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31.08.2010
Politik hat nichts gelernt – das Umverteilen von unten nach oben geht weiter

30.08.2010
Fahnenaktion "Frei leben – ohne Gewalt"

28.08.2010
DGB fordert vom Land mehr Engagement gegen Armut

24.08.2010
MK setzt Elternrecht an Gesamtschulen außer Kraft!

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Pressemitteilungen GEW



24. August 2010
GEW: Die Pflicht zum Turbo-Abitur an Gesamtschulen streichen

MK setzt Elternrecht an Gesamtschulen außer Kraft!

„Das im Schulgesetz verbriefte Elternrecht auf Wahl des Bildungsganges wird durch die derzei­tig gültigen Vorschriften für das Turbo-Abitur an den Integrierten Gesamtschulen außer Kraft gesetzt. Die Landesregierung muss diesen rechtswidrigen Zustand beenden und die Pflicht zum Turbo-Abitur an Gesamtschulen aufheben“.


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30. Juli 2010

Bildungsgewerkschaft zur steuerlichen Berücksichtigung häuslicher Arbeitszimmer

GEW: "Zweifel an Verfassungswidrigkeit bestätigt"


Die GEW begrüßt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zur steuerlichen Absetzbarkeit von häuslichen Arbeitszimmern. "Für Lehrerinnen und Lehrer ist dieses Urteil besonders wichtig, da diesen in den meisten Fällen in den Schulen kein eigenes Arbeitszimmer zur Verfügung gestellt wird", sagte Ilse Schaad, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstand der GEW.

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17. Juni 2010

Wortbruch: Mehr Belastung statt Entlastung

Mit dem Rotstift durch den Schuletat


Stellenstreichungen, verzögerte Einstellungen, Kürzung von Funktionsstunden und Schulbudgets

Kultusminister Althusmann und Finanzminister Möllring sollen nach einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 16. Juni bei den Vorbereitungen für den Haushalt 2011 einen Tabubruch abgesprochen haben. Stellenstreichungen galten bisher als Tabu.


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03. Mai 2010

Tarifverhandlungen für Lehrkräfte – Warnstreiks und Aktionen in vielen Bundesländern

GEW Niedersachsen: „Herr Möllring, machen Sie sich für einen Tarifvertrag für Lehrkräfte stark!“

Die GEW Niedersachsen erwartet von Finanzminister Hartmut Möllring, dass er als Vorstandsvorsitzender der Tarifgemeinschaft deutscher Länder seinen Einfluss im Arbeitgeberlager geltend macht und die seit Dezember 2009 laufenden Verhandlungen jetzt selbst vorantreibt.


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26. März 2010
80.000 Unterschriften für bessere und gleiche Bezahlung angestellter Lehrkräfte

GEW: TdL-Chef Möllring soll Arbeitgeber auf Linie bringen

80.000 Unterschriften für eine bessere und gleiche Bezahlung angestellter Lehrkräfte haben die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie die dbb-Tarifunion heute an Hartmut Möllring (CDU) übergeben.




Unterschriftenübergabe im Finanzministerium: Auf dem Foto (v.lks.) Helmut Overbeck (Verhandlungsführer dbb), Ilse Schaad (Verhandlungsführerin GEW), Hartmut Möllring (Vorsitzender TdL, Nds. Finanzminister), Ulrich Thöne (GEW-Bundesvorsitzender).

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03. März 2010
Bildungsgewerkschaft zur gemeinsamen Tagung von Kultusminister- und
Hochschulrektorenkonferenz

GEW: "Jetzt Weichen für den Kurswechsel im Bologna-Prozess stellen"



Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bund, Länder und Hochschulen aufgefordert, jetzt die Weichen für den in Aussicht gestellten Kurswechsel in den Bologna-Reformen zu stellen. "Seit den Bildungsprotesten des vergangenen Jahres gibt es einen breiten politischen Konsens: Die Ziele des Bologna-Prozesses zur Reform des Studiums im Europäischen Hochschulraum stoßen auf Zustimmung, ihre Umsetzung in Deutschland funktioniert jedoch vielerorts nicht.


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03. März 2010

GEW im Gespräch mit Schulträger-Experten

Städte und Gemeinden setzen weiter auf neue Gesamtschulen


Haupt- und Realschulen sind keine Alternative / Kritik an Störungen beim Genehmigungsverfahren

„Großstädte wie Gemeinden in den Landkreisen setzen verstärkt auf die Einrichtung von Integ­rierten Gesamtschulen. Sie entsprechen damit den Erwartungen der Grundschuleltern, die eine Schule wünschen, die alle Bildungsgänge beinhaltet und auch den direkten Weg zum Abitur offen hält“, so fasst Eberhard Brandt, der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen das Ergebnis einer Beratung am 3. März 2010 in Hannover zusammen, bei der Experten von Schulträgern vor GEW-Mitgliedern aus kommunalen Schulausschüssen ihre Sicht auf die jüngste  Entwicklung dargelegt haben.

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28. Januar 2010
Stufenplan für Entlastungen festlegen und Überlastung auf Dauer verhindern

Wulff darf nicht wortbrüchig werden: Alle Stellen wieder besetzen!

Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft mahnt die Regie­rung Wulff nicht wortbrüchig zu werden. „In den letzten Jahren hat der Ministerpräsident den Lehrkräften versprochen, nach Jahren der außerordentlichen Anspannung könnten sie ab 2011 damit rechnen, dass der Rückgang der Schülerzahlen zu einer Entlastung genutzt würde“, so Eberhard Brandt. So stehe es im Koalitionsvertrag. Der angekündigte Stellenabbau würde die Überlastung fortsetzen. „Das werden wir nicht hinnehmen. Statt einer Entlastung hat die Regierung Pläne zur einer stärkeren Belastung vorlegt: Die Pen­sion erst ab 67.“

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23. Januar 2010

Alle Lehrerstellen erhalten / Entlastung jetzt einleiten

GEW warnt Wulff vor Wortbruch

Ministerpräsident Christian Wulff hat nach Presseberichten einen Kurswechsel bei der Wiederbesetzung der Lehrerstellen angekündigt. Danach sollen künftig nicht mehr alle durch Pensionierung ausscheidenden Lehrkräfte durch junge ersetzt werden. Die Äußerungen fielen bei einem Gespräch in der Redaktion der Neuen Presse Hannover, in dem es um die künftige Haushaltspolitik und die Kabinettsklausur im Februar ging. Das von der Staatskanzlei autorisierte Interview wird am 23. Januar erscheinen.

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16. Januar 2010

Auch Täuschen und Tricksen hilft nichts

Die Kritik der Gesamtschulen an der zwangsweisen Einführung von G8 gilt unverändert

Erlasse sehen keine Wahlfreiheit von 12 oder 13 Jahren bis zum Abi vor

Regierung kann Erfolgskurs der Gesamtschulen nicht bremsen: Bis zu 20 neue Gesamtschulen zum 1. 8. 2010 werden gegründet

„Das wäre wirklich eine gute Nachricht gewesen: Die Regierung lenkt ein und gewährt den Gesamtschu­len die Wahlfreiheit zwischen 12 oder 13 Jahren bis zum Abitur“, erklärt der Landesvorsitzende der Ge­werkschaft Erziehung und Wissenschaft Eberhard Brandt. „Leider ist das nichts als Propaganda und soll vom Versagen der Schulpolitik der Regierung Wulff ablenken, die an Haupt- und Realschulen festhalten will.“


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30. November 2009
Stapelfelder Erklärung der Gesamtschulleitungen

Schulgesetz muss geändert werden: Für Gesamtschulen „ohne Wenn und Aber“

Die Direktorinnen und Direktoren der niedersächsischen Gesamtschulen haben bei ihrem November-Treffen in Stapelfeld deutlich gemacht: Ihre Schulen lehnen nach wie vor „die Ein­führung des Abiturs nach 12 Jahren an Gesamtschulen und die Fünfzügigkeit als Gründungs­voraussetzung neuer IGS'n“ ab.

 

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04. November 2009
65. Pädagogische Woche in Cuxhaven

Großes Engagement der Lehrkräfte bei Fortbildung zu Heterogenität


Herzliche Grüße von Dr. v. Danwitz - bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion

Annegret Sloot, Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Lüneburg, konnte bei der Eröffnung der traditionsreichsten Lehrerfortbildung in Niedersachsen eine steigende Anzahl von Lehrkräften begrüßen. In Cuxhaven-Duhnen sprachen Vertreter aller Landtagsfraktionen der GEW ihre Anerkennung für ihr Engagement in der Fortbildung aus, das 1930 begründet, von den Nazis verboten und seit 1948 weitergeführt wurde. Alle Kultusminister haben seitdem die Duhner Woche unterstützt.

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03. August 2009
Chaotischer Beginn des Schuljahres

Ärger ohne Ende mit dem „Maßnahmebündel“: Unterrichtsausfall vorprogrammiert

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen begrüßt die 2.400 jungen Lehrerinnen und Lehrer und die neuen Kolleginnen und Kollegen des nicht lehrenden Schulpersonals, die im ersten Schulhalbjahr 2009 ihre Arbeit in den Schulen aufnehmen. „Diese Einstellungen hätte es ohne die massive Forderung der GEW und die gemeinsamen Aktivitäten mit Eltern und Schülerinnen und Schülern in den letzten Schuljahren nicht gegeben. Zur Zeit werden alle Pensionierten durch Junge ersetzt. Dazu kommen 500 zusätzliche Stellen“, betont der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt.

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Eindrücke von der Pressekonferenz (WMV-Datei, 6 MB)



30. Juli 2009
Gespräche erfolgreich

Freistellung für GEW-Chef Brandt wieder gesichert

Brandt: Ministerin soll Antworten und Akteneinsicht nicht länger verweigern

Der niedersächsische GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt kann sich auch in den kommenden Schuljahren wieder voll für seine Kolleginnen und Kollegen und das Bildungswesen einsetzen – als Gewerkschaftsvorsitzender und als Mitglied des Schulhauptpersonalrats. Dies ist das Ergebnis der Gespräche des DGB-Landesvorsitzenden Hartmut Tölle mit Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann und der Absprachen des Rechtsvertreters der GEW RA Karl Otte.

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03. Juli 2009
Bildungsforscher Prof. Dr. Klemm warnt vor alarmierendem Lehrermangel:

Ab 2010 fehlt die Hälfte des Nachwuchses

GEW fodert Regierung zu Bildungsgipfel mit Hochschulen auf

Der bekannte Essener Bildungsforscher Prof. Dr. Klaus Klemm legte am Montag, den 8. Juni ein Gutachten zum künftigen Lehrerbedarf von 2010 bis 2020 vor. Er bezeichnet die Lage als alarmierend. Nur weniger als die Hälfte der durch Pensionierung ausscheidenden Lehrkräfte kann von 2010 bis 2015 durch junge ersetzt werden. Dies ergibt eine Analyse der Daten des Statistischen Bundesamtes über die Entwicklung der Anzahl der Studierenden, der Referendare und der Abbrecherquote.

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Mehr zum Thema: Neue Rubrik "Voller Einsatz für mehr Nachwuchs"




16. Juni 2009

Das von der Landtagsmehrheit beschlossene Schulgesetz ist eine Mogelpackung

GEW: Dieses Gesetz muss wieder weg!

Das am 16. Juni im Landtag verabschiedete Schulgesetz bezeichnet der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen als „Mogelpackung“. Die GEW fordert, dass die Verpflichtung auf die Einführung des Turbo-Abiturs an Gesamtschulen wieder aus dem Gesetz gestrichen wird. Vertreter der Koalition und das Kultusministerium hatten in den letzten Tagen gegenüber Gesamtschuleltern und der Presse „Entgegenkommen“ signalisiert und versprochen, die integrierte Sekundarstufe I werde nicht beschädigt, jedenfalls bis zum 8. Schuljahrgang. Dies solle durch untergesetzliche Regelungen wie Grundsatzerlass, Versetzungs- und Abschlussverordnung gesichert werden. Die Kritik der Gesamtschulanhänger werde aber auch bei den Beratungen der Verordnungen und Erlasse bestätigt werden.


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09. Juni 2009
Bildungsforscher Prof. Dr. Klemm warnt vor alarmierendem Lehrermangel:

Ab 2010 fehlt die Hälfte des Nachwuchses


GEW fordert Regierung zu Bildungsgipfel mit Hochschulen auf

Der bekannte Essener Bildungsforscher Prof. Dr. Klaus Klemm legte am Montag, den 8. Juni ein Gutachten zum künftigen Lehrerbedarf von 2010 bis 2020 vor. Er bezeichnet die Lage als alarmierend. Nur weniger als die Hälfte der durch Pensionierung ausscheidenden Lehrkräfte kann von 2010 bis 2015 durch junge ersetzt werden. Dies ergibt eine Analyse der Daten des Statistischen Bundesamtes über die Entwicklung der Anzahl der Studierenden, der Referendare und der Abbrecherquote.


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Gutachten von Prof. Dr. Klaus Klemm ist zum Download verfügbar





23. April 2009
Presseinformation

Stellungnahme zu den Vorwürfen gegen den GEW-Landesvorsitzenden Eberhard Brandt

Dem Vorsitzenden unseres Landesverbandes, Eberhard Brandt, wird vorgeworfen, seiner Unterrichtsverpflichtung als Lehrer der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule Wolfsburg teilweise nicht nachgekommen zu sein. Es ist von 500 Fehlstunden (HAZ v. 22.04.2009) die Rede. Dazu nehmen wir im Folgenden Stellung.


Die Stellungnahme der GEW Niedersachsen ist als Download verfübar.



20. April 2009
Gewerkschaft lässt sich nicht einschüchtern

GEW-Vorsitzender Eberhard Brandt stellt Strafantrag

Die in der Zeitschrift „FOCUS“ vom 20. April 2009 aufgestellte Behauptung, gegen den niedersächsischen GEW-Vorsitzenden Eberhard Brandt sei ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden, entbehrt jeder Grundlage. Brandt: „Mir stellen sich zwei Fragen: Wer ist dafür verantwortlich, dass interne Unterlagen der Landesschulbehörde offenbar gezielt an die Öffentlichkeit lanciert wurden? Wer ist dafür verantwortlich, dass offenkundige Falschaussagen erfolgten?“ Der GEW-Vorsitzende kündigte an, Strafantrag zu stellen. Die GEW werde sich auch durch persönliche Angriffe gegen ihren Vorsitzenden nicht von ihrer inhaltlich begründeten Kritik an der Bildungspolitik der Landesregierung abbringen lassen.





26. Februar 2009

Große Resonanz am Streik- und Aktionstag am 25. Februar

Mehr als 10.000 Beschäftigte demonstrieren in Hannover

Mehr als 10.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes aus ganz Niedersachsen und Bremen haben am Mittwoch, 25. Februar, in Hannover für ihre Forderungen von 8 Prozent, mindestens aber 200 Euro monatlich und gegen das Angebot der Arbeitgeber demonstriert. Nach einem Marsch durch die Innenstadt versammelten sich die Landesbeschäftigten auf dem Opernplatz zu einer Kundgebung. “Herr Möllring soll aufhören auf Zeit zu spielen und in der nächsten Verhandlung ein akzeptables Angebot vorlegen. Gute Leute machen gute Arbeit und erwarten endlich dafür gutes Geld“, verlangte ver.di-Landesleiter Siegfried Sauer.



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20. Februar 2009
Gegen Lehrkräftemangel helfen nicht Teilzeitaufstockung und Mehrarbeit, sondern nur zusätzliche Einstellungen, bessere Arbeits-, Aus- und Weiterbildungsbedingungen und bessere Bezahlung. Gewerkschaft legt Alternativprogramm vor.

GEW: Weitere Überlastung der Beschäftigten an den Schulen völlig inakzeptabel!

Für die GEW steht die Überwindung der aktuellen Notlage in der personellen Ausstattung der niedersächsischen Schulen auf der Tagesordnung. Während sie ihre Vorstellungen dazu bereits seit Sommer 2007 vorgelegt hat, blieb die Landesregierung untätig und doktert planlos herum. Daran ändert auch die absehbare Kabinettsentscheidung am 24.2. nichts. 20 Millionen € will die Landesregierung nach Presseberichten für „zusätzlichen Unterricht“ in einem Nachtragshaushalt bereitstellen. 20 Millionen entsprechen 600 Lehrkräften von August bis Dezember 2009. Diese Größenordnung ist nach Berechnungen der GEW unzureichend. 1.500 Lehrkräfte fehlen ab 1. 8. 2009. Diese seit Mai 2008 bekannte Zahl hat inzwischen auch die Kultusministerin zugegeben.

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Die Vorschläge der GEW sind als Download verfübar.





10. Februar 2009
Pressemitteilung

Warnstreik an Schulen trifft auf große Zustimmung

Etwa 1.000 Beschäftigte aus niedersächsischen Schulen beteiligten sich heute an dem Warnstreik, zu dem die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft aufgerufen hatte. „Die hohe Beteiligung der Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigt, wie ernst die Situation bei den Tarifverhandlungen ist. Die Kolleginnen und Kollegen zeigen, dass sie hinter der Lohnforderung von 8 Prozent stehen und bereit sind, auch dafür zu streiken“, sagte Ilse Schaad, Verhandlungsführerin der GEW.

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09. Februar 2009

GEW erwartet Beschäftigte aus zahlreichen Schulen am morgigen Warnstreik

Warnstreikaufruf der GEW stößt auf breites Interesse

Der Warnstreikaufruf der GEW Niedersachsen trifft bei den Beschäftigten der Schulen auf eine hohe Zustimmung. Nach den der GEW bisher vorliegenden Rückmeldungen werden sich in allen größeren Städten Beschäftigte am Warnstreik beteiligen. Neben den Streiks in den größeren Städten werden Aktionen z. B. in Aurich, Osterode, Peine, Nienburg und Cuxhaven stattfinden.

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05. Februar 2009
Beschäftigte der Schulen fordern Angebot der Arbeitgeber vor der 3. Verhandlungsrunde am 14./15.2.2009

GEW Niedersachsen ruft am 10.2.2009 zum landesweiten Warnstreik an Schulen auf

In der Tarif- und Besoldungsrunde 2009 bei den Ländern ruft die GEW Niedersachsen die Tarifbeschäftigten des Landes an den Schulen zu einem ganztägigen Warnstreik für Dienstag, den 10. Februar 2009 auf.

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29. Januar 2009
Kultusministerium legt Teilzeitanträge auf Eis

Möllring verweigert Angebot bei Tarifverhandlungen
Aufruf zum Streik- und Aktionstag am 3. Februar in Hannover

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ruft alle Beschäftigten der niedersächsischen Schulen zum Streik- und Aktionstag der Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes und der Tarifunion des Beamtenbundes auf.


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21. Januar 2009

Zwei-Säulen-Schulsystem geht in die falsche Richtung

GEW: Eltern und Kommunen setzen auf IGS mit direktem Weg zum Abitur

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen, Eberhard Brandt, kritisiert die Ankündigung aus der Landesregierung und ihren Landtagsfraktionen, die Krise der Hauptschule durch die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen lösen zu wollen. Brandt weist zugleich das Kompromissangebot des SPD-Landesvorsitzenden Duin an die Landesregierung scharf zurück, der sich laut Pressemeldungen für ein Zwei-Säulenmodell ausgesprochen hatte, bei dem Gesamtschulen abgeschafft und mit Haupt- und Realschulen zusammengelegt werden sollen.


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Zwischenbilanz des Vorsitzenden Eberhard Brandt ist hier als PDF verfügbar
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11. November 2008
Presseinformation


GEW begrüßt Schülerinnen- und Schülerproteste und verurteilt Sanktionsandrohungen


Die GEW Niedersachsen erklärt sich solidarisch mit den Schülerinnen und Schülern, die am 12. November 2008 auch in zehn niedersächsischen Städten für eine bessere Bildungspolitik demonstrieren wollen.


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10. Oktober 2008

GEW zu Merkels Bildungsstopp in der Heide:


Wir brauchen einen bildungspolitischen Kurswechsel statt symbolischer Politik


Bundeskanzlerin Angela Merkel stattet der Leuphana-Universität Lüneburg auf ihrer ersten Bildungsreise einen Kurzbesuch ab.
„Studierende und Hochschulbeschäftigte brauchen eine grundsätzliche Verbesserung der Finanzausstattung der Hochschulen, einen Wandel in der Hochschulpolitik und keine symbolischen Gesten“, kritisiert Eberhard Brandt, GEW-Vorsitzender in Niedersachsen den Merkel-Besuch.


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18. August 2008

Pressemitteilung zum Schuljahresanfang 18. August 2008


Landesregierung kneift weiter die Augen zu:
Pensionierungswelle rollt – Personalmangel verschärft


GEW:
- 3.000 zusätzliche Stellen und ehrliche Bilanz des Personalbedarfs
- Programm zur Förderung des Lehrernachwuchses
- Bezahlung der Haupt- und Realschullehrkräfte nach A 13 und
Angleichung an Arbeitszeit der Gymnasiallehrkräfte


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Großer Andrang bei der Schuljahresanfangs-Pressekonferenz der GEW. In der Bildmitte der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt. Rechts neben ihm GEW-Pressesprecher Richard Lauenstein. Foto: JOACHIM TIEMER


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10. Juli 2008
Regierung revidiert Absichten zum Abbau von Lehrerstellen


GEW vermisst Konzept zur Nachwuchssicherung


Wulff produziert Irritationen bei finanziellem Ausgleich des Arbeitszeitkontos

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Eberhard Brandt vermisst in den Beschlüssen der Haushaltsklausur der Landesregierung ein Konzept, mit dem genügend junge Lehrerinnen und Lehrer für die Arbeit in den niedersächsischen Schulen geworben und gehalten werden. „Die Regierung trägt die Verantwortung dafür, dass auch in Zukunft Absolventen aus den Hochschulen und junge Lehrkräfte in Nachbarländer abwandern.“ Damit dieser Skandal beendet wird, kündigt die GEW Aktionen im neuen Schuljahr an. Das Kabinett habe bei den Referendarstellen selbst die unzureichenden Pläne der Kultusministerin deutlich beschnitten.


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02. Juli 2008

GEW: Übergangsgesetz hält nur ein Jahr

Gründungswelle von Gesamtschulen

Der Landtag hat heute endlich beschlossen, dass wieder Gesamtschulen gegründet werden können. In vielen Landkreisen und Städten wird beraten, dass Schulzentren in Integrierte Gesamtschulen umgewandelt werden sollen. Der Bewerberüberhang für das kommende Schuljahr hat bei den bestehenden 32 IGSen Rekordniveau erreicht. Die Anzahl der IGSen muss verdoppelt werden. Etliche Städte haben mit der Planung neuer IGSen begonnen. Der GEW-Vorsitzende Eberhard Brandt erklärt: "Die dritte IGS-Gründungswelle rollt. Wulff konnte das Gründungsverbot nicht mehr aufrecht erhalten."


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01. Juli 2008
Gründungswelle von Gesamtschulen


GEW: Übergangsgesetz hält nur ein Jahr

Der Landtag hat heute endlich beschlossen, dass wieder Gesamtschulen gegründet werden können. In vielen Landkreisen und Städten wird beraten, dass Schulzentren in Integrierte Gesamtschulen umgewandelt werden sollen. Der Bewerberüberhang für das kommende Schuljahr hat bei den bestehenden 32 IGSen Rekordniveau erreicht. Die Anzahl der IGSen muss verdoppelt werden. Etliche Städte haben mit der Planung neuer IGSen begonnen. Der GEW-Vorsitzende Eberhard Brandt erklärt: „Die dritte IGS-Gründungswelle rollt. Wulff konnte das Gründungsverbot nicht mehr aufrecht erhalten.“


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03. Juni 2008

Ergebnisse des Rundes Tisches zum Turbo-Gymnasium

GEW: Schulzeitverkürzung bleibt Quadratur des Kreises

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft stellt nach dem Runden Tisch am 2. Juni 2008 zum Turbo-Gymnasium fest: „Alle vorgelegten, von der Kultusministerin vorgesehenen Maßnahmen bleiben Stückwerk. So sinnvoll z.B. die Mittagsmahlzeit bei ganztägigem Unterricht und so notwendig die Reduzierung der Anzahl der Klassenarbeiten sind, die Quadratur des Kreises bleibt unmöglich, immer mehr Schülerinnen und Schüler in verkürzter Schulzeit zum Abitur zu führen“. Die steigende Anzahl von Abschulungen vom Gymnasium zu Haupt- und Realschule belege dies deutlich.


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29. Mai 2008

Landesregierung muss sich bewegen!

GEW fordert Zulassung neuer Integrierter Gesamtschulen ohne „Wenn und Aber“

GEW fordert Zulassung neuer Integrierter Gesamtschulen ohne „Wenn und Aber“
Landesregierung muss sich bewegen!

Anlässlich der am 29. und 30. Mai 2008 stattfindenden Anhörung durch den Kultusausschuss zu den Schulgesetzentwürfen der Regierungskoalition und der Oppositionsparteien SPD, Grüne und Die Linke hat die GEW ihre Forderung nach Zulassung von neuen Integrierten Gesamtschulen ohne „Wenn und Aber“ bekräftigt.



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21. April 2008

FDP-Parteitag kommt Forderungen der GEW zum Arbeitszeitkonto entgegen

GEW fordert Kultusministerin zu ernsthaften Verhandlungen auf

Vorbereitungen für Demonstration zur Anhörung am 8. Mai auf Hochtouren

Der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt begrüßt den Dringlichkeitsantrag des FDP-Parteitages vom 19. April in Osnabrück. Lehrerinnen und Lehrer müssen danach ihren Rechtsanspruch behalten, ihre angesparten Arbeitszeitguthaben wie geplant einzulösen. Der FDP-Landesvorsitzende Rösler forderte, dass es „Vertrauensschutz“ geben muss. Rösler regte an, dass denjenigen Lehrkräften „Anreizmodelle wie zum Beispiel Verzinsung oder Teilauszahlung“ gewährt werden sollten, die ihre Ansprüche später, z.B. am Ende ihrer Berufslaufbahn geltend machen.


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20. April 2008
Pressemitteilung

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gewinnt die Personalratswahlen in Weser-Ems

Zentrale Protestkundgebung in Hannover wegen Wortbruch der Landesregierung



„Ein großer Erfolg für die GEW“, stellte der Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Dieter Knutz am Mittwoch in Oldenburg fest.

Bei den Wahlen zum Schulbezirkspersonalrat gewann die GEW 2 Sitze hinzu und verfügt nun über 13 von 19 Sitzen. Im Bezirk Weser-Ems waren mehr als 30.000 Beschäftigte an ca. 1300 Schulen zur Wahl aufgerufen. Dabei steigerte die GEW ihren Stimmenanteil noch einmal deutlich.In den Grundschulen holte die GEW mit ihrer Spitzenkandidatin Elisabeth Schramm aus Scharrel 71, 2 Prozent – 5 Prozent mehr als im Jahre 2005. Dieter Knutz und die stellvertretende Bezirksvorsitzende Grete Janssen aus Osnabrück gewannen in den Hauptschulen mit 72,6% fast 7 Prozent dazu. Tilman Schieferdecker aus Menslage erreichte sogar 90 Prozent der Stimmen der Gesamtschullehrerinnen und –lehrer.


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15. April 2008

63,3 Prozent bei den Personalratswahlen in den Schulen

Neues Rekordergebnis für die GEW

Mit 63,3 Prozent bei den Wahlen zum Schulhauptpersonalrat fand die GEW in Niedersachsen soviel Zuspruch in den Schulen wie noch nie. Bei den Wahlen zu den Schulbezirkspersonalräten erreichte die GEW eine 2/3-Drittel-Mehrheit.



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15. April 2008

Rückzahlung des Arbeitszeitkontos verschoben auf den St. Nimmerleinstag

Eklatanter Wortbruch der Regierung Wulff

Die Landesregierung hat heute beschlossen, die im kommenden Schuljahr anstehende Rückzahlung des Arbeitszeitkontos auf das letzte Halbjahr vor der Pension verschieben. „Für junge Kolleginnen und Kollegen bedeutet dies, dass sie 35 Jahre oder sieben Legislaturperioden auf die Entlastung der 10 Jahre lang unentgeltlich geleisteten Überstunden warten sollen, die ihnen nach geltendem Recht in diesem Jahr zusteht“, erläuterte der GEW-Vorsitzende Eberhard Brandt.



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03. April 2008

Veranstaltung „Gesamtschulen jetzt - ohne Wenn und Aber!“ im Restaurant „Leineschloss“

„Herr Ministerpräsident, Sie sind im Wort“

Mit einer gemeinsamen Veranstaltung am 3. April 2008 wandten sich die Niedersächsischen Gesamtschulinitiativen, die GEW und die GGG (Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschulen) vor der ersten ordentlichen Plenartagung an Landtag und Landesregierung.

Der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt erinnerte Ministerpräsident Wulff: „Sie sind im Wort, denn Sie haben versprochen, dass nach den Wahlen neue Gesamtschulen gegründet werden können.“ Ministerpräsident und Kultusministerin müssten dafür sorgen, dass die Regierungskoalition ihren Gesetzentwurf umgehend vorlegt.


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15. März 2008

GEW, DGB und Universität Duisburg-Essen planen Kongress: „Arbeitsplatz Bildung“

Bildungsberichterstatter Munoz spricht vor Bildungsarbeitern



Ein knappes Jahr nach Veröffentlichung seines aufsehenerregenden Berichts kommt Vernor Munoz Villalobos, Inspektor der UN-Menschenrechtskommission und amtierender Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung, zurück nach Deutschland. Der Rechtsanwalt und Pädagoge aus Costa Rica spricht vor den Teilnehmern des Kongresses „Arbeitsplatz Bildung“. Zu diesem Kongress, den die GEW in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen und dem DGB am 21. Februar auf dem Essener Campus durchführt, werden über 500 Lehrer, Erzieherinnen, Pädagogen und Wissenschaftler erwartet.



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12. März 2008

Pressemeldung

GEW Niedersachsen beteiligt sich an Warnstreik
und Kundgebung am 4. März in Hannover



Die Bildungsgewerkschaft GEW Niedersachsen beteiligt sich gemeinsam mit den Gewerkschaften ver.di und GdP am Warnstreik und an der zentralen Kundgebung am 4. März in Hannover.


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26. Februar 2008
Pressemeldung


Wulffs Bildungspolitik auf dem Holzweg


„Die Äußerungen der erneuerten CDU-FDP-Landesregierung zum „Bildungsland Niedersachsen“ machen deutlich: An den grundlegend falschen Weichenstellungen der ersten Amtsperiode wird unbeirrt festgehalten. Wulff scheint seine Augen vor allen bestehenden Problemen zu schließen.“ kritisiert der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt. Die Regierung und die sie tragenden Fraktionen haben nichts gelernt aus der Krise des gegliederten Schulsystems. Noch so viele Erklärungen ändern nichts daran, dass die Hauptschule immer stärker abgehängt wird und insbesondere das Gymnasium sich mit seiner veränderten Bedeutung schwer tut. Statt die Anforderungen an die Schulformen noch weiter auseinander zu setzen, ist entschieden mehr individuelle Förderung bei gleichzeitiger Verstärkung der schulischen Integration erforderlich.



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12. Januar 2008

GEW begrüßt gemeinsame Erklärung von Kultusminister und DGB


Arbeit der Schulpersonalräte wird unterstützt

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen begrüßt die gemeinsame Erklärung von Kultusminister Busemann und dem Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes Niedersachsen, Hartmut Tölle, in der die Unterstützung der Schulpersonalräte durch die Schulbezirkspersonalräte zugesichert wird. In den eigenverantwortlichen Schulen nehmen die Schulpersonalräte zunehmend die Mitbestimmung bei Personalmaßnahmen wahr, weil den Schulleiterinnen und Schulleitern dienstrechtliche Befugnisse übertragen werden. Die GEW wird die Beratung und Unterstützung dieser Schulpersonalräte gewährleisten.

„Die in der gemeinsamen Erklärung von Kultusministerium und DGB enthaltenen Aussagen über die künftigen Aufgaben der Schulbezirkspersonalräte und die Weiterentwicklung des Personalvertretungsrechts gehen in die richtige Richtung“, erklärte der GEW-Vorsitzende Eberhard Brandt. Allerdings fordere die GEW eine deutliche Erweiterung der Freistellung für die Mitglieder der Schulpersonalräte. „Die Eigenverantwortliche Schule ist nicht zum Nulltarif zu haben. Ziel der GEW war nie, das Personalgeschäft von der Behörde auf die Schulen zu verlagern. Das kostet mehr Aufwand auch für die Arbeit der Personalräte.“ Die GEW erwarte von jeder künftigen Landesregierung, dass das Personalvertretungsrecht im Dialog mit dem DGB weiter entwickelt werde.


Pressemitteilung des DGB und MK ist hier als PDF-Datei verfügbar

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