele Kollegien haben dabei kreative Ausdrucksformen gefunden.

Wir danken für alle eingesendeten Fotos!

 

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