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Notwendige Sanierung des Historischen Museums darf nicht aus Kostengründen verschoben werden!

Die GEW Region Hannover appelliert an die Entscheidungsträger*innen der Stadt, die Sanierung des Historischen Museums so zügig wie möglich durchzuführen. „Das Museum stellt einen wichtigen außerschulischen Lernort für Schulen von Stadt und Region Hannover dar“, so Dieter Räger, Kreisvorsitzender der GEW Region Hannover. Bis zur Schließung im Jahr 2017 wurde es jährlich von mehreren tausend Schülerinnen und Schülern besucht. Hier wurden Unterrichtsthemen vertieft und anschaulich gemacht. „Mit qualifizierter Unterstützung der Museumspädagogik wurde ein besonderer Zugang zur Geschichte eröffnet, der eine unverzichtbare Bereicherung zum schulischen Lernen darstellt“, so Räger.

23.06.2020

Besonders für die weiterführenden Schulen ist diese Möglichkeit schon länger entfallen. Bei der bisher geplanten Sanierung wird dieser Zustand bereits sechs Jahre angedauert haben. Die sehr engagiert und einfallsreich durchgeführten „Übergangsmaßnahmen“ seitens des Museums können keinen wirklichen Ersatz schaffen. Es muss jede Möglichkeit genutzt werden, um den Zeitraum der Schließung der Dauerausstellung nicht weiter auszudehnen.

Selbstverständlich müssen alle notwendigen Baumaßnahmen, insbesondere die Entfernung von Schadstoffen, durchgeführt werden. Darüber hinaus darf es keine Verzögerung durch politische Entscheidungen geben, die dadurch entstehen, dass die notwendigen Gelder dafür nicht bereitgestellt werden.  

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