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Pressemitteilungen
GEW
Aktuellere Beiträge zu diesem Thema
11.
Dezember 2006
Klare (CDU) verbreitet absurde Vorstellungen über die Arbeit der
Lehrkräfte und bereitet die Einführung weiterer Mehrarbeit vor
GEW fordert Kultusminister und CDU-Fraktion zur Distanzierung
auf
Als populistisches Geschwätz, das weltfremde Vorstellungen über
die Arbeit der Lehrkräfte verbreite und letztlich die Durchsetzung weiterer
Mehrarbeit bezwecke, wertete die GEW Niedersachsen den jüngsten Vorstoß des
stellvertretenden Vorsitzenden und Bildungspolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion
Karl-Heinz Klare.
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Offener Brief ist hier als
PDF-Datei verfügbar
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11.
Dezember 2006
Deutscher Schulpreis 2006
GEW Niedersachsen erfreut über Verleihung des Deutschen
Schulpreises 2006 an Integrierte Gesamtschule „Franzsches Feld“, Braunschweig
Die GEW Niedersachsen hat mit Freude zur Kenntnis genommen, dass der
unter dem Motto „Es geht auch anders“ erstmals ausgeschriebene
Deutsche Schulpreis 2006 in Niedersachsen an die Integrierte Gesamtschule „Franzsches
Feld“ in Braunschweig geht.
Kultusminister Busemann, der zur Preisverleihung durch den Bundespräsidenten
nach Berlin gefahren ist, sollte nicht nur zu denken geben, dass eine
Vertreterin der von ihm und seiner Regierung nicht gerade geliebten
Schulform IGS ausgezeichnet wird, sondern auch, dass alle ersten Preisträger
integrative staatliche Schulen sind.
06.
Dezember 2006
GEW kritisiert Modellprojekt des Landes und der Bundesagentur
für Arbeit
Förderung leistungsschwacher Schülerinnen
und Schüler muss deutlich früher einsetzen und darf diese
nicht weiter isolieren
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05.
Dezember 2006
Qualität der Kinder- und Jugendhilfe darf nicht von kommunaler
Kassenlage abhängen!
GEW fordert Erhalt des Landesjugendamtes und des Landesjugendhilfeausschusses
Die GEW Niedersachsen lehnt die von der Landesregierung im Dezemberplenum
des Landtages per Artikelgesetz zum Haushaltsbegleitgesetz 2007 angestrebte
Auflösung des Niedersächsischen Landesjugendamtes und des
Landesjugendhilfeausschusses entschieden ab.
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04.
Dezember 2006
GEW fordert nationale Bildungsstrategie
Thöne: „Wir brauchen eine Aufbruchstimmung für
eine große Schulreform“
Eine „nationale Bildungsstrategie“ hat die Gewerkschaft
Erziehung und Wissenschaft (GEW) anlässlich des fünften Jahrestages
der Erstveröffentlichung der Schulleistungsstudie PISA angemahnt. „Wir
brauchen eine Aufbruchstimmung für eine große Schulreform.
Das unabgestimmte, teils widersprüchliche Klein-Klein in den Bundesländern
hat als Reaktion auf das schlechte Abschneiden deutscher 15Jähriger
bei PISA nur zu erhöhtem Druck auf Schüler und Lehrkräfte
geführt. Ausreichende Unterstützungssysteme für die
Schulen und zusätzliche Mittel für das Bildungssystem: Fehlanzeige.
Im Gegenteil: Die Gelder für den Bildungsbereich sind gekürzt
worden“, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne in Frankfurt
a.M.
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15.
November 2006
Erklärung des Niedersächsischen Bildungsbündnisses
"Schluss mit der Vogel-Strauss-Politik"
Jetzt muss die öffentliche Diskussion um eine zukunftsfähige
Schule beginnen!
Das Niedersächsische Bildungsbündnis
fordert Kultusminister Busemann angesichts der aktuellen Entwicklung
auf, mit den Bildungsorganisationen, Eltern und Parteien eine offene
Diskussion über die Zukunft der niedersächsischen Schulen
zu führen. Der richtige Zeitpunkt sei vor den Wahlen und nicht
danach.
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08.
November 2006
Pressemitteilung
GEW fordert Landesregierung zum Ausbau von Studienplätzen
auf!
Anlässlich der heutigen Regierungserklärung von Wissenschaftsminister
Lutz Stratmann fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
die Landesregierung auf, im Rahmen der Haushaltsberatungen für
2007 sowie der mittelfristigen Finanzplanung ein Ausbauprogramm für
Studienplätze an den Hochschulen in Niedersachsen aufzulegen.
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02.
November 2006
Busemann soll nicht länger Kopf in den Sand stecken
GEW: Konzept der begabungsgerechten Schule gescheitert
Mit deutlichen Worten erneuerte GEW-Landesvorsitzender Eberhard Brandt
die Kritik seiner Organisation an der nach wie vor unzureichenden Unterrichtsversorgung
der niedersächsischen Schulen.
„Durch noch soviel Rhetorik wird aus einer viel zu knappen Unterrichtsversorgung
keine gute. Die jetzt im Landesdurchschnitt erreichten 100 Prozent sind nicht
am pädagogisch dringend Erforderlichen orientiert. Die Klassengrößen
an Gymnasien, Realschulen und Gesamtschulen sind unerträglich hoch. Allerorten
fehlt es an Ressourcen, so z.B. für mehr individuelle Fördermaßnahmen,
für Sprachförderung, Wahlpflichtbereich und Vertretungsunterricht.“
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weiterführende Links:
bildungsklick
29.
September 2006
Erhebliche datenschutzrechtliche Einwände gegen KMK-Planung einer bundesweiten Schülerdatenbank
„Keine ‚Hundemarken’ für Schüler!“
Die GEW hat gegen die KMK-Planung einer bundesweiten Schülerdatenbank erhebliche datenschutzrechtliche Einwände geltend gemacht. „Schüler brauchen keine ‚Hundemarken
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26.
September 2006
Busemanns Prognosen haben sich als falsch erwiesen
Gesamtschulen weiter im Aufwind
„Eine erste statistische Berechnung der Schuldaten ergibt, dass der Erfolgstrend der Gesamtschulen anhält“, erklärte der niedersächsische GEW – Vorsitzende Eberhard Brandt. „An den integrierten Gesamtschulen gab es 6.000 Anmeldungen auf 4.000 Plätze. Ein Drittel musste also abgewiesen werden. Dies entspricht 16 vierzügigen Gesamtschulen, die neu gegründet werden müssten, um dem Elternwillen zu entsprechen. Rechne man die Kooperativen Gesamtschulen hinzu, so besuchen über 12 Prozent aller Kinder in den 5. Klassen eine Gesamtschule. In vielen Städten und Kreisen haben die Eltern keine Wahlmöglichkeit, weil bisher keine Gesamtschulen eingerichtet sind. Sonst wäre der Anteil höher. Etwa ein Drittel der Eltern suchen sich Gesamtschulen aus, wenn ein entsprechendes Angebot vorhanden ist.“, so Eberhard Brandt.
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20.
September 2006
GEW zum Weltkindertag
„Bildung von Anfang an – und aus einem Guss“
Ein Gesamtpaket für die Kindertagesstätten hat die
GEW vorgeschlagen. „Für gelingende Bildungsprozesse, die bei den Jüngsten beginnen, erwartet die Gesellschaft
von der Politik Perspektiven. Bis 2010 sollen die Kitas zu qualifizierten
Bildungseinrichtungen ausgebaut und der Übergang zur Schule gestaltet
werden. Jetzt müssen die ersten, abrechenbaren Schritte gemacht werden“,
sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne in Frankfurt a.M. zum
Weltkindertag.
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31.
August 2006
GEW: BA-Überschuss auch für Ausbildungsprogramm
nutzen
Ausbildungsplatzkrise: Höchste Zeit für
aktive Arbeitsmarktpolitik
Ein Teil des Milliarden-Überschusses der Bundesagentur für
Arbeit (BA) soll für ein Sofortprogramm für 50.000 junge
Menschen, die bisher vergeblich einen Ausbildungsplatz gesucht haben,
genutzt werden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt
mit ihrem Vorschlag damit nachdrücklich den Vorstoß des
Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). „Nachdem SPD-Fraktionschef
Peter Struck und selbst der hessische Ministerpräsident Roland
Koch (CDU) die Idee gut finden, bedarf es jetzt nur noch des politischen
Willens der Großen Koalition. Angesichts der sich abzeichnenden
Ausbildungsplatzkatastrophe ist es höchste Zeit für aktive
Arbeitsmarktpolitik“, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne
am Donnerstag in Frankfurt a.M.. Der DGB hatte die Kosten für
das Sofortprogramm auf rund 650 Millionen Euro beziffert.
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29.
August 2006
GEW kritisiert zum Schuljahresbeginn die Schulpolitik
der CDU/FDP-Landesregierung
Schulpolitik auf dem Rücken der Lehrkräfte
Zum Schuljahresbeginn 2006/2007 hat die GEW Niedersachsen
deutliche Kritik an der Schulpolitik der Landesregierung geübt.
Die nahezu 100prozentige Unterrichtsversorgung sei eine Mogelpackung
.In Wirklichkeit fehlten überall personelle Ressourcen. Überlastung
der Lehrkräfte durch zugleich hohe Klassenstärken,
in kürzester Zeit zu bewältigende, wachsende Aufgaben
und Vertretungsunterricht sei längst nicht mehr die Ausnahme,
sondern der Regelzustand an niedersächsischen Schulen. Insbesondere
Teilzeitlehrkräfte hätten Vertretungsunterricht im Übermaß zu
leisten.
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27.
August 2006
GEW warnt vor Studiengebühren
Studium als finanzielles Risiko
Vor der Einführung von Studiengebühren hat die Gewerkschaft Erziehung
und Wissenschaft (GEW) gewarnt. „Um den Herausforderungen der nächsten
Jahre gerecht zu werden und die Bundesrepublik zukunftsfähig zu machen,
brauchen wir künftig mehr
hoch qualifizierte Akademiker. Wenn wir zu wenige Wissenschaftler und Ingenieure
haben, diese aus anderen Ländern anzuwerben, ist keine Lösung“,
sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne in Frankfurt a.M..
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18. August 2006
Zum Thema Abschaffung der Elternbeiträge für den
Kindergartenbereich
GEW schlägt Fünf-Punkte-Gesamtpaket für Kindertagesstätten
vor
Ein Gesamtpaket für die Kindertagesstätten hat die Gewerkschaft Erziehung
und Wissenschaft (GEW) vorgeschlagen. „Die Gesellschaft erwartet von
der Politik keine Geschenke, sondern Perspektiven. Es muss klar werden, mit
welchen Schritten der Ausbau der Kitas bis zum Jahr 2010 zu qualifizierten
Bildungseinrichtungen umgesetzt wird“, sagte das
für Jugendhilfe zuständige GEW-Vorstandsmitglied Norbert Hocke mit
Blick auf den Vorstoß von Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD),
die Elternbeiträge
für den Kindergartenbesuch abzuschaffen. „Das reicht für eine
Qualitätsverbesserung in den Kitas bei weitem nicht aus“, betonte
Hocke.
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02. August 2006
Rechtschreibreform tritt in Kraft
GEW: „Lehrer gehen seit Jahren souverän mit
Rechtschreibtheater um“
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) rechnet nicht
damit, dass die zum 01. August in Kraft tretende Rechtschreibreform
an den Schulen zu großer
Aufregung führen wird. „Die Lehrkräfte
gehen souverän mit jeder neuen Wendung im Rechtschreibtheater um. Das
haben sie während
des Kuddelmuddels in den vergangenen Jahren gelernt“, sagte Marianne
Demmer, stellvertretende GEW-Vorsitzende und Schulexpertin, in Frankfurt am
Main. Sie warnte davor, die Situation jetzt künstlich zu dramatisieren. „Die
jetzt zugelassenen Varianten sind kein Beinbruch. Erstens hat es schon immer
Varianten gegeben und zweitens wird es die Schüler freuen, wenn
bei schwierigen Fragen mehrere Schreibmöglichkeiten als korrekt zugelassen
sind.“ Ob
die absurde Tragikomödie ‚Rechtschreibreform’ damit
politisch jedoch endlich ad acta gelegt werden könne, sei zweifelhaft.
Demmer: „Durch die unterschiedlichen Empfehlungen bei der Variantenschreibung
durch die beiden führenden Wörterbuchhersteller hat sich
schnell herausgestellt, dass die angestrebte Einheitlichkeit der deutschen
Rechtschreibung auf diesem Weg nicht zu erreichen ist. Die Lehrerinnen
und Lehrer werden fragen, an wessen Empfehlungen sie sich denn halten
sollen.“
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18. Juli 2006
GEW Pressemitteilung
GEW fordert Verhandlungen zur Übertragung des Tarifergebnisses
auf Beamtinnen und Beamte
„Ministerpräsident Wulff ist nicht der Wohltäter, als der
er sich darstellt. Die angekündigte Erhöhung der Bezüge der
Beamtinnen und Beamten in 2007 und 2008 macht weniger aus, als ihnen zuvor
durch die Streichung des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes sowie durch Kürzungen
bei der Beihilfe abgenommen wurde.
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11. Juli 2006
Gesetz zur "Eigenverantwortlichen Schule" bedeutet Bruch
mit demokratischen Traditionen der niedersächsischen Schule
GEW-Landesvorsitzender schreibt an Landtagsabgeordnete
Anläßlich der bevorstehenden Abstimmung über den Gesetzentwurf
zur Einführung der "Eigenverantwortlichen Schule" hat der niedersächsische
GEW-Vorsitzende die Abgeordneten des Niedersächsischen Landtages angeschrieben.
Trotz anderslautender Beteuerungen des Kultusministers werde sowohl die Mitbestimmung
der Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als
auch der Eltern und Schülerinnen und Schüler erheblich eingeschränkt.
Die Einführung eines Schulvorstandes ändere nichts an der Abkehr von
der bewährten Kollegialverfassung. Brandt fordert die Abgeordneten dringend
auf, diesem fundamentalen Richtungswechsel in der Schulverfassung die Zustimmung
zu versagen.
Brief von Eberhard Brandt ist hier als
.pdf Datei verfügbar
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22. Juni 2006
Novelle zum Schulgesetz zielt unverändert ab auf Direktorialverfassung
GEW: Beschlüsse von CDU und FDP zum Schulvorstand
bedeuten keinen Kurswechsel
Die von CDU und FDP beschlossenen Änderungen einzelner Paragraphen des Schulgesetzentwurfs
der Landesregierung bedeuten aus Sicht der GEW keine Abkehr von der grundsätzlich
angestrebten Weichenstellung.
CDU und FDP setzten unverändert auf einen Übergang von der bisherigen
Kollegialverfassung mit starker Gesamtkonferenz zu einer Direktorialverfassung,
die den Schulleitungen bis auf wenige Ausnahmen alleinige Entscheidungskompetenz
in wesentlichen Angelegenheiten übertrage und zugleich die gesamte Verantwortung
für das Gelingen von Schule aufbürde, erklärte ein Sprecher der
GEW.
Mit der Einrichtung eines Schulvorstands werde zwar auf Forderungen von Eltern
nach mehr Mitbestimmung eingegangen, aber auch für dieses Gremium gelte,
dass die Schulleitung letztlich entscheide.
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05. Juni 2006
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundeselternrats, des Deutschen
Studentenwerks, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sowie des
Verbandes Bildung und Erziehung
Föderalismusreform: Korrekturen im Bildungsbereich
bitter notwendig
Bei der Föderalismusreform müsse im Bildungsbereich deutlich korrigiert
und nachgebessert werden. Bund und Länder sollten auch künftig eng
kooperieren, um das deutsche Bildungswesen qualitativ weiterzuentwickeln. Das
fordern der Bundeselternrat (BER), das Deutsche Studentenwerk (DSW), die Gewerkschaft
Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie der Verband Bildung und Erziehung (VBE)
heute anlässlich der öffentlichen Expertenanhörung im Rechtsausschuss
des Bundestags in einer gemeinsamen Presseerklärung.
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03. Juni 2006
Gewerkschaft zum Bericht „Bildung in Deutschland“ von
KMK und Bildungsministerium
GEW: „Heilige Kühe des deutschen Bildungswesens
auf den Prüfstand stellen“
„Die heiligen Kühe des deutschen Bildungswesens müssen jetzt
ohne Tabu auf den Prüfstand gestellt werden. Dazu gehören das gegliederte
Schulsystem und die berufliche Bildung“, kommentierte Ulrich Thöne,
Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), den Bericht „Bildung
in Deutschland“. Das Papier ist heute im Rahmen der Plenarsitzung der
Kultusministerkonferenz (KMK) in Plön vorgestellt worden. Thöne unterstrich,
dass die Studie als gemeinsames Bund-Länder-Projekt, an dem namhafte Wissenschaftler
mitgearbeitet haben, viele Informationslücken schließe.
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16.
Mai 2006
Außerordentliche Landesdelegiertenkonferenz am 16.05.2006
in der Stadthalle Braunschweig:
GEW fordert Landtag auf, Schulgesetz nicht zu verabschieden
A.o.
LDK erklärt ihre Solidarität mit den Streikenden
1000 rote Karten zeigten die Delegierten der GEW Niedersachsen am 16.
Mai 2006 in der Stadthalle Braunschweig. „Wir üben nicht Kritik
an Einzelheiten, sondern das gesamte Projekt „Eigenverantwortliche
Schule“ führt in die falsche Richtung“, so formulierte
der GEW-Vorsitzende Eberhard Brandt.
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04. Mai 2006
GEW-Mitglieder beteiligen sich auch weiterhin an Streikmahnwache
vor der Staatskanzlei
„Nicht nur feiern und eiern – bekennen sie
endlich Farbe, Herr Wulf!“ Streikaktion vor Staatskanzlei und Universität
Hannover am morgigen Freitag
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen ruft gemeinsam
mit der Gewerkschaft ver.di zu einer Streikaktion am morgigen Freitag
vor der Staatskanzlei und der Universität Hannover auf.
Angestellte
an öffentlichen Schulen werden morgen den Ministerpräsidenten
auffordern im Tarifkonflikt mit den Ländern endlich Farbe zu bekennen.
Ministerpräsident Wulf soll dafür Sorge tragen, dass die
Tarifgemeinschaft der Länder und ihr Vorsitzender, Niedersachsens
Finanzminister Möllring, endlich wieder an den Verhandlungstisch
zurückkommen und ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen.
An
der morgigen Streikaktion „Wir feiern mit“ werden sich
Streikende aus Schulen aus Göttingen, Osterode und der Region
Hannover beteiligen.
Den genauen Ablauf entnehmen sie bitte der Anlage.
02. Mai 2006
Thöne fordert auf Mai-Kundgebung Ausbildungsplatzumlage
und voll qualifizierende Ausbildung an beruflichen Schulen
GEW: „Junge Menschen brauchen eine Perspektive“
Die „skandalöse Ausbildungsplatzsituation“ hat Ulrich
Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
(GEW), scharf kritisiert. „Junge Menschen brauchen nach der Schule
eine Lebens- und Berufsperspektive. Es führt kein Weg daran vorbei:
Wir brauchen die Ausbildungsplatzumlage. Wer nicht ausbildet, soll
zahlen“, unterstrich Thöne während der 1. Mai-Kundgebung
mit dem Motto „Deine Würde ist unser Maß“ in
Stuttgart. „Wenn es nicht gelingt, zusätzliche betriebliche
Lehrstellen zu schaffen, brauchen wir mehr voll qualifizierende Ausbildung
in beruflichen Schulen und außerbetrieblichen Lernorten. Das
Abschieben junger Menschen in Warteschleifen ist verantwortungslos.“ Das
Recht auf Ausbildung müsse in die Verfassung aufgenommen werden.
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25. April 2006
GEW-Mitglieder beteiligen sich an Streikmahnwache vor der
Staatskanzlei
Osterferien beendet – Tarifauseinandersetzung
mit den Ländern aber noch nicht!
Nach dem Ende der Osterferien in Niedersachsen beteiligen sich jetzt
auch wieder GEW-Mitglieder aktiv am Arbeitskampf des öffentlichen
Dienstes.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen hat Angestellte
an öffentlichen Schulen zur Teilnahme an der Streikmahnwache vor
der Staatskanzlei in Hannover aufgerufen.
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05. April 2006
Presseerklärung und Artikel zur Hauptschuldebatte nach dem
Rütli-Brief
Die Hauptschulen auflösen
Der SOS-Brief der Berliner Rütli-Schule hat Wellen geschlagen.
Ein Kollegium hat öffentlich gemacht, dass Integration nicht gelingen
kann, wenn Schülerinnen und Schülern Zukunftsperspektiven
vorenthalten werden und sie schulisch ins Abseits geraten.
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08. März 2006
Föderalismus: Gewerkschaft fordert Expertenanhörung
im Bildungsausschuss
GEW: „Wovor hat Schwarz-Rot Angst?“
„Man kann nur noch den Kopf schütteln:
Mit billigen Geschäftsordnungstricks versucht die Große Koalition
offenbar, eine eigene Fach-Anhörung im Bildungsausschuss des Bundestages
zur Föderalismus-Reform zu verhindern. Wovor hat Schwarz-Rot eigentlich
Angst?“, kommentierte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft
Erziehung und Wissenschaft (GEW), heute die jüngsten Versuche der
Regierungsfraktionen, einen entsprechenden Oppositionsantrag zu blockieren.
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07. März 2006
Wir fahren nach Berlin! Am Donnerstag, d. 9. März wieder Streiks an öffentlichen Schulen in Niedersachsen
GEW Niedersachsen ruft zur Teilnahme an Streik- und
Protestkundgebung am 9. März in Berlin auf
Am 10. März treffen sich die Spitzen der Tarifgemeinschaft deutscher
Länder mit den Spitzen der Gewerkschaften des öffentlichen
Dienstes zur nächsten, vielleicht entscheidenden Verhandlungsrunde.
Deshalb ruft die GEW bundesweit ihre Mitglieder für den 9. März
um 14.00 Uhr zur zentralen Streik- und Protestkundgebung vor dem Roten
Rathaus in Berlin auf. Hauptredner wird der GEW- Bundesvorsitzende Ulrich
Thöne sein. Grußworte überbringt u. a. der Ver.di-Vorsitzende
Frank Bsirske.
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24.
Februar 2006
Arbeitskampf im Öffentlichen
Dienst
Am heutigen Freitag ab
8.00 Uhr Streikmahnwache vor der Selma-Lagerlöf-Schule
in Empelde Vorübergehende Aussetzung
des Streiks an Schulen ab Freitag, d.
24.2.2006
Ein vorläufiger Höhepunkt des Streiks an Schulen war der heutige Donnerstag. Über
120 Streikende aus 14 Förderschulen im Raum Hannover folgten abermals dem
Streikaufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen.
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21. Februar 2006
Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst
Streikende aus Schulen besuchen am Mittwoch die didacta
Auch heute haben wieder pädagogische Mitarbeiter an Förderschulen
und angestellte Lehrkräfte die Arbeit niedergelegt. Sie befolgten damit
abermals den Streikaufruf der GEW Niedersachsen. Sie haben damit die richtige
Antwort auf die Drohungen der CDU-Fraktion und das Verhalten der Tarifgemeinschaft
der Länder (TdL) im gestrigen Spitzengespräch gegeben.
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20. Februar 2006
Arbeitskampf
im Öffentlichen Dienst
Am heutigen Montag haben sich über 100 Beschäftigte öffentlicher
Schulen in der Region Hannover am Streik beteiligt
Am Arbeitskampf im Öffentlichen Dienst haben sich am heutigen Tage über
100 GEW-Mitglieder beteiligt.
Dem GEW – Aufruf folgten neben pädagogischen Mitarbeitern an
Förderschulen auch angestellte Lehrkräfte. Treffpunkt der Streikenden
aus der Region Hannover war ab 8.00 Uhr die Förderschule auf der Bult,
Janusz-Korczak-Allee 7, 30173 Hannover. Nach einem Zwischenaufenthalt im
Streiklokal in der GEW-Geschäftsstelle zogen die Streikenden gemeinsam
mit ver.di vor das Finanzministerium. Dort forderten sie zusammen mit mehr
als 2.000 Streikenden Herrn Möllring auf, endlich ein verhandlungsfähiges
Angebot vorzulegen.
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17. Februar 2006
Arbeitskampf im Öffentlichen Dienst
Ab Montag, den 20.2.2006 Streiks an öffentlichen Schulen
in Niedersachsen
Am Arbeitskampf im Öffentlichen Dienst beteiligen sich jetzt auch
verstärkt GEW-Mitglieder. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Niedersachsen ruft die Angestellten an öffentlichen Schulen ab Montag,
den 20.2.2006 zu Streiks auf.
Aufgerufen sind neben pädagogischen Mitarbeitern an Förderschulen
auch angestellte Lehrkräfte. Treffpunkt der Streikenden aus der
Region Hannover ist am Montag ab 8.00 Uhr die Förderschule auf der
Bult, Janusz Korczak- Allee 7, 30173 Hannover. Dort stehen auch Gesprächspartner
zu den Hintergründen des Streiks zur Verfügung.
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Flugblatt ist hier als
.pdf Datei verfügbar
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16. Februar 2006
Die kurze Freude des Ministers über einen Spitzenplatz im Länderranking
Beim Fälschen ertappt
Ein Kommentar von Eberhard Brandt
Das Kultusministerium pflegt in Pressemitteilungen den Erfolg seiner
Bildungspolitik zu verbreiten. Der gilt – so ist es die Mode
der Zeit – als besonders bemerkenswert, wenn ein Land im Länderranking
nach oben rutscht. Am 3. Februar „freute sich der Niedersächsische
Kultusminister“,
dass „die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss in Niedersachsen
um gut 10 Prozentpunkte zurückgegangen“ sei. Außerdem
habe der Anteil der Abgänger ohne Hauptschullabschluss von 10%
auf 7,5% abgenommen. Gemessen wird diese Quote an der Zahl aller
Absolventen der allgemein bildenden Schulen. Diese Quote bedeute
im Länder-Ranking den zweitbesten Wert hinter Baden-Württemberg.
Busemann erklärt diesen Erfolg im üblichen Stereotyp: „Wir
haben in Niedersachsen inzwischen geeignete Maßnahmen zur Förderung
der Schulqualität auf den Weg gebracht.“
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16. Februar 2006
Landeskonferenz der Schulpersonalräte und Schulvertrauensleute
verurteilt Wortbruch des Kultusministers
GEW: Keine vorzeitige Übertragung von Elementen des Modellversuchs
ProReKo auf alle Berufsbildenden Schulen!
Mit deutlichen Worten hat die GEW-Landeskonferenz der Schulpersonalräte
und Schulvertrauensleute am 13. Februar 2006 in Hannover das Vorhaben des
Kultusministeriums verurteilt, bereits in den kommenden sechs Monaten einen
Teil des Modellversuchs ProReKo – nämlich wesentliche dienstrechtliche
Befugnisse – auf alle Berufsbildenden Schulen des Landes zu übertragen.
Kultusminister Busemann hatte ursprünglich zugesichert, eine Übertragung
werde nicht vor dem Ende des Modellversuchs und ohne die Erprobung der
Elemente des Versuchs stattfinden.
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siehe auch: Protest
gegen die Übertragung dienstrechtlicher Befugnisse
Resolution ist hier zum
Download verfügbar
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16. Februar 2006
Anlässlich der Vorstellung der ersten Fitnesslandkartenergebnisse
erneuerte die GEW ihre Forderung nach mehr Sportunterricht
an Niedersachsens Schulen.
Mehr Sportunterricht statt Fitnesstests!
Die wirklichen Problemlagen seien auch ohne aufwändige Testprozeduren
längst bekannt. So sei schon vorher darauf hingewiesen worden, dass
es in sozialen Brennpunktbereichen, unter den Bedingungen von Armut um
die Gesundheit schlechter bestellt sei. Hier dürfe der Staat nicht
zugunsten privater Anbieter aus der Verantwortung entlassen werden. Vielmehr
sei es seine originäre Verpflichtung, auch für genügend
attraktive Möglichkeiten sportlichen Lernens und sportlicher Betätigung
zu sorgen.
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10.
Februar 2006
GEW lädt ein zur Landeskonferenz für Schulpersonalräte
und Schulvertrauensleute
Übertragung von dienstrechtlichen Befugnissen auf
alle Berufsbildenden Schulen
Der Kultusminister hat beschlossen, Teile des Modellversuchs ProReKo
auf alle Berufsbildenden Schulen des Landes zu übertragen. Laut
Erlass vom 09.01.2006 sollen folgende Befugnisse übertragen
werden.
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25.
Januar 2006
GEW zur Schulgesetznovelle
Protest muss weitergehen!
Die beharrliche Kritik der GEW und anderer an den bisherigen Regierungsplänen
zur „Eigenverantwortlichen Schule“ sowie die Ankündigung
eines Gesetzentwurfs der SPD-Fraktion haben Kultusminister Busemann
und das Kabinett jetzt offenbar veranlasst vorzeitig einen leicht veränderten
Schulgesetznovellierungsentwurf vorzulegen.
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