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29.05.2012
EUW 06/2012 ist jetzt exklusiv für Mitglieder verfügbar

22.05.2012
DGB-Appell an Bundestagsabgeordnete: Fiskal-
pakt nicht zustimmen!

07.05.2012
Aus für den Schultrojaner Neue Lösung für Nutzung digitaler Bildungsmedien wird kommen



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Pressemitteilungen GEW





Aktuellere Beiträge zu diesem Thema



11. Dezember 2006
Klare (CDU) verbreitet absurde Vorstellungen über die Arbeit der Lehrkräfte und bereitet die Einführung weiterer Mehrarbeit vor


GEW fordert Kultusminister und CDU-Fraktion zur Distanzierung auf

Als populistisches Geschwätz, das weltfremde Vorstellungen über die Arbeit der Lehrkräfte verbreite und letztlich die Durchsetzung weiterer Mehrarbeit bezwecke, wertete die GEW Niedersachsen den jüngsten Vorstoß des stellvertretenden Vorsitzenden und Bildungspolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion Karl-Heinz Klare.
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Offener Brief ist hier als PDF-Datei verfügbar

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11. Dezember 2006

Deutscher Schulpreis 2006


GEW Niedersachsen erfreut über Verleihung des Deutschen Schulpreises 2006 an Integrierte Gesamtschule „Franzsches Feld“, Braunschweig

Die GEW Niedersachsen hat mit Freude zur Kenntnis genommen, dass der unter dem Motto „Es geht auch anders“ erstmals ausgeschriebene Deutsche Schulpreis 2006 in Niedersachsen an die Integrierte Gesamtschule „Franzsches Feld“ in Braunschweig geht.

Kultusminister Busemann, der zur Preisverleihung durch den Bundespräsidenten nach Berlin gefahren ist, sollte nicht nur zu denken geben, dass eine Vertreterin der von ihm und seiner Regierung nicht gerade geliebten Schulform IGS ausgezeichnet wird, sondern auch, dass alle ersten Preisträger integrative staatliche Schulen sind.



06. Dezember 2006

GEW kritisiert Modellprojekt des Landes und der Bundesagentur für Arbeit


Förderung leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler muss deutlich früher einsetzen und darf diese nicht weiter isolieren



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05. Dezember 2006

Qualität der Kinder- und Jugendhilfe darf nicht von kommunaler Kassenlage abhängen!


GEW fordert Erhalt des Landesjugendamtes und des Landesjugendhilfeausschusses


Die GEW Niedersachsen lehnt die von der Landesregierung im Dezemberplenum des Landtages per Artikelgesetz zum Haushaltsbegleitgesetz 2007 angestrebte Auflösung des Niedersächsischen Landesjugendamtes und des Landesjugendhilfeausschusses entschieden ab.


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04. Dezember 2006
GEW fordert nationale Bildungsstrategie


Thöne: „Wir brauchen eine Aufbruchstimmung für eine große Schulreform“


Eine „nationale Bildungsstrategie“ hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) anlässlich des fünften Jahrestages der Erstveröffentlichung der Schulleistungsstudie PISA angemahnt. „Wir brauchen eine Aufbruchstimmung für eine große Schulreform. Das unabgestimmte, teils widersprüchliche Klein-Klein in den Bundesländern hat als Reaktion auf das schlechte Abschneiden deutscher 15Jähriger bei PISA nur zu erhöhtem Druck auf Schüler und Lehrkräfte geführt. Ausreichende Unterstützungssysteme für die Schulen und zusätzliche Mittel für das Bildungssystem: Fehlanzeige. Im Gegenteil: Die Gelder für den Bildungsbereich sind gekürzt worden“, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne in Frankfurt a.M.



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15. November 2006

Erklärung des Niedersächsischen Bildungsbündnisses

"Schluss mit der Vogel-Strauss-Politik"
Jetzt muss die öffentliche Diskussion um eine zukunftsfähige Schule beginnen!


Das Niedersächsische Bildungsbündnis fordert Kultusminister Busemann angesichts der aktuellen Entwicklung auf, mit den Bildungsorganisationen, Eltern und Parteien eine offene Diskussion über die Zukunft der niedersächsischen Schulen zu führen. Der richtige Zeitpunkt sei vor den Wahlen und nicht danach.


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08. November 2006
Pressemitteilung

GEW fordert Landesregierung zum Ausbau von Studienplätzen auf!

Anlässlich der heutigen Regierungserklärung von Wissenschaftsminister Lutz Stratmann fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft die Landesregierung auf, im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2007 sowie der mittelfristigen Finanzplanung ein Ausbauprogramm für Studienplätze an den Hochschulen in Niedersachsen aufzulegen.



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02. November 2006

Busemann soll nicht länger Kopf in den Sand stecken

GEW: Konzept der begabungsgerechten Schule gescheitert

Mit deutlichen Worten erneuerte GEW-Landesvorsitzender Eberhard Brandt die Kritik seiner Organisation an der nach wie vor unzureichenden Unterrichtsversorgung der niedersächsischen Schulen.
„Durch noch soviel Rhetorik wird aus einer viel zu knappen Unterrichtsversorgung keine gute. Die jetzt im Landesdurchschnitt erreichten 100 Prozent sind nicht am pädagogisch dringend Erforderlichen orientiert. Die Klassengrößen an Gymnasien, Realschulen und Gesamtschulen sind unerträglich hoch. Allerorten fehlt es an Ressourcen, so z.B. für mehr individuelle Fördermaßnahmen, für Sprachförderung, Wahlpflichtbereich und Vertretungsunterricht.“


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weiterführende Links:
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29. September 2006

Erhebliche datenschutzrechtliche Einwände gegen KMK-Planung einer bundesweiten Schülerdatenbank

„Keine ‚Hundemarken’ für Schüler!“

Die GEW hat gegen die KMK-Planung einer bundesweiten Schülerdatenbank erhebliche datenschutzrechtliche Einwände geltend gemacht. „Schüler brauchen keine ‚Hundemarken

 

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26. September 2006

Busemanns Prognosen haben sich als falsch erwiesen


Gesamtschulen weiter im Aufwind


„Eine erste statistische Berechnung der Schuldaten ergibt, dass der Erfolgstrend der Gesamtschulen anhält“, erklärte der niedersächsische GEW – Vorsitzende Eberhard Brandt. „An den integrierten Gesamtschulen gab es 6.000 Anmeldungen auf 4.000 Plätze. Ein Drittel musste also abgewiesen werden. Dies entspricht 16 vierzügigen Gesamtschulen, die neu gegründet werden müssten, um dem Elternwillen zu entsprechen. Rechne man die Kooperativen Gesamtschulen hinzu, so besuchen über 12 Prozent aller Kinder in den 5. Klassen eine Gesamtschule. In vielen Städten und Kreisen haben die Eltern keine Wahlmöglichkeit, weil bisher keine Gesamtschulen eingerichtet sind. Sonst wäre der Anteil höher. Etwa ein Drittel der Eltern suchen sich Gesamtschulen aus, wenn ein entsprechendes Angebot vorhanden ist.“, so Eberhard Brandt.



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20. September 2006

GEW zum Weltkindertag


„Bildung von Anfang an – und aus einem Guss“

Ein Gesamtpaket für die Kindertagesstätten hat die GEW vorgeschlagen. „Für gelingende Bildungsprozesse, die bei den Jüngsten beginnen, erwartet die Gesellschaft von der Politik Perspektiven. Bis 2010 sollen die Kitas zu qualifizierten Bildungseinrichtungen ausgebaut und der Übergang zur Schule gestaltet werden. Jetzt müssen die ersten, abrechenbaren Schritte gemacht werden“, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne in Frankfurt a.M. zum Weltkindertag.


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31. August 2006

GEW: BA-Überschuss auch für Ausbildungsprogramm nutzen


Ausbildungsplatzkrise: Höchste Zeit für aktive Arbeitsmarktpolitik

Ein Teil des Milliarden-Überschusses der Bundesagentur für Arbeit (BA) soll für ein Sofortprogramm für 50.000 junge Menschen, die bisher vergeblich einen Ausbildungsplatz gesucht haben, genutzt werden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt mit ihrem Vorschlag damit nachdrücklich den Vorstoß des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). „Nachdem SPD-Fraktionschef Peter Struck und selbst der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) die Idee gut finden, bedarf es jetzt nur noch des politischen Willens der Großen Koalition. Angesichts der sich abzeichnenden Ausbildungsplatzkatastrophe ist es höchste Zeit für aktive Arbeitsmarktpolitik“, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Donnerstag in Frankfurt a.M.. Der DGB hatte die Kosten für das Sofortprogramm auf rund 650 Millionen Euro beziffert.


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29. August 2006

GEW kritisiert zum Schuljahresbeginn die Schulpolitik der CDU/FDP-Landesregierung


Schulpolitik auf dem Rücken der Lehrkräfte




Zum Schuljahresbeginn 2006/2007 hat die GEW Niedersachsen deutliche Kritik an der Schulpolitik der Landesregierung geübt. Die nahezu 100prozentige Unterrichtsversorgung sei eine Mogelpackung .In Wirklichkeit fehlten überall personelle Ressourcen. Überlastung der Lehrkräfte durch zugleich hohe Klassenstärken, in kürzester Zeit zu bewältigende, wachsende Aufgaben und Vertretungsunterricht sei längst nicht mehr die Ausnahme, sondern der Regelzustand an niedersächsischen Schulen. Insbesondere Teilzeitlehrkräfte hätten Vertretungsunterricht im Übermaß zu leisten.





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27. August 2006

GEW warnt vor Studiengebühren

Studium als finanzielles Risiko


Vor der Einführung von Studiengebühren hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gewarnt. „Um den Herausforderungen der nächsten Jahre gerecht zu werden und die Bundesrepublik zukunftsfähig zu machen, brauchen wir künftig mehr hoch qualifizierte Akademiker. Wenn wir zu wenige Wissenschaftler und Ingenieure haben, diese aus anderen Ländern anzuwerben, ist keine Lösung“, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne in Frankfurt a.M..


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18. August 2006

Zum Thema Abschaffung der Elternbeiträge für den Kindergartenbereich

GEW schlägt Fünf-Punkte-Gesamtpaket für Kindertagesstätten vor


Ein Gesamtpaket für die Kindertagesstätten hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vorgeschlagen. „Die Gesellschaft erwartet von der Politik keine Geschenke, sondern Perspektiven. Es muss klar werden, mit welchen Schritten der Ausbau der Kitas bis zum Jahr 2010 zu qualifizierten Bildungseinrichtungen umgesetzt wird“, sagte das für Jugendhilfe zuständige GEW-Vorstandsmitglied Norbert Hocke mit Blick auf den Vorstoß von Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), die Elternbeiträge für den Kindergartenbesuch abzuschaffen. „Das reicht für eine Qualitätsverbesserung in den Kitas bei weitem nicht aus“, betonte Hocke.


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02. August 2006

Rechtschreibreform tritt in Kraft

GEW: „Lehrer gehen seit Jahren souverän mit Rechtschreibtheater um“


Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) rechnet nicht damit, dass die zum 01. August in Kraft tretende Rechtschreibreform an den Schulen zu großer Aufregung führen wird. „Die Lehrkräfte gehen souverän mit jeder neuen Wendung im Rechtschreibtheater um. Das haben sie während des Kuddelmuddels in den vergangenen Jahren gelernt“, sagte Marianne Demmer, stellvertretende GEW-Vorsitzende und Schulexpertin, in Frankfurt am Main. Sie warnte davor, die Situation jetzt künstlich zu dramatisieren. „Die jetzt zugelassenen Varianten sind kein Beinbruch. Erstens hat es schon immer Varianten gegeben und zweitens wird es die Schüler freuen, wenn bei schwierigen Fragen mehrere Schreibmöglichkeiten als korrekt zugelassen sind.“ Ob die absurde Tragikomödie ‚Rechtschreibreform’ damit politisch jedoch endlich ad acta gelegt werden könne, sei zweifelhaft. Demmer: „Durch die unterschiedlichen Empfehlungen bei der Variantenschreibung durch die beiden führenden Wörterbuchhersteller hat sich schnell herausgestellt, dass die angestrebte Einheitlichkeit der deutschen Rechtschreibung auf diesem Weg nicht zu erreichen ist. Die Lehrerinnen und Lehrer werden fragen, an wessen Empfehlungen sie sich denn halten sollen.“



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18. Juli 2006
GEW Pressemitteilung

GEW fordert Verhandlungen zur Übertragung des Tarifergebnisses auf Beamtinnen und Beamte


„Ministerpräsident Wulff ist nicht der Wohltäter, als der er sich darstellt. Die angekündigte Erhöhung der Bezüge der Beamtinnen und Beamten in 2007 und 2008 macht weniger aus, als ihnen zuvor durch die Streichung des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes sowie durch Kürzungen bei der Beihilfe abgenommen wurde.




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11. Juli 2006
Gesetz zur "Eigenverantwortlichen Schule" bedeutet Bruch mit demokratischen Traditionen der niedersächsischen Schule

GEW-Landesvorsitzender schreibt an Landtagsabgeordnete



Anläßlich der bevorstehenden Abstimmung über den Gesetzentwurf zur Einführung der "Eigenverantwortlichen Schule" hat der niedersächsische GEW-Vorsitzende die Abgeordneten des Niedersächsischen Landtages angeschrieben.
Trotz anderslautender Beteuerungen des Kultusministers werde sowohl die Mitbestimmung der Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch der Eltern und Schülerinnen und Schüler erheblich eingeschränkt. Die Einführung eines Schulvorstandes ändere nichts an der Abkehr von der bewährten Kollegialverfassung. Brandt fordert die Abgeordneten dringend auf, diesem fundamentalen Richtungswechsel in der Schulverfassung die Zustimmung zu versagen.

Brief von Eberhard Brandt ist hier als .pdf Datei verfügbar

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22. Juni 2006

Novelle zum Schulgesetz zielt unverändert ab auf Direktorialverfassung

GEW: Beschlüsse von CDU und FDP zum Schulvorstand bedeuten keinen Kurswechsel



Die von CDU und FDP beschlossenen Änderungen einzelner Paragraphen des Schulgesetzentwurfs der Landesregierung bedeuten aus Sicht der GEW keine Abkehr von der grundsätzlich angestrebten Weichenstellung.
CDU und FDP setzten unverändert auf einen Übergang von der bisherigen Kollegialverfassung mit starker Gesamtkonferenz zu einer Direktorialverfassung, die den Schulleitungen bis auf wenige Ausnahmen alleinige Entscheidungskompetenz in wesentlichen Angelegenheiten übertrage und zugleich die gesamte Verantwortung für das Gelingen von Schule aufbürde, erklärte ein Sprecher der GEW.
Mit der Einrichtung eines Schulvorstands werde zwar auf Forderungen von Eltern nach mehr Mitbestimmung eingegangen, aber auch für dieses Gremium gelte, dass die Schulleitung letztlich entscheide.


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05. Juni 2006

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundeselternrats, des Deutschen Studentenwerks, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sowie des Verbandes Bildung und Erziehung

Föderalismusreform: Korrekturen im Bildungsbereich bitter notwendig


Bei der Föderalismusreform müsse im Bildungsbereich deutlich korrigiert und nachgebessert werden. Bund und Länder sollten auch künftig eng kooperieren, um das deutsche Bildungswesen qualitativ weiterzuentwickeln. Das fordern der Bundeselternrat (BER), das Deutsche Studentenwerk (DSW), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie der Verband Bildung und Erziehung (VBE) heute anlässlich der öffentlichen Expertenanhörung im Rechtsausschuss des Bundestags in einer gemeinsamen Presseerklärung.


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03. Juni 2006

Gewerkschaft zum Bericht „Bildung in Deutschland“ von KMK und Bildungsministerium

GEW: „Heilige Kühe des deutschen Bildungswesens auf den Prüfstand stellen“


„Die heiligen Kühe des deutschen Bildungswesens müssen jetzt ohne Tabu auf den Prüfstand gestellt werden. Dazu gehören das gegliederte Schulsystem und die berufliche Bildung“, kommentierte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), den Bericht „Bildung in Deutschland“. Das Papier ist heute im Rahmen der Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz (KMK) in Plön vorgestellt worden. Thöne unterstrich, dass die Studie als gemeinsames Bund-Länder-Projekt, an dem namhafte Wissenschaftler mitgearbeitet haben, viele Informationslücken schließe.

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16. Mai 2006

Außerordentliche Landesdelegiertenkonferenz am 16.05.2006 in der Stadthalle Braunschweig:

GEW fordert Landtag auf, Schulgesetz nicht zu verabschieden
A.o. LDK erklärt ihre Solidarität mit den Streikenden

1000 rote Karten zeigten die Delegierten der GEW Niedersachsen am 16. Mai 2006 in der Stadthalle Braunschweig. „Wir üben nicht Kritik an Einzelheiten, sondern das gesamte Projekt „Eigenverantwortliche Schule“ führt in die falsche Richtung“, so formulierte der GEW-Vorsitzende Eberhard Brandt.

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04. Mai 2006

GEW-Mitglieder beteiligen sich auch weiterhin an Streikmahnwache vor der Staatskanzlei

„Nicht nur feiern und eiern – bekennen sie endlich Farbe, Herr Wulf!“ Streikaktion vor Staatskanzlei und Universität Hannover am morgigen Freitag


Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen ruft gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di zu einer Streikaktion am morgigen Freitag vor der Staatskanzlei und der Universität Hannover auf.
Angestellte an öffentlichen Schulen werden morgen den Ministerpräsidenten auffordern im Tarifkonflikt mit den Ländern endlich Farbe zu bekennen. Ministerpräsident Wulf soll dafür Sorge tragen, dass die Tarifgemeinschaft der Länder und ihr Vorsitzender, Niedersachsens Finanzminister Möllring, endlich wieder an den Verhandlungstisch zurückkommen und ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen.
An der morgigen Streikaktion „Wir feiern mit“ werden sich Streikende aus Schulen aus Göttingen, Osterode und der Region Hannover beteiligen.
Den genauen Ablauf entnehmen sie bitte der Anlage.




02. Mai 2006

Thöne fordert auf Mai-Kundgebung Ausbildungsplatzumlage und voll qualifizierende Ausbildung an beruflichen Schulen

GEW: „Junge Menschen brauchen eine Perspektive“


Die „skandalöse Ausbildungsplatzsituation“ hat Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), scharf kritisiert. „Junge Menschen brauchen nach der Schule eine Lebens- und Berufsperspektive. Es führt kein Weg daran vorbei: Wir brauchen die Ausbildungsplatzumlage. Wer nicht ausbildet, soll zahlen“, unterstrich Thöne während der 1. Mai-Kundgebung mit dem Motto „Deine Würde ist unser Maß“ in Stuttgart. „Wenn es nicht gelingt, zusätzliche betriebliche Lehrstellen zu schaffen, brauchen wir mehr voll qualifizierende Ausbildung in beruflichen Schulen und außerbetrieblichen Lernorten. Das Abschieben junger Menschen in Warteschleifen ist verantwortungslos.“ Das Recht auf Ausbildung müsse in die Verfassung aufgenommen werden.


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25. April 2006
GEW-Mitglieder beteiligen sich an Streikmahnwache vor der Staatskanzlei

Osterferien beendet – Tarifauseinandersetzung mit den Ländern aber noch nicht!


Nach dem Ende der Osterferien in Niedersachsen beteiligen sich jetzt auch wieder GEW-Mitglieder aktiv am Arbeitskampf des öffentlichen Dienstes.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen hat Angestellte an öffentlichen Schulen zur Teilnahme an der Streikmahnwache vor der Staatskanzlei in Hannover aufgerufen.

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05. April 2006
Presseerklärung und Artikel zur Hauptschuldebatte nach dem Rütli-Brief

Die Hauptschulen auflösen


Der SOS-Brief der Berliner Rütli-Schule hat Wellen geschlagen. Ein Kollegium hat öffentlich gemacht, dass Integration nicht gelingen kann, wenn Schülerinnen und Schülern Zukunftsperspektiven vorenthalten werden und sie schulisch ins Abseits geraten.

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08. März 2006

Föderalismus: Gewerkschaft fordert Expertenanhörung im Bildungsausschuss

GEW: „Wovor hat Schwarz-Rot Angst?“

„Man kann nur noch den Kopf schütteln: Mit billigen Geschäftsordnungstricks versucht die Große Koalition offenbar, eine eigene Fach-Anhörung im Bildungsausschuss des Bundestages zur Föderalismus-Reform zu verhindern. Wovor hat Schwarz-Rot eigentlich Angst?“, kommentierte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), heute die jüngsten Versuche der Regierungsfraktionen, einen entsprechenden Oppositionsantrag zu blockieren.


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07. März 2006

Wir fahren nach Berlin! Am Donnerstag, d. 9. März wieder Streiks an öffentlichen Schulen in Niedersachsen

GEW Niedersachsen ruft zur Teilnahme an Streik- und Protestkundgebung am 9. März in Berlin auf

Am 10. März treffen sich die Spitzen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder mit den Spitzen der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes zur nächsten, vielleicht entscheidenden Verhandlungsrunde.
Deshalb ruft die GEW bundesweit ihre Mitglieder für den 9. März um 14.00 Uhr zur zentralen Streik- und Protestkundgebung vor dem Roten Rathaus in Berlin auf. Hauptredner wird der GEW- Bundesvorsitzende Ulrich Thöne sein. Grußworte überbringt u. a. der Ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske.


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24. Februar 2006

Arbeitskampf im Öffentlichen Dienst


Am heutigen Freitag ab 8.00 Uhr Streikmahnwache vor der Selma-Lagerlöf-Schule in Empelde Vorübergehende Aussetzung des Streiks an Schulen ab Freitag, d. 24.2.2006


Ein vorläufiger Höhepunkt des Streiks an Schulen war der heutige Donnerstag. Über 120 Streikende aus 14 Förderschulen im Raum Hannover folgten abermals dem Streikaufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen.



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21. Februar 2006
Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst

Streikende aus Schulen besuchen am Mittwoch die didacta

Auch heute haben wieder pädagogische Mitarbeiter an Förderschulen und angestellte Lehrkräfte die Arbeit niedergelegt. Sie befolgten damit abermals den Streikaufruf der GEW Niedersachsen. Sie haben damit die richtige Antwort auf die Drohungen der CDU-Fraktion und das Verhalten der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) im gestrigen Spitzengespräch gegeben.


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20. Februar 2006
Arbeitskampf im Öffentlichen Dienst

Am heutigen Montag haben sich über 100 Beschäftigte öffentlicher Schulen in der Region Hannover am Streik beteiligt

 

Am Arbeitskampf im Öffentlichen Dienst haben sich am heutigen Tage über 100 GEW-Mitglieder beteiligt.
Dem GEW – Aufruf folgten neben pädagogischen Mitarbeitern an Förderschulen auch angestellte Lehrkräfte. Treffpunkt der Streikenden aus der Region Hannover war ab 8.00 Uhr die Förderschule auf der Bult, Janusz-Korczak-Allee 7, 30173 Hannover. Nach einem Zwischenaufenthalt im Streiklokal in der GEW-Geschäftsstelle zogen die Streikenden gemeinsam mit ver.di vor das Finanzministerium. Dort forderten sie zusammen mit mehr als 2.000 Streikenden Herrn Möllring auf, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.



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17. Februar 2006

Arbeitskampf im Öffentlichen Dienst

Ab Montag, den 20.2.2006 Streiks an öffentlichen Schulen in Niedersachsen

Am Arbeitskampf im Öffentlichen Dienst beteiligen sich jetzt auch verstärkt GEW-Mitglieder. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen ruft die Angestellten an öffentlichen Schulen ab Montag, den 20.2.2006 zu Streiks auf.
Aufgerufen sind neben pädagogischen Mitarbeitern an Förderschulen auch angestellte Lehrkräfte. Treffpunkt der Streikenden aus der Region Hannover ist am Montag ab 8.00 Uhr die Förderschule auf der Bult, Janusz Korczak- Allee 7, 30173 Hannover. Dort stehen auch Gesprächspartner zu den Hintergründen des Streiks zur Verfügung.

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Flugblatt ist hier als .pdf Datei verfügbar

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16. Februar 2006

Die kurze Freude des Ministers über einen Spitzenplatz im Länderranking

Beim Fälschen ertappt

Ein Kommentar von Eberhard Brandt
Das Kultusministerium pflegt in Pressemitteilungen den Erfolg seiner Bildungspolitik zu verbreiten. Der gilt – so ist es die Mode der Zeit – als besonders bemerkenswert, wenn ein Land im Länderranking nach oben rutscht. Am 3. Februar „freute sich der Niedersächsische Kultusminister“, dass „die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss in Niedersachsen um gut 10 Prozentpunkte zurückgegangen“ sei. Außerdem habe der Anteil der Abgänger ohne Hauptschullabschluss von 10% auf 7,5% abgenommen. Gemessen wird diese Quote an der Zahl aller Absolventen der allgemein bildenden Schulen. Diese Quote bedeute im Länder-Ranking den zweitbesten Wert hinter Baden-Württemberg. Busemann erklärt diesen Erfolg im üblichen Stereotyp: „Wir haben in Niedersachsen inzwischen geeignete Maßnahmen zur Förderung der Schulqualität auf den Weg gebracht.“


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16. Februar 2006

Landeskonferenz der Schulpersonalräte und Schulvertrauensleute verurteilt Wortbruch des Kultusministers

GEW: Keine vorzeitige Übertragung von Elementen des Modellversuchs ProReKo auf alle Berufsbildenden Schulen!

Mit deutlichen Worten hat die GEW-Landeskonferenz der Schulpersonalräte und Schulvertrauensleute am 13. Februar 2006 in Hannover das Vorhaben des Kultusministeriums verurteilt, bereits in den kommenden sechs Monaten einen Teil des Modellversuchs ProReKo – nämlich wesentliche dienstrechtliche Befugnisse – auf alle Berufsbildenden Schulen des Landes zu übertragen. Kultusminister Busemann hatte ursprünglich zugesichert, eine Übertragung werde nicht vor dem Ende des Modellversuchs und ohne die Erprobung der Elemente des Versuchs stattfinden.


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siehe auch: Protest gegen die Übertragung dienstrechtlicher Befugnisse

Resolution ist hier zum Download verfügbar

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16. Februar 2006

Anlässlich der Vorstellung der ersten Fitnesslandkartenergebnisse erneuerte die GEW ihre Forderung nach mehr Sportunterricht an Niedersachsens Schulen.

Mehr Sportunterricht statt Fitnesstests!

Die wirklichen Problemlagen seien auch ohne aufwändige Testprozeduren längst bekannt. So sei schon vorher darauf hingewiesen worden, dass es in sozialen Brennpunktbereichen, unter den Bedingungen von Armut um die Gesundheit schlechter bestellt sei. Hier dürfe der Staat nicht zugunsten privater Anbieter aus der Verantwortung entlassen werden. Vielmehr sei es seine originäre Verpflichtung, auch für genügend attraktive Möglichkeiten sportlichen Lernens und sportlicher Betätigung zu sorgen.


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10. Februar 2006

GEW lädt ein zur Landeskonferenz für Schulpersonalräte und Schulvertrauensleute

Übertragung von dienstrechtlichen Befugnissen auf alle Berufsbildenden Schulen


Der Kultusminister hat beschlossen, Teile des Modellversuchs ProReKo auf alle Berufsbildenden Schulen des Landes zu übertragen. Laut Erlass vom 09.01.2006 sollen folgende Befugnisse übertragen werden.


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25. Januar 2006

GEW zur Schulgesetznovelle

Protest muss weitergehen!

Die beharrliche Kritik der GEW und anderer an den bisherigen Regierungsplänen zur „Eigenverantwortlichen Schule“ sowie die Ankündigung eines Gesetzentwurfs der SPD-Fraktion haben Kultusminister Busemann und das Kabinett jetzt offenbar veranlasst vorzeitig einen leicht veränderten Schulgesetznovellierungsentwurf vorzulegen.


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