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A 13 / E 13: „Niedersachsen muss endlich einen Stufenplan vorlegen!“

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen fordert die Landesregierung auf, die Grund-, Haupt- und Realschullehrkräfte zeitnah wie in den anderen Schulformen zu bezahlen.

11.11.2019 - Hannover

„Wir fordern den lange versprochenen Stufenplan zu A 13 für verbeamtete und E 13 für tarifbeschäftigte Lehrkräfte. Die bisher angekündigte Zulage für Grund-, Haupt- und Realschullehrkräfte im Jahr 2020 reicht bei Weitem nicht aus, um die Angleichung der Bezahlung zu erreichen. Ein Stufenplan muss doch aus mehreren Stufen bestehen, nicht nur aus einer. Wann kommt also die nächste Stufe?“, fragt die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth. Noch vor Weihnachten wird die GEW Niedersachsen ihrer Forderung mit einer Aktion am Landtag Nachdruck verleihen.
Mit bundesweiten Aktivitäten will die GEW zum Endes dieses Jahres den Druck auf die Landesregierungen erhöhen, für die gleiche Bezahlung aller voll ausgebildeten Lehrkräfte zu sorgen. Im Fokus des Aktionszeitraums stehen die fünf großen Länder Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
Bundesweit hat bereits eine Reihe Länder eine bessere Bezahlung auf den Weg gebracht. Für Grundschullehrkräfte ist A 13 / E 13 in Brandenburg, Berlin und Sachsen umgesetzt. In Bremen und Schleswig-Holstein sind Stufenpläne vereinbart. In Niedersachsen soll nächstes Jahr lediglich eine Zulage von knapp 100 Euro monatlich eingeführt werden. In diesen Ländern ging es ebenso um die Lehrkräfte an Schulen der Sekundarstufe I, die noch nach A 12 / E 11 bezahlt wurden. In Thüringen werden ab 2020 Regelschullehrkräfte in A 13 eingruppiert. In Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg laufen Gespräche mit den Landesregierungen, um die Besoldung anzuheben.
Informationen zu allen Bundesländern sind hier zu finden: www.gew.de/JA13

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