Protest gegen Mehrarbeit

Runter mit der Arbeitszeit, rauf mit den Anrechnungsstunden

Die Ergebnisse unserer Arbeitszeitstudie – siehe rechts im Download-Bereich – sind klar: Dort, wo es repräsentative Ergebnisse gibt, fallen Überstunden an. Pro Schuljahr sind es etwa 2,5 Millionen. Dies sind reale Zeitstunden, die nirgendwo dokumentiert und daher ohne Anspruch auf Freizeitausgleich oder Bezahlung geleistet werden. Sie sind das Resultat aus den hohen Anforderungen an den Beruf, verbunden mit der hohen Identifikation mit dem Beruf.

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Wiedereinführung der Altersermäßigung

Mit zunehmendem Alter steigt die Arbeitszeit: Unter-45-jährige Lehrkräfte arbeiten im Schnitt 47 Stunden pro Unterrichtswoche, bei Über-45-jährigen sind es 50 Stunden. Eine Ermäßigung ist daher gerechtfertigt. Nicht nur die absolute Stundenanzahl ist bei Älteren höher: Die Arbeitszeitstudie hat auch gezeigt, dass gerade die anstrengenden Tätigkeiten mit zunehmendem Lebensalter mehr werden.

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Besoldung: JA 13!

Durch die Umstellung bei der Lehramtsausbildung in Niedersachsen haben alle neuen Lehrkräfte eine gleich lange Ausbildung hinter sich. Doch die Bezahlung bleibt unterschiedlich. Für das Lehramt für Grund-, Haupt- und Realschulen bleibt der Einstieg in den Beruf mit einer Besoldung nach A 12 die Regel. Natürlich gibt es unterschiedliche Herausforderungen und Anforderungen an den einzelnen Schulformen. Das heißt, die Arbeit ist anders – aber damit nicht einfacher oder minderwertiger. Sie ist gleichwertig. Und muss daher auch gleich bezahlt werden. Dies ist nicht nur politisch, sondern auch juristisch geboten. Es gibt inzwischen mehrere Rechtsgutachten, die diese Auffassung vertreten.

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Zwangsteilzeit für sozialpädagogische Fachkräfte und Therapeur*innen beenden

Die Erzieher*innen, Heilpädagog*innen, Motopäd*innen, Heilerziehungspfleger*innen, Physiotherapeut*innen, Ergotherapeut*innen, Logopäd*innen, die an den Schulen arbeiten, werden häufig in Teilzeit beschäftigt, in der Regel mit 80-Prozent-Verträgen - zwangsweise. Diese Zwangsteilzeit muss aufhören.

Der Bedarf an mehr Fachkräften ist vorhanden. Und dieser Bedarf kann, zumindest teilweise, aus dem eigenen Bestand gedeckt werden. Die Fachkräfte sind schon vorhanden und eingestellt – nur eben nicht in Vollzeit.

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