THEMA Tarifrunde - Abschluss für die Länderbeschäftigten erzielt

Liebe Kolleg*innen,

in der Nacht zum 3. März hat die GEW dem zwischen den Arbeitgebern der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) und den Gewerkschaften ausgehandelten Tarifergebnis zugestimmt.

Das Ergebnis ist nach sehr schwierigen und zähen Verhandlungen insgesamt sehr zufriedenstellend ausgefallen. Neben Entgelterhöhungen konnten auch strukturelle Verbesserungen für sozialpädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte durchgesetzt werden. 

Über den genauen Tarifabschluss informiert euch das „Thema: Tarifrunde 2019“, das ihr gern auch an eure Kolleg*innen weiterleiten sollt: Download (PDF)

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Tarifergebnis: 8 Prozent mehr Geld in drei Schritten – Verbesserungen für Lehrkräfte und Erzieherinnen

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Die Länder-Tarifrunde 2019 war geprägt von starken Warnstreiks und zähen Verhandlungen. Das Ergebnis ist ein guter Abschluss: Insgesamt gibt es 8 Prozent mehr Gehalt in drei Schritten bis zum Jahr 2021. Rückwirkend zum 1. Januar 2019 steigen die Entgelte um durchschnittlich 3,2 Prozent, zum 1. Januar 2020 um weitere 3,2 und zum 1. Januar 2021 noch einmal um 1,4 Prozent. Der Tarifvertrag läuft 33 Monate bis zum 30. September 2021. Für den Sozial- und Erziehungsdienst der Länder hat die GEW ihre Forderung durchgesetzt, die Bezah- lung auf das Niveau des kommunalen Sozial- und Erziehungsdienstes anzuheben. Die Angleichungszulage für 50.000 angestellte Lehrkräfte steigt um 75 auf 105 Euro im Monat.

Download: Tarifinfo Nr. 3 (PDF)

Abschluss in der Länder-Tarifrunde

8 Pozent mehr Geld in drei Schritten – Verbesserungen für Lehrkräfte und Erzieherinnen

Drei Tage haben sich die bis zuletzt zähen Verhandlungen mit den Arbeitgebern hingezogen. Am Ende steht ein Abschluss mit 8 Prozent mehr für die Beschäftigten. Rückwirkend zum 1. Januar 2019 steigen die Entgelte um 3,2 Prozent, zum 1. Januar 2020 um weitere 3,2 und zum 1. Januar 2021 um weitere 1,4 Prozent. Für den Sozial- und Erziehungsdienst der Länder hat die GEW ihre Forderung durchgesetzt, die Bezahlung auf das Niveau des kommunalen Sozial- und Erziehungsdienstes anzuheben. Die Angleichungszulage für 50.000 angestellte Lehrkräfte steigt um 75 Euro auf 105 Euro im Monat. Die Entgelttabellen laufen bis zum 30. September 2021.

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Länder-Tarifverhandlungen gehen in die dritte Runde

GEW dankt den mehr als 100.000 Streikenden

Am Donnerstag, den 28. Februar gehen die Verhandlungen für die Tarifbeschäftigten der Länder in die dritte und wahrscheinlich entscheidende Runde. Die Gewerkschaften fordern eine Lohnerhöhung um 6 %, mindestens aber 200 Euro. Weitere Streitthemen sind die „stufengleiche Höhergruppierung“, die Eingruppierung von Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst und die „Paralleltabelle“ für angestellte Lehrkräfte. In den bisherigen zwei Verhandlungsrunden haben die in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zusammengeschlossenen Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Stattdessen provozierten sie mit einer Gegenforderung: Sie wollen den Arbeitsvorgang neu definieren und greifen damit einen Grundpfeiler des Eingruppierungsrechts im öffentlichen Dienst an.

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Machtvolle Demonstration: Warnstreik-Tag für Bremen und Niedersachsen

Mehr als 7.000 Beschäftigte haben am 27. Februar beim zentralen Warnstreik für Niedersachen und Bremen auf dem dortigen Marktplatz für demonstriert. Mit Blick auf die dritte Verhandlungsrunde zum Tarifvertrag der Länder (TV-L) unterstützten sie die Forderungen der Gewerkschaften, da die Arbeitgeber noch immer kein Angebot vorgelegt hatten.

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