Arbeitszeitstudie mit 300 Schulen

Kurz- und langfristige Strategie in Sachen Arbeitszeit

„Es gibt mehr Handlungsmöglichkeiten als den Klassenfahrtsboykott", erklärte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Eberhard Brandt am heutigen Montag. Heute organisiert der Landesschülerrat eine landesweite Beratung für eine weitere Großdemonstration für Klassenfahrten.

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Mitmachen bei der Arbeitszeitstudie

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Die GEW plant eine landesweite Studie zur Erfassung der Arbeitszeit der Lehrerinnen und Lehrer. In einer Pilotschule am hannoverschen Tellkampf-Gymnasium kam heraus, dass die 50-Stunden-Woche immer mehr zur Regel wird und die tatsächliche geleistete Arbeit deutlich über die Arbeitszeitverordnung hinausgeht. Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) sah keinen Anlass zum Handeln, weil die Studie nicht repräsentativ sei und zudem mit Beginn dieses Schuljahres Änderungen zu greifen beginnen, die sich im nächsten Schuljahr fortsetzen würden.

Die GEW will die Studie nun ausweiten. Alle Schulen sämtlicher Schulformen können teilnehmen.

Die Lehrerinnen und Lehrer sollen nach den Osterferien 2015 mit der minutengenauen Aufzeichnung ihrer tatsächlich geleisteten Arbeitszeit beginnen. Um die unterschiedlichen Aspekte eines Schuljahres gut abbilden zu können, soll die Studie ein volles Jahr laufen. Der Arbeitsaufwand für die teilnehmenden KollegInnen hält sich dabei in Grenzen: bei der Pilotschule betrug er elf Minuten pro Woche, also etwa 90 Sekunden pro Tag. Die Anonymität der personenbezogenen Daten ist dabei selbstverständlich gewährleistet. Durchgeführt wird die Studie von Sozialwissenschaftlern der Universität Göttingen.

Nähere Informationen zum Projekt gibt es hier oder in der rechten Spalte zum Download.

Landesweite Arbeitszeitstudie
Arbeitszeitstudie wird auf alle Schulformen ausgeweitet
Macht mit!

Wer? Alle Schulen können teilnehmen.
Mit wem? Mindestens die Hälfte des Kollegiums muss mitmachen.
Ab wann? Los geht es am 13. April 2015, nach den Osterferien.
Bis wann? Die Studie soll ein komplettes Jahr (bis zu den Osterferien 2016) umfassen.
Wer zahlt? Der örtliche GEW Kreisverband muss für die Kosten aufkommen.

Anmeldeschluss: 06.02.2015
Rückfragen und Anmeldung: arbeitszeit@gew-nds.de

 

Warming-up-Aktion

GEW-warming-up-Aktion Grundschule-Edewecht 23-10-2014

Mehr Arbeit bedeutet mehr Protest
Einige Neuerungen zum Schuljahresbeginn sind keine guten: Die neue Arbeitszeitverordnung für Lehrkräfte tritt nun in Kraft. Das heißt: An Gymnasien steigt die Unterrichtsverpflichtung um eine Stunde. Bilder und Filme der Aktion anschauen...

 

 

 

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Gymnasiallehrer haben fast eine 50-Stunden-Woche

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Pilotstudie Tellkampfschule Hannover

Wissenschaftliche Studie ermittelt bei der Gesamtbetrachtung der Arbeitszeit inkl. Arbeit an Wochenenden, an Feiertagen und in den Ferien einen Gesamtaufwand von 49:44 Stunden pro Woche; laut Plan sollte die Arbeitszeit nur bei 47:06 Stunden liegen; GEW sieht Handlungsbedarf

 

Im Gymnasium Tellkampfschule in Hannover wurde am Mittwoch, dem 24.09.2014 eine Pilotstudie zur Arbeitszeit von Lehrerinnen und Lehrern vorgestellt. Das Kollegium der Tellkampfschule hatte die Studie bei den Sozialwissenschaftlern Dr. Frank Mußmann und Dr. Martin Riethmüller von der Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften an der Universität Göttingen in Auftrag gegeben. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen (GEW) hatte die Studie finanziert.

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