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Pressemitteilungen
GEW
09.
Dezember 2007 „Unser Kreis hat die Einrichtung einer Vorbereitungsgruppe beschlossen und mit den nötigen Finanzen ausgestattet“, erklärte Olaf Lies, Sprecher der IGS-Initiative und stellv. Landrat aus Friesland, bei dem Treffen der Gesamtschulinitiativen in Hannover. „Der Bedarf in der Elternschaft ist eindeutig.“ kommentieren die Vorsitzenden der Elternvertretungen zweier Grundschulen Anka Clemens-Wölbern und Thomas Klaus. „Eigentlich hätten wir eine Befragung gar nicht gebraucht, weil seit Jahren alleine die Zahl der Eltern, die ihre Kinder vergeblich an der IGS Wilhelmshaven anmelden, den Bedarf für eine eigene IGS in Friesland beweist.“ Im Kreistag und den Gemeinden ist unumstritten, dass ein Schulzentrum in eine IGS umgewandelt werden soll, um das Bildungsangebot zu verbessern. Diese Absicht ist so eindeutig, dass sich auch die CDU Landtagskandidatin Elisabeth Onken für eine neue IGS einsetzt und im Kreistag den Antrag eingebracht hat, 10.000€ für die Vorbereitungsgruppe zu bewilligen. 25. November 2007 GEW sammelt Postkarten an Christian Wulff Braunschweiger bauen Bildungshürden ab Unterrichtsausfälle, Lehrermangel und überfüllte Klassen würde es schon morgen nicht mehr geben, ließen sich diese Bildungshürden ebenso schnell abbauen wie ihre Stellvertreter aus Holz. Zahlreiche Braunschweiger trugen am Sonnabend die Hürden mit Aufschriften wie „Soziale Herkunft“ oder „Hohe Bildungskosten“ einfach beiseite, als diese nicht überwunden werden konnten. Die Bildungsgewerkschaft GEW hatte anlässlich eines landesweiten Aktionstages auf dem Kohlmarkt auf die schwierigen Bedingungen an KiTas, Schulen und Hochschulen aufmerksam gemacht.
„Die Exzellenzinitiative verschärft die Strukturprobleme des deutschen Hochschulsystems, statt diese zu lösen“, sagte Andreas Keller, für Hochschule und Forschung verantwortliches Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die heutige Veröffentlichung der Ergebnisse der zweiten Wettbewerbsrunde der Exzellenzinitiative.
Am Mittwoch, den 17. Oktober 2007, führen Gesamtschul-Initiativen von 13.30 Uhr bis mehr
Bei der Landesdelegiertenkonferenz der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Bad Zwischenahn erklärten die bildungspolitischen Sprecher von CDU und FDP Karl-Heinz Klare und Hans-Werner Schwarz, die Koalition beabsichtige für den Fall ihrer Wiederwahl, in der Legislaturperiode bis 2012 alle Lehrerstellen wieder zu besetzen. Die Festlegungen der mittelfristigen Finanzplanung, die am 8. September 2007 verkündet wurden, würden in diesem Punkt nicht realisiert. mehr
„In allen Teilen des Landes wächst das Interesse an der Gründung neuer Gesamtschulen“, stellt Richard Wilmers, ehemaliger Leiter der IGS Schaumburg fest. Im Landkreis Schaumburg wollen zwei Gemeinden ihre Schulzentren zum Schuljahr 2008/09 in Integrierte Gesamtschulen umwandeln, um das Bildungsangebot durch den gymnasialen Bildungsgang zu verbessern und mehr Kindern den Weg zum Abitur zu öffnen. Sie wollen zugleich die Schulwege und deren Kosten günstiger gestalten. Von 521 Anmeldungen mussten in Schaumburg 409 abgelehnt werden.
Auf einer gut besuchten Fachtagung „Sport macht schlau, Kunst macht klug…! „Weiche Fächer“ im Abseits?“ in der Akademie des Sports in Hannover warnte der stellvertretende niedersächsische GEW-Vorsitzende Michael Strohschein eindringlich vor einer drohenden Entkernung von Sport, Musik, Kunst, Hauswirtschaft und Technik als vollschulischem Angebot.
„Wir begrüßen, dass die Landesregierung ihre Bildungspolitik in zwei grundsätzlichen Fragen modifiziert.“ kommentierte der Vorsitzende der GEW Niedersachen, Eberhard Brandt, den Bericht in der HAZ vom 18.9.2007. Die nun angedeutete pragmatische Haltung zu Gesamtschulgründungen zeige, dass Wulff die Augen vor der hohen Akzeptanz bei den Eltern und dem Interesse von Kommunen nicht länger verschließen könne. Brandt kündigte an, dass die GEW Entwürfe für eine Schulgesetzänderung und neue Verordnungen vorlegen werde. Alle Kinder in Niedersachsen hätten das Recht auf einen Gesamtschulplatz. Angesichts der Krise der Hauptschule und des Rückgangs der Schülerzahlen müsse es den Kommunen möglich sein, Integrierte Gesamtschulen ersetzend einzuführen, um alle Bildungsgänge vor Ort anzubieten.
Als einen unhaltbaren Zustand bezeichnete es der stellvertretende niedersächsische GEW-Vorsitzende Michael Strohschein, dass niedersächsischen Lehrkräften immer noch abverlangt werde, die für ihren Unterricht benötigten Lehrbücher und Unterrichtsmaterialien selbst zu bezahlen.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen, Eberhard Brandt, erklärte zu Beginn des neuen Schuljahres: „Wir registrieren bei den 81.000 Beschäftigten der niedersächsischen Schulen eine wachsende Unzufriedenheit mit ihren Arbeitsbedingungen. Die dünne Personaldecke verursacht eine schlechte reale Unterrichtsversorgung. Die Folgen: eine unhaltbare Überlastung der Lehrerinnen und Lehrer und ungünstige Lernbedingungen. Es wird Zeit, dass der Kultusminister endlich etwas tut und nicht nur Sonntagsreden hält.“ mehr 25. Juni 2007 Presseinformation Verwaltungsgericht Hannover rügt Missachtung von Beteiligungsrechten Das Verwaltungsgericht Hannover hat in zwei am Donnerstag ergangenen Entscheidungen ausdrücklich festgestellt, dass das Kultusministerium die Beteiligungsrechte der zuständigen Personalräte zu beachten hat. Damit sieht sich die GEW in ihrer Kritik bestätigt. mehr
mehr 11. Mai 2007 Gemeinsame Aktion von DGB und GEW zum Ausbildungsplatzmangel Wandertag zum Landtag wird zum Erfolg 1.000 Schülerinnen und Schüler sind heute der Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zu einem Wandertag zum Landtag in Hannover gefolgt, um der Forderung an die politische Verantwortlichen Nachdruck zu verleihen, in Niedersachsen für alle Schulabgängerinnen und Schulabgänger die erforderlichen Ausbildungsplätze zu schaffen. mehr
Viel zu viele Ausbildungsplätze fehlen – auch in Niedersachsen.
Die Folge: kaum Zukunftsperspektiven für viele Jugendliche.DGB
und GEW laden SchülerInnen und LehrerInnen aus den Abschlussklassen
der Hauptschulen und aus so genannten Warteschleifen der Berufsbildenden
Schulen ein, sich über die Ausbildungssituation zu informieren
und dem Ausbildungsplatzmangel ein Gesicht zu geben.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat vorgeschlagen, die Erbschaftssteuer moderat anzuheben. Die zusätzlichen Gelder sollten zielgerichtet in Kindergärten, Schulen und Hochschulen investiert werden. „Wir brauchen einen Generationenpakt für Bildung“, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne während der Veranstaltung zum 1. Mai in Bremerhaven. Die Vorstöße aus der Union, die Erbschaftssteuer zu kassieren, wies er scharf zurück.
12. März 2007 Beschluss des GEW-Hauptvorstandes am 10. März 2007 Die GEW lehnt die Einführung eines „Zwei-Säulen-Modells“ ab
Die Katze ist aus dem Sack. Der jetzt vom „Aktionsrat Bildung“ der
Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft vorgelegte „Master-Plan“ für
den Umbau des Bildungssystems ist nicht der erste und bestimmt
nicht der letzte Vorstoß zur Durchsetzung größtmöglicher
Wirtschaftsförmigkeit der Bildungseinrichtungen, den Parteigänger
privatwirtschaftlicher Interessen unternommen haben. Kaum ein Papier
legt allerdings wie dieses offen, wohin die Reise wirklich gehen
soll. Kritiker der sog. Bertelsmannisierung des Bildungswesens
dürfen sich in ihren Befürchtungen bestätigt sehen.
In einer gemeinsamen Erklärung haben Schulpersonalräte an niedersächsischen Gymnasien und Gesamtschulen heute in Hannover Stellung bezogen zur von der Landesregierung beabsichtigten Übertragung dienstrechtlicher Befugnisse für Personalmaßnahmen auf die Schulen. Zur Personalrätekonferenz eingeladen hatte die GEW Niedersachsen.
„Die GEW begrüßt, dass die Landesregierung sich nach langer Anlaufzeit zu einer stärkeren Entlastung der Schulleitungen durchgerungen hat. Das Entlastungsvolumen fällt allerdings insbesondere für die kleinen Schulen mit bis zu 20 Vollzeitlehrereinheiten deutlich zu knapp aus. Zahlreiche Aufgaben einer Schulleitung fallen nämlich unabhängig von der Schulgröße an. Es ist nicht nachvollziehbar, dass auf diese Weise 80 Prozent der niedersächsischen Schulleitungen nur eine zusätzliche Stunde Entlastung bekommen.“ erklärte der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt zum heute vorgestellten Stufenkonzept zur Schulleiterentlastung.
Kultusminister Busemann hat heute Erlasse in die Anhörung gegeben, die Schulen mehr pädagogischen Gestaltungsraum geben sollen. Die GEW hatte in der Vergangenheit kritisiert, dass Busemann zwar alle möglichen Aufgaben auf die Schulen überträgt und Kontrollen einführt, dass aber von mehr Freiheiten nichts zu spüren ist. „Man kann den Eindruck bekommen, Busemann sei auf unsere Kritik eingegangen“, kommentierte der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt, „tatsächlich besteht aber die Gefahr, dass Bestimmungen aufgehoben werden, die für Schülerinnen und Schüler und Pädagoginnen und Pädagogen Schutz bieten und die Qualität von Schulen definieren.“
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