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11.03.2010
Weiße Flecken in der Versorgung
zu erwarten


10.03.2010
EuW Ausgabe 03/2010 ist jetzt exklusiv für Mitglieder verfügbar

03.03.2010
GEW: "Jetzt Weichen für den Kurswechsel im Bologna-Prozess stellen"

03.03.2010
Städte und Gemeinden setzen weiter auf neue Gesamtschulen


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Neues
Bezirks- und Kreisverbände
   

 

Aktuelle Informationen



11. März 2010

Exklusiv-Artikel aus EuW 03/2010


Weiße Flecken in der Versorgung zu erwarten

Erste Einschätzungen zur Neukonzeption der Landesschulbehörde aus Sicht der Schulpsychologie

Von Stefan Siedersleben
Der Barzel-Bericht aus dem Sommer 2009 hatte einen zügigen Start bei der Umsetzung der Neuausrichtung der Landesschulbehörde empfohlen, und das MK ist dieser Empfehlung gefolgt: Ende Januar 2010 hat das Kultusministerium seine Vorstellungen zur „Neuaufstellung der Landesschulbehörde“ der Öffentlichkeit vorgelegt und in einem achtseitigen Papier erläutert. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Der erste Eindruck aus Sicht der Schulpsychologie ist kein schlechter.

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03. März 2010
Bildungsgewerkschaft zur gemeinsamen Tagung von Kultusminister- und
Hochschulrektorenkonferenz

GEW: "Jetzt Weichen für den Kurswechsel im Bologna-Prozess stellen"


Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bund, Länder und Hochschulen aufgefordert, jetzt die Weichen für den in Aussicht gestellten Kurswechsel in den Bologna-Reformen zu stellen. "Seit den Bildungsprotesten des vergangenen Jahres gibt es einen breiten politischen Konsens: Die Ziele des Bologna-Prozesses zur Reform des Studiums im Europäischen Hochschulraum stoßen auf Zustimmung, ihre Umsetzung in Deutschland funktioniert jedoch vielerorts nicht.


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03. März 2010

GEW im Gespräch mit Schulträger-Experten

Städte und Gemeinden setzen weiter auf neue Gesamtschulen


Haupt- und Realschulen sind keine Alternative / Kritik an Störungen beim Genehmigungsverfahren

„Großstädte wie Gemeinden in den Landkreisen setzen verstärkt auf die Einrichtung von Integ­rierten Gesamtschulen. Sie entsprechen damit den Erwartungen der Grundschuleltern, die eine Schule wünschen, die alle Bildungsgänge beinhaltet und auch den direkten Weg zum Abitur offen hält“, so fasst Eberhard Brandt, der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen das Ergebnis einer Beratung am 3. März 2010 in Hannover zusammen, bei der Experten von Schulträgern vor GEW-Mitgliedern aus kommunalen Schulausschüssen ihre Sicht auf die jüngste  Entwicklung dargelegt haben.

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01. März 2010

Zurzeit befinden sich die Laufbahnverordnung Bildung (NLVO-Bildung) sowie die Neufassung der Ausbildungsverordnung (APVO-Lehr) im Anhörungsverfahren

Neue Ausbildungs- und Laufbahnverordnung in der Anhörung


Wesentliche Änderungen der Laufbahnverordnung Bildung sind, dass die Laufbahn von Lehrkräften nicht mehr nach Lehrämtern in höheren und gehobenen Dienst unterteilt ist, sondern alle Lehrkräfte der Laufbahngruppe 2 zugeordnet werden. Die Lehrbefähigungen eröffnen zukünftig den Zugang zum ersten und zweiten Einstiegsamt der Laufbahn; die unterschiedliche Besoldung bleibt aufgrund der besoldungsrechtlichen Vorschriften erhalten. Neu geregelt wird auch die Möglichkeit des Erwerbs einer Lehrbefähigung durch Studium und berufliche Tätigkeit, die als gleichrangige Alternative zum Vorbereitungsdienst vorgesehen ist. Damit wird die Möglichkeit eröffnet, sogenannte Quereinsteiger/innen zu verbeamten.

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01. März 2010
DGB kritisiert die Position der FDP zu einer Reform der Hartz IV - Gesetze

Hetze gegen Arbeitslose auf Stammtisch-Niveau

Als „entlarvend“ bezeichnet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) die Positionen der niedersächsischen FDP zu einer Reform der HartzIV-Gesetze. In ihrem Leitantrag für den Landesparteitag am 13. März fordern die Liberalen unter anderem mehr Druck auf Jugendliche sowie stärkere Leistungskürzungen und Kontrollen bei Arbeitslosen.

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26. Februar 2010
„Kurs halten! Gleichstellung.“

Aufruf zum internationalen Frauentag 2010


Die Agendapolitik hat zu erheblichen Verwerfungen am Arbeitsmarkt geführt. Immer mehr Frauen sind berufstätig, oft zu niedrigsten Löhnen, in unfreiwilliger Teilzeit, befristet oder in Minijobs. Gleichzeitig steigt die Bedeutung der Einkommen der Frauen für die Familien, denn prekäre Beschäftigung und Arbeitslosigkeit betreffen immer mehr auch Männer.

Aufruf





23. Februar 2010

GEW Niedersachsen

Stellungnahmen


Die GEW hat zu den vom MK vorgelegten Erlassentwürfen zu Haupt- und Realschule bzw. IGS Stellung genommen und ihre Kritik daran formuliert. Der Erlass zur IGS wird abgelehnt.

Downloads:
• Abitur nach zwölf Schuljahren an Gesamtschulen (§§ 5 und 12 NSchG); hier: Entwürfe zur Umsetzung der untergesetzlichen Regelungen

• Weiterentwicklung der Hauptschule, der Realschule, der zusammengefassten Haupt- und Realschule; Neuregelung der Grundsatzerlasse „Die Arbeit in der Hauptschule“ und „Die Arbeit in der Realschule“



18. Februar 2010
Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) spielt auf Zeit und mauert in entscheidenden Punkten

Zähe Verhandlungen am 17./18. Februar


Am 17./18. Februar 2010 wurde in Berlin die dritte Verhandlungsrunde zur Tarifierung der Eingruppierung von Lehrkräften fortgesetzt. Schwerpunkt waren die möglichen Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf das zu verhandelnde tarifliche Eingruppierungsrecht für Lehrkräfte der Länder. An der Verhandlung nahmen die GEW und die dbb tarifunion auf Gewerkschaftsseite und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf Arbeitgeberseite teil.

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17. Februar 2010

Tarifrunde Länder - Entgeltordnung für Lehrkräfte

Unterschriftenaktion verlängert!


Die von der GEW Niedersachsen Mitt Januar gestartete Unterschriftenaktion zur besseren Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte ist bisher sehr gut angenommen worden.
Dies ist ein gutes Zeichen! Aber noch nicht gut genug!
Da die Verhandlungen jetzt bis in den März verlängert worden si ind, wird auch unsere Unterschriftensammlung weitergeführt. Die Unterschriftenaktion läuft also unverändert weiter!

Sammelt mit Nachdruck Unterschriften, da wir vor der 3. Verhandlungsrunde am 15./16. März die Unterschriften gemeinsam mit anderen GEW Landesverbänden an Finanzminister Möllring, der zugleich auch Vorstandsvorsitzender der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) ist, öffentlichkeitswirksam in Hannover übergeben wollen. Listen stehen zum Download zur Verfügung.
Also, werbt für unsere Aktion weiterhin in den Schulen. Es sollen alle in Schule Beschäftigten unterschreiben. Beamte und angestellte Lehrkräfte, sozialpädagogische Fachkräfte, Schulassistenten etc.!

Download:
Unterschriftensammlung






16. Februar 2010
Hauptversammlung des GEW-Kreisverbandes Hildesheim / Prof. Dr. Matthias von Saldern referiert

Gelingensbedingungen für den Arbeitsplatz Schule: Unterrichtsstörungen reduzieren – Schülerselbstverantwortung erhöhen


Nach den üblichen Regularien bei einer Jahreshauptversammlung stand das Referat von Prof. Dr. Matthias von Saldern (Leuphana-Universität Lüneburg) im Mittelpunkt der gut besuchten Veranstaltung in Hildesheim. Das auf eine Power Point Präsentation (PPP) gestützte Referat kam hervorragend an. Wir veröffentlichen es hier.

Matthias von Saldern bei seinem Vortrag
   
Interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer






16. Februar 2010

DGB-Kritik an Minister Bodes Diffamierungen gegenüber Hartz-IV-Empfängern

„Bode ist ein sozialpolitischer Geisterfahrer“

Auf deutliche Kritik des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) stoßen die diffamierenden Äußerungen des Niedersächsischen Arbeits- und Wirtschaftsministers Jörg Bode gegenüber Hartz-IV-Empfängern. Bode hat in einem dpa-Gespräch deren Anspruchsdenken kritisiert und mehr Sanktionen gegen Arbeitslose gefordert.

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11. Februar 2010

GEW präsentiert Gutachten

Prof. Dollase empfiehlt 250 Schulpsychologen

Ort- und schulnahe Organisation unverzichtbar

Prof. Dr. Rainer Dollase von der Universität Bielefeld stellte am Donnerstag, den 11. Februar bei einer hochkarätig besuchten Fachtagung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ein Fachgutachten zur Situation der Schulpsychologie vor. Seine Expertise empfiehlt 250 Schul­psychologen für Niedersachsen und eine orts- und schulnahe Organisationsform, die als Beratungsinstanz den professionellen Standards genügt. „Damit im Schulsystem die Arbeit der Schulpsychologie für Lehrkräfte, Schülerinnen und Eltern wirksam werden kann, ist eine kriti­sche Mindestgröße an schulpsychologischer Versorgung notwendig.“

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Lesen Sie auch:
Situaton der Schulpsychologie in Deutschland und in Niedersachsen im internationalen Vergleich






10. Februar 2010
Aufsatz

Risiken und Nebenwirkungen des Kompetenz-Konzeptes


In der bundesdeutschen Bildungsdiskussion hat es sich etabliert, pädagogische und bildungspolitische Fragen mit immer ähnlichen Rezepten zu beantworten, die weitgehend der Ökonomie entliehen sind. Prof. Dr. Jochen Krautz, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter/Bonn, hat hierzu den sehr lesenswerten Aufsatz „Bildung als Anpassung? Das Kompetenz-Konzept im Kontext einer ökonomisierten Bildung“ verfasst, der im Fromm Forum 13/2009 veröffentlicht wurde.

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10. Februar 2010

Bildergalerie

öD-Streikkundgebung am 08. Februar 2010 auf dem Opernplatz Hannover

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Lesen Sie auch:
Verhandlungen zur Entgeltordnung unterbrochen
Gewerkschaften und Arbeitgeber rufen Schlichtung an



05. Februar 2010

Tariftelegramm

Verhandlungen im Lehrkräftebereich werden fortgesetzt

Verhandlungen zur allgemeinen Entgeltordnung unterbrochen


Nach der Unterbrechung der Verhandlungen über die allgemeine Entgeltordnung (Anlage 1 a und 1 b zum BAT sowie die Arbeiterbereiche) im Dezember fand am 27. Januar eine lange Runde zwischen ver.di, GEW, dbb tarifunion und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) statt. Es sollte geklärt werden, ob die Fortsetzung der Verhandlungen zurzeit überhaupt sinnvoll ist. Am Ende des Tages waren sich die Verhandlungspartner einig: Die Verhandlungen gehen weiter.

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01. Februar 2010

Tariftelegramm TvöD

Jetzt Warnstreiks!

Zweite Verhandlungsrunde ergebnislos - Arbeitgeber provozieren Warnstreiks

Am 31. Januar 2010 sind die Tarifverhandlungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Bundes und der Kommunen in die zweite Runde gegangen. Nachdem für diese Runde drei Tage vorgesehen waren, erklärten die Tarifvertragsparteien am Nachmittag des 1. Februar, dass sie sich in den entscheidenden Punkten nicht angenähert haben. Die verbleibende Zeit soll für Verhandlungen zu den so genannten Sparten wie Krankenhäuser genutzt werden.


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Streikliste als PDF-Dokument





28. Januar 2010

Stufenplan für Entlastungen festlegen und Überlastung auf Dauer verhindern

Wulff darf nicht wortbrüchig werden: Alle Stellen wieder besetzen!

Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft mahnt die Regie rung Wulff nicht wortbrüchig zu werden. „In den letzten Jahren hat der Ministerpräsident den Lehrkräften versprochen, nach Jahren der außerordentlichen Anspannung könnten sie ab 2011 damit rechnen, dass der Rückgang der Schülerzahlen zu einer Entlastung genutzt würde“, so Eberhard Brandt. So stehe es im Koalitionsvertrag. Der angekündigte Stellenabbau würde die Überlastung fortsetzen. „Das werden wir nicht hinnehmen. Statt einer Entlastung hat die Regierung Pläne zur einer stärkeren Belastung vorlegt: Die Pen sion erst ab 67.“


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28. Januar 2010

DGB übt scharfe Kritik an den Plänen der Landesregierung

Pension mit 67 ist reines Kürzungsprogramm

Zweite Verhandlungsrunde ergebnislos - Arbeitgeber provozieren Warnstreiks

Auf deutlichen Widerstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und seiner Mitgliedsgewerkschaften stoßen die am Donnerstag vorgestellten Pläne der Landesregierung für den Haushalt 2011. Kritik erntet die Landesregierung vom DGB vor allem für die längere Lebensarbeitszeit bei Beamtinnen und Beamten, die Kürzungen bei den Lehrerstellen und den geplanten Stellenabbau in Landesbehörden.


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27. Januar 2010

Länder-Tariftelegramm: Zweite Verhandlungsrunde Entgeltordnung Lehrkräfte

Verhandlungen werden im Februar und März fortgesetzt

Zweite Verhandlungsrunde ergebnislos - Arbeitgeber provozieren Warnstreiks

In der zweiten Verhandlungsrunde haben sich die Tarifvertragsparteien (Tarifgemeinschaft deutscher Länder, GEW, ver.di und dbb-tarifunion) am 26. und 27. Januar über die Auswirkungen des EU-Rechts auf die tarifliche Eingruppierung von Lehrkräften ausgetauscht. Die Gewerkschaften erwarten von den Arbeitgebern zügige Verhandlungen.


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18. Januar 2010
Erdbeben auf Haiti

Spendenaufruf der GEW

Das Erdbeben auf Haiti hat zehntausende Menschen getötet und Hunderttausende obdachlos gemacht. Auch zahlreiche Schulen wurden völlig zerstört. Die GEW ruft zur Unterstützung der haitianischen Lehrergewerkschaft CNEH und ihrer Mitglieder auf und bittet um Spenden auf das Konto des Heinrich-Rodenstein Fonds.


Weitere Informationen




16. Januar 2010
Auch Täuschen und Tricksen hilft nichts

Die Kritik der Gesamtschulen an der zwangsweisen Einführung von G8 gilt unverändert

Erlasse sehen keine Wahlfreiheit von 12 oder 13 Jahren bis zum Abi vor

Regierung kann Erfolgskurs der Gesamtschulen nicht bremsen: Bis zu 20 neue Gesamtschulen zum 1. 8. 2010 werden gegründet

„Das wäre wirklich eine gute Nachricht gewesen: Die Regierung lenkt ein und gewährt den Gesamtschu­len die Wahlfreiheit zwischen 12 oder 13 Jahren bis zum Abitur“, erklärt der Landesvorsitzende der Ge­werkschaft Erziehung und Wissenschaft Eberhard Brandt. „Leider ist das nichts als Propaganda und soll vom Versagen der Schulpolitik der Regierung Wulff ablenken, die an Haupt- und Realschulen festhalten will.“


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Siehe auch:
Pressemitteilung der Initiative "Volksbegehren für gute Schulen" – „Niemand sollte sich jetzt einlullen lassen“ Initiatoren des Volksbegehrens für gute Schulen sehen ihre Befürchtungen bestätigt




13. Januar 2010

DGB fordert Nachbesserungen beim Versammlungsgesetz

Grundrecht auf Versammlungsfreiheit nicht einschränken


Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) begrüßt, dass bei dem von den niedersächsischen Regierungsfraktionen vorgelegten Entwurf für ein Versammlungsgesetz Anforderungen der Gewerkschaften an ein modernes und freiheitliches Versammlungsrecht teilweise aufgegriffen worden sind. Nichts desto trotz sind aus Sicht der Gewerkschaften Nachbesserungen dringend erforderlich.


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13. Januar 2010
DGB weist vom Steuerzahlerbund geforderte Pensions-Kürzungen zurück

Einführung eines Pensionsfonds dringend erforderlich


Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Mitgliedsgewerkschaften sehen durch das heute (Mittwoch) vom Steuerzahlerbund vorgestellte Gutachten zur Beamtenversorgung ihre Forderung nach der Einführung eines Pensionsfonds bestätigt. Der DGB-Landesvorsitzende Hartmut Tölle sagte: „Die Versorgungsansprüche der Pensionärinnen und Pensionäre werden aufgrund der Altersstruktur in Zukunft deutlich steigen. Um seiner Verantwortung als Dienstherr gerecht zu werden, ist das Land daher gefordert, endlich Rücklagen für die Altersversorgung seiner Beamtinnen und Beamten zu bilden.“


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07. Januar 2010
Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr

DGB-Landesvorsitzender Hartmut Tölle unterstützt Bischöfin Käßmanns Denkanstöße


Unterstützung für die Äußerungen der EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr kommt vom Landesvorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Hartmut Tölle: „Bischöfin Käßmann hat in ihrer Dresdener Neujahrspredigt zu Recht angezweifelt, ob der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zum Frieden führt.

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17. Dezember 2009
Länder-Tariftelegramm

Bundestarifkommission bewertet L-EGO - Verhandlungsstände


Am 17. Dezember hat die GEW-Bundestarifkommission (BTK) in Berlin den im Rahmen der Verhandlungen über eine Entgeltordnung zum Tarifvertrag für die Länder (TV-L) erreichten Stand der Verhandlungen bewertet.

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15. Dezember 2009

Jeder siebte Niedersachse von Armut gefährdet

DGB bewertet Armutszahlen als Alarmsignal

Als „alarmierend“ bezeichnet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) die jetzt vom Landesbetrieb für Statistik veröffentlichten Armutszahlen. Im Jahr 2008 war gut jeder siebte Niedersachse (14,7%) von Armut gefährdet. Die Armutsquote stagniert seit rund drei Jahren, Niedersachsen liegt zudem leicht über dem Bundesdurchschnitt. Ein deutliches Warnsignal ist aus Sicht des DGB, dass Kinder und Jugendliche mit 20 Prozent sowie Alleinerziehende mit 42,3 Prozent überproportional armutsgefährdet sind.

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09. Dezember 2009

Länder-Tariftelegramm

Schnelles Ende der heutigen Verhandlungsrunde

Verhandlungen zum Lehrkräftebereich werden trotzdem im Januar und Februar fortgesetzt.

Die für den 9. und 10. Dezember 2009 vorgesehene Verhandlungsrunde war bereits am 9. Dezember 2009 nach zweieinhalb Stunden beendet. Die Ursachen deuteten sich schon in der Verhandlung am 8. Dezember zum Lehrkräftebereich an: Zwischen den gewerkschaftlichen Forderungen zur Wiedereinführung der alten BAT-Aufstiege und der Entgeltregelungen des TV-Länder, die für die Arbeitgeber die Verhandlungsgrundlage sind, liegen Welten


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08. Dezember 2009
Länder-Tariftelegramm

Erster Verhandlungserfolg der GEW

Ergebnis der ersten Verhandlungsrunde zwischen GEW und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) ist – nach langem Verzögern – die feste Vereinbarung der nächsten Verhandlungstermine und -gegenstände. Die für den 10. Dezember vorbereiteten Protestaktionen in Bremen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern werden von der GEW abgesagt.

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08. Dezember 2009
Lehrerausbildung

Lehrerausbildung in der zweiten Phase in Niedersachsen Ausbildung als Mangelwirtschaft?

Lehrerausbildung sollte zur Zeit das Thema Nummer eins sein, denn die Lehrerversorgung ist jetzt und in den nächsten Jahren eines der größten Probleme an den Schulen. „Gute Lehrerinnen und Lehrer braucht das Land“, so heißt es daher zutreffend in der EuW Niedersachsen 9/2009.
Lehrerausbildung ist allerdings nur im Kontext der gesamten Bildungssituation und ihrer historischen Wurzeln zu bewerten. Der aktuelle OECD-Bericht stellt Deutschland erneut ein miserables Zeugnis aus. Während die übrigen OECD-Länder erheblich in Bildungswachstum investieren und vielfach bessere Strukturen vorweisen können, bleibt Deutschland hier deutlich zurück. Derzeit sichtbare Investitionen in Schulen erscheinen lediglich als Abfall des Konjunkturprogramms, eine Art „Abwrackprämie“ für marode und jahrzehntelang verwahrloste Schulgebäude. Eine qualitative und auf Konzepten beruhende Veränderung der Schule gibt es bei dieser Art Kurzschlussinvestionen in keiner Weise. Bildung bleibt ein Reparaturbetrieb, wie wir ihn ohnehin schon kennen.

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03. Dezember 2009
Tannenbaumaktion

"Her mit dem Weihnachtsgeld, Herr Möllring" - Tannenbaumaktion vor dem Finanzministerium am 11. Dezember 11.30 Uhr.


Die Streichung des Weihnachtsgeldes haben die Beamten und Beamtinnen in Niedersachsen nicht vergessen. Damit auch Finanzminister Möllring die Erinnerung an die von ihm zu verantwortende Streichung nicht verliert, werden wir ihn am 11. Dezember im Rahmen der Aktion "Tannenbaum" an diese Tat erinnern.
Gemeinsam wollen wir mit den Kolleginnen und Kollegen von ver.di Finanzminister Möllring um 11.30 Uhr an seinem Amtssitz besuchen und unsere Forderung nach Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes deutlich machen. Näheres ist dem zum Download beigefügten Aufruf zu entnehmen."

Weitere Informationen




02. Dezember 2009
Nur jeder Siebte in Niedersachsen bewertet seinen Arbeitsplatz positiv

DGB fordert mehr Anstrengungen für humane Arbeitswelt


Nur jeder siebte Beschäftigte in Niedersachsen schätzt seine Arbeitssituation als durchweg positiv ein, etwa jeder Dritte bewertet sie negativ. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt der DGB-Index Gute Arbeit 2009. Befragt wurden im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) rund 725 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aller Regionen, Einkommensgruppen, Branchen, Betriebsgrößen und Arbeitsverhältnisse in Niedersachsen. In den Index fließen drei Kategorien ein, die sowohl Belastungen (z.B. Arbeitsintensität, körperliche oder seelische Anforderungen) als auch Chancen (wie Aufstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten) am Arbeitsplatz erfassen. Die Studie wurde erstellt vom Internationalen Institut für empirische Sozialökonomie (INIFES) aus München und basiert auf einer repräsentativen Umfrage von Infratest Dimap.

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30. November 2009
Stapelfelder Erklärung der Gesamtschulleitungen

Schulgesetz muss geändert werden: Für Gesamtschulen „ohne Wenn und Aber“

Die Direktorinnen und Direktoren der niedersächsischen Gesamtschulen haben bei ihrem November-Treffen in Stapelfeld deutlich gemacht: Ihre Schulen lehnen nach wie vor „die Ein­führung des Abiturs nach 12 Jahren an Gesamtschulen und die Fünfzügigkeit als Gründungs­voraussetzung neuer IGS'n“ ab.

 

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26. November 2009
GEW-Landesvorstand

Berufung in Referate und EuW-Redaktion

Weitere Informationen sind zum Download verfügbar




25. November 2009

Trend zu prekärer Beschäftigung bei Frauen bedenklich

DGB fordert vom Land mehr Anstrengungen bei Betreuungsausbau


Als äußerst bedenklich wertet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) den Trend, dass immer mehr Frauen in Teilzeitjobs und geringfügiger Beschäftigung arbeiten. Dorothea Braunert, Bezirksfrauensekretärin beim DGB Niedersachsen, sagte: "Erfreulich ist, dass immer mehr Frauen berufstätig sind. Äußerst bedenklich, ist aber, dass der Zuwachs an Frauenbeschäftigung vor allem in unsicheren Bereichen stattfindet. Das wirkt sich fatal auf die Alterssicherung aus. Aufgrund der geringen Beitragszahlungen während des Arbeitslebens droht diesen Frauen später Altersarmut."

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21. November 2009

Steuerliche Absetzbarkeit

Weiter Hoffnung in Sachen Arbeitszimmer

Der Bundesfinanzhof (BFH) äußerte in einem Beschluss vom 25. August 2009 – VI B 69/09 – ernsthafte Zweifel daran, ob das seit 2007 geltende Verbot zur steuerlichen Absetzbarkeit des häuslichen Arbeitszimmers verfassungsgemäß sei. Seit dem Jahr 2007 dürfen Arbeitnehmer, bei denen das häusliche Arbeitszimmer nicht den Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit bildet, dieses nicht mehr als Werbungskosten geltend machen.

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21. November 2009

Werbungskosten für Erststudium nach abgeschlossener Berufsausbildung BFH vom 18.06.09

Kosten für ein Erststudium nach abgeschlossener Berufsausbildung sind als Werbungskosten steuerlich absetzbar

In einer grundsätzlichen Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 18. Juni 2009 – VI R 14/07 – hat dieser festgestellt, dass die Kosten eines Erststudiums, das nach abgeschlossener Berufsausbildung absolviert wird, trotz der Vorschrift des § 12 Abs. 5 EStG als Werbungskosten vollständig absetzbar sind.



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20. November 2009

GEW Niedersachsen

Solidaritätsadresse


Der Landesvorstand der GEW Niedersachsen hat auf seiner Sitzung am 19. November in Hannover einstimmig folgende Solidaritätsadresse beschlossen:

„Die GEW-Niedersachsen solidarisiert sich mit den Studierenden und Schülerinnen und Schülern, die im Rahmen des Bildungsstreiks durch Hörsaalbesetzungen, Demonstrationen und andere Aktionen für die Verbesserung der Studien- und Lernbedingungen eintreten.“




20. November 2009
Länder-Tariftelegramm

GEW-Mitglieder-Blog: Mitreden ist gefragt


Bessere Bezahlung für angestellte Lehrkräfte, gleiche Eingruppierung aller vollausgebildeten Lehrkräfte an allen Schulstufen und -formen in Entgeltgruppe 14 des Tarifvertrags der Länder: Das sind Fragen der Gerechtigkeit und der Zukunftsfähigkeit des Lehrberufes sowie eines modernen Tarifsystems. Und das sind die Forderungen der GEW. Die Verhandlungen dazu sind im vollen Gange. Am 08. Dezember werden die Lehrkräfte-Forderungen zum ersten Mal konkret verhandelt. Dann wird sich zeigen, wie ernst es den Arbeitgebern mit einer gerechten und tragfähigen Lösung der Lehrereingruppierung ist.

Wir wollen wissen, wie ihr über die Forderungen denkt. Was wird in euren Kollegien diskutiert? Habt ihr Probleme mit eurer Bezahlung?

Schreibt uns und lest wie andere darüber denken auf dem GEW-Mitglieder-Blog: http://gew.blogsport.de






13. November 2009
Volksbegehren


Neue Bewegung in der Bildungspolitik
Proteste und Volksbegehren



„Es kommt wieder Bewegung in die Niedersächsische Bildungspolitik“, freut sich Eberhard Brandt, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen über die von Eltern, Schülerinnen und Schülern und Pädagogen ausgehende Initiative, die am Freitag, den 13.11.2009 an die Öffentlichkeit getreten ist: „Ihre Ziele sind auch unsere Ziele!“ Die GEW unterstütze die Initiative und alle weiteren Aktivitäten in den Städten und Gemeinden des Lan­des. „Wir suchen auch vor Ort die Verständigung auf gemeinsame Aktionen mit den Elternver­tretungen und wollen das Schulangebot mit den kommunalen Schulträgern weiterentwickeln.“

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Zum Download verfügbar:
Pressemitteilung "Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen"
Unterschriftenliste




12. November 2009

Länder-Tariftelegramm

Beginn der Lehrkräfteverhandlungen am 8. Dezember


Länder – Entgeltordnung: Verhandlungen gehen in die Endphase

Vom 10. bis 12. November 2009 fand in Düsseldorf die fünfte Sondierungsrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) für ein neues tarifliches Eingruppierungsrecht im Bereich der Länder statt. Gegenstand der Gespräche waren neben anderen Berufsgruppen des Landesdienstes u.a. der Sozial- und Erziehungsdienst der Länder.


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12. November 2009
Vorab-Artikel aus EuW

Klassenobergrenzen herabsetzen

Entlastung jetzt einleiten
Bessere Personalversorgung in Kitas, Schulen und Hochschulen

Die Klassenfrequenzen in den Niedersächsischen Schulen sind auf einem anhaltend hohen Stand. Die im Oktober veröffentliche Schulstatistik des Kultusministerium zeigt: An Gymnasien und Gesamtschulen war das Jahr 2008 das schlechteste Jahr seit Jahrzehnten.
28,4% der Gymnasialklassen haben über 30 Schülerinnen und Schüler, 83,2% über 25. In den 90er-Jahren waren Klassen über 30 eine seltene Ausnahme (unter 3%) und weniger als die Hälfte der Klassen hatte mehr als 25. Der seit 2003 und insbesondere seit 2004 zu verzeichnende Anstieg an großen und sehr großen Klassen an Gesamtschulen und Gymnasien ist immer noch nicht gestoppt. Auch an den Realschulen gibt es keine Besserung: Die Werte blieben nahezu auf dem Höchststand der letzten Jahre. An den Grundschulen sind zwar keine Verschlechterungen mehr zu verzeichnen, doch haben immer noch 64,4 Prozent der Klassen 20 und mehr Schülerinnen und Schüler. Nur an den Hauptschulen bildet sich der Trend sinkender Schülerzahlen auch in abnehmenden Klassenfrequenzen ab. Damit sich jede/r ein Bild von dieser schlechten Entwicklung machen kann, haben wir die statistischen Daten seit 1992 für die Schulformen zusammengestellt.

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Tabellen der Klassenfrequenzen




11. November 2009

Länder-Tariftelegramm

Unterschriftenaktion gestartet


Die GEW verhandelt mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über einen Tarifvertrag zur Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte. Ab dem 8. Dezember geht es in der Länder-Entgeltordnungsrunde (L-ego) für die Lehrkräfte ans Eingemachte. Um bis zu diesem Zeitpunkt im politischen Raum noch mehr Druck für die Tarifforderungen der GEW zu entfalten, haben die Landesverbände Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen (gemeinsam mit der dbb Tarifunion) Unterschriftenaktionen gestartet.


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07. Januar 2010
Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr

DGB-Landesvorsitzender Hartmut Tölle unterstützt Bischöfin Käßmanns Denkanstöße


Unterstützung für die Äußerungen der EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr kommt vom Landesvorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Hartmut Tölle: „Bischöfin Käßmann hat in ihrer Dresdener Neujahrspredigt zu Recht angezweifelt, ob der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zum Frieden führt.

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17. Dezember 2009
Länder-Tariftelegramm

Bundestarifkommission bewertet L-EGO - Verhandlungsstände


Am 17. Dezember hat die GEW-Bundestarifkommission (BTK) in Berlin den im Rahmen der Verhandlungen über eine Entgeltordnung zum Tarifvertrag für die Länder (TV-L) erreichten Stand der Verhandlungen bewertet.

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15. Dezember 2009

Jeder siebte Niedersachse von Armut gefährdet

DGB bewertet Armutszahlen als Alarmsignal

Als „alarmierend“ bezeichnet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) die jetzt vom Landesbetrieb für Statistik veröffentlichten Armutszahlen. Im Jahr 2008 war gut jeder siebte Niedersachse (14,7%) von Armut gefährdet. Die Armutsquote stagniert seit rund drei Jahren, Niedersachsen liegt zudem leicht über dem Bundesdurchschnitt. Ein deutliches Warnsignal ist aus Sicht des DGB, dass Kinder und Jugendliche mit 20 Prozent sowie Alleinerziehende mit 42,3 Prozent überproportional armutsgefährdet sind.

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09. Dezember 2009

Länder-Tariftelegramm

Schnelles Ende der heutigen Verhandlungsrunde

Verhandlungen zum Lehrkräftebereich werden trotzdem im Januar und Februar fortgesetzt.

Die für den 9. und 10. Dezember 2009 vorgesehene Verhandlungsrunde war bereits am 9. Dezember 2009 nach zweieinhalb Stunden beendet. Die Ursachen deuteten sich schon in der Verhandlung am 8. Dezember zum Lehrkräftebereich an: Zwischen den gewerkschaftlichen Forderungen zur Wiedereinführung der alten BAT-Aufstiege und der Entgeltregelungen des TV-Länder, die für die Arbeitgeber die Verhandlungsgrundlage sind, liegen Welten


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08. Dezember 2009
Lehrerausbildung

Lehrerausbildung in der zweiten Phase in Niedersachsen Ausbildung als Mangelwirtschaft?

Lehrerausbildung sollte zur Zeit das Thema Nummer eins sein, denn die Lehrerversorgung ist jetzt und in den nächsten Jahren eines der größten Probleme an den Schulen. „Gute Lehrerinnen und Lehrer braucht das Land“, so heißt es daher zutreffend in der EuW Niedersachsen 9/2009.
Lehrerausbildung ist allerdings nur im Kontext der gesamten Bildungssituation und ihrer historischen Wurzeln zu bewerten. Der aktuelle OECD-Bericht stellt Deutschland erneut ein miserables Zeugnis aus. Während die übrigen OECD-Länder erheblich in Bildungswachstum investieren und vielfach bessere Strukturen vorweisen können, bleibt Deutschland hier deutlich zurück. Derzeit sichtbare Investitionen in Schulen erscheinen lediglich als Abfall des Konjunkturprogramms, eine Art „Abwrackprämie“ für marode und jahrzehntelang verwahrloste Schulgebäude. Eine qualitative und auf Konzepten beruhende Veränderung der Schule gibt es bei dieser Art Kurzschlussinvestionen in keiner Weise. Bildung bleibt ein Reparaturbetrieb, wie wir ihn ohnehin schon kennen.

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02. Dezember 2009
Nur jeder Siebte in Niedersachsen bewertet seinen Arbeitsplatz positiv

DGB fordert mehr Anstrengungen für humane Arbeitswelt


Nur jeder siebte Beschäftigte in Niedersachsen schätzt seine Arbeitssituation als durchweg positiv ein, etwa jeder Dritte bewertet sie negativ. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt der DGB-Index Gute Arbeit 2009. Befragt wurden im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) rund 725 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aller Regionen, Einkommensgruppen, Branchen, Betriebsgrößen und Arbeitsverhältnisse in Niedersachsen. In den Index fließen drei Kategorien ein, die sowohl Belastungen (z.B. Arbeitsintensität, körperliche oder seelische Anforderungen) als auch Chancen (wie Aufstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten) am Arbeitsplatz erfassen. Die Studie wurde erstellt vom Internationalen Institut für empirische Sozialökonomie (INIFES) aus München und basiert auf einer repräsentativen Umfrage von Infratest Dimap.

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30. November 2009
Stapelfelder Erklärung der Gesamtschulleitungen

Schulgesetz muss geändert werden: Für Gesamtschulen „ohne Wenn und Aber“

Die Direktorinnen und Direktoren der niedersächsischen Gesamtschulen haben bei ihrem November-Treffen in Stapelfeld deutlich gemacht: Ihre Schulen lehnen nach wie vor „die Ein­führung des Abiturs nach 12 Jahren an Gesamtschulen und die Fünfzügigkeit als Gründungs­voraussetzung neuer IGS'n“ ab.

 

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26. November 2009
GEW-Landesvorstand

Berufung in Referate und EuW-Redaktion

Weitere Informationen sind zum Download verfügbar




25. November 2009

Trend zu prekärer Beschäftigung bei Frauen bedenklich

DGB fordert vom Land mehr Anstrengungen bei Betreuungsausbau


Als äußerst bedenklich wertet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) den Trend, dass immer mehr Frauen in Teilzeitjobs und geringfügiger Beschäftigung arbeiten. Dorothea Braunert, Bezirksfrauensekretärin beim DGB Niedersachsen, sagte: "Erfreulich ist, dass immer mehr Frauen berufstätig sind. Äußerst bedenklich, ist aber, dass der Zuwachs an Frauenbeschäftigung vor allem in unsicheren Bereichen stattfindet. Das wirkt sich fatal auf die Alterssicherung aus. Aufgrund der geringen Beitragszahlungen während des Arbeitslebens droht diesen Frauen später Altersarmut."

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21. November 2009

Steuerliche Absetzbarkeit

Weiter Hoffnung in Sachen Arbeitszimmer

Der Bundesfinanzhof (BFH) äußerte in einem Beschluss vom 25. August 2009 – VI B 69/09 – ernsthafte Zweifel daran, ob das seit 2007 geltende Verbot zur steuerlichen Absetzbarkeit des häuslichen Arbeitszimmers verfassungsgemäß sei. Seit dem Jahr 2007 dürfen Arbeitnehmer, bei denen das häusliche Arbeitszimmer nicht den Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit bildet, dieses nicht mehr als Werbungskosten geltend machen.

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21. November 2009

Werbungskosten für Erststudium nach abgeschlossener Berufsausbildung BFH vom 18.06.09

Kosten für ein Erststudium nach abgeschlossener Berufsausbildung sind als Werbungskosten steuerlich absetzbar

In einer grundsätzlichen Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 18. Juni 2009 – VI R 14/07 – hat dieser festgestellt, dass die Kosten eines Erststudiums, das nach abgeschlossener Berufsausbildung absolviert wird, trotz der Vorschrift des § 12 Abs. 5 EStG als Werbungskosten vollständig absetzbar sind.



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20. November 2009
Länder-Tariftelegramm

GEW-Mitglieder-Blog: Mitreden ist gefragt


Bessere Bezahlung für angestellte Lehrkräfte, gleiche Eingruppierung aller vollausgebildeten Lehrkräfte an allen Schulstufen und -formen in Entgeltgruppe 14 des Tarifvertrags der Länder: Das sind Fragen der Gerechtigkeit und der Zukunftsfähigkeit des Lehrberufes sowie eines modernen Tarifsystems. Und das sind die Forderungen der GEW. Die Verhandlungen dazu sind im vollen Gange. Am 08. Dezember werden die Lehrkräfte-Forderungen zum ersten Mal konkret verhandelt. Dann wird sich zeigen, wie ernst es den Arbeitgebern mit einer gerechten und tragfähigen Lösung der Lehrereingruppierung ist.

Wir wollen wissen, wie ihr über die Forderungen denkt. Was wird in euren Kollegien diskutiert? Habt ihr Probleme mit eurer Bezahlung?

Schreibt uns und lest wie andere darüber denken auf dem GEW-Mitglieder-Blog: http://gew.blogsport.de






13. November 2009
Volksbegehren


Neue Bewegung in der Bildungspolitik
Proteste und Volksbegehren



„Es kommt wieder Bewegung in die Niedersächsische Bildungspolitik“, freut sich Eberhard Brandt, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen über die von Eltern, Schülerinnen und Schülern und Pädagogen ausgehende Initiative, die am Freitag, den 13.11.2009 an die Öffentlichkeit getreten ist: „Ihre Ziele sind auch unsere Ziele!“ Die GEW unterstütze die Initiative und alle weiteren Aktivitäten in den Städten und Gemeinden des Lan­des. „Wir suchen auch vor Ort die Verständigung auf gemeinsame Aktionen mit den Elternver­tretungen und wollen das Schulangebot mit den kommunalen Schulträgern weiterentwickeln.“

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Zum Download verfügbar:
Pressemitteilung "Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen"
Unterschriftenliste


 



12. November 2009
Vorab-Artikel aus EuW

Klassenobergrenzen herabsetzen

Entlastung jetzt einleiten
Bessere Personalversorgung in Kitas, Schulen und Hochschulen

Die Klassenfrequenzen in den Niedersächsischen Schulen sind auf einem anhaltend hohen Stand. Die im Oktober veröffentliche Schulstatistik des Kultusministerium zeigt: An Gymnasien und Gesamtschulen war das Jahr 2008 das schlechteste Jahr seit Jahrzehnten.
28,4% der Gymnasialklassen haben über 30 Schülerinnen und Schüler, 83,2% über 25. In den 90er-Jahren waren Klassen über 30 eine seltene Ausnahme (unter 3%) und weniger als die Hälfte der Klassen hatte mehr als 25. Der seit 2003 und insbesondere seit 2004 zu verzeichnende Anstieg an großen und sehr großen Klassen an Gesamtschulen und Gymnasien ist immer noch nicht gestoppt. Auch an den Realschulen gibt es keine Besserung: Die Werte blieben nahezu auf dem Höchststand der letzten Jahre. An den Grundschulen sind zwar keine Verschlechterungen mehr zu verzeichnen, doch haben immer noch 64,4 Prozent der Klassen 20 und mehr Schülerinnen und Schüler. Nur an den Hauptschulen bildet sich der Trend sinkender Schülerzahlen auch in abnehmenden Klassenfrequenzen ab. Damit sich jede/r ein Bild von dieser schlechten Entwicklung machen kann, haben wir die statistischen Daten seit 1992 für die Schulformen zusammengestellt.

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Tabellen der Klassenfrequenzen





11. November 2009

Länder-Tariftelegramm

Unterschriftenaktion gestartet


Die GEW verhandelt mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über einen Tarifvertrag zur Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte. Ab dem 8. Dezember geht es in der Länder-Entgeltordnungsrunde (L-ego) für die Lehrkräfte ans Eingemachte. Um bis zu diesem Zeitpunkt im politischen Raum noch mehr Druck für die Tarifforderungen der GEW zu entfalten, haben die Landesverbände Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen (gemeinsam mit der dbb Tarifunion) Unterschriftenaktionen gestartet.


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04. November 2009
65. Pädagogische Woche in Cuxhaven

Großes Engagement der Lehrkräfte bei Fortbildung zu Heterogenität


Herzliche Grüße von Dr. v. Danwitz - bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion

Annegret Sloot, Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Lüneburg, konnte bei der Eröffnung der traditionsreichsten Lehrerfortbildung in Niedersachsen eine steigende Anzahl von Lehrkräften begrüßen. In Cuxhaven-Duhnen sprachen Vertreter aller Landtagsfraktionen der GEW ihre Anerkennung für ihr Engagement in der Fortbildung aus, das 1930 begründet, von den Nazis verboten und seit 1948 weitergeführt wurde. Alle Kultusminister haben seitdem die Duhner Woche unterstützt.

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03. November 2009

Antwort auf Grünen-Anfrage: Disziplinarverfahren gegen GEW-Chef einzigartig

Keine vergleichbaren Maßnahmen seit 2003

Das inzwischen eingestellte Disziplinarverfahren gegen den GEW-Landesvorsitzenden Eberhard Brandt wegen Überziehung des Arbeitszeitkontos war das einzige derartige Verfahren in den letzten sechs Jahren. Das hat eine Anfrage der schulpolitischen Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion Ina Korter ergeben.

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Der Fall Brandt: Chronik eines Skandals

GEW-Vorsitzender Eberhard Brandt gewinnt Disziplinarverfahren

Freistellung für GEW-Chef Brandt wieder gesichert





15. Oktober 2009

DGB: Keine Entwarnung auf dem niedersächsischen Ausbildungsmarkt

Transfergesellschaften für ausgebildete Jugendliche erforderlich


Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht keinen Anlass für Entwarnung auf dem niedersächsischen Ausbildungsstellenmarkt. Denn die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Industrie, Handel und Handwerk ist in Niedersachsen im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent (1.485) auf 47.582 gesunken.

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29. September 2009

28./29. September in der „Niedersachsenhalle“ Hannover

Große Geschlossenheit bei der LDK 2009


Alle zwei Jahre tagt die GEW-Landesdelegiertenkonferenz – kurz LDK -, das höchste Beschlussgremium der GEW. Am 28. und 29. September war die „Niedersachsenhalle“ im CCH in Hannover Tagungsort für die rund 250 Delegierten. Es war eine LDK in sehr guter Atmosphäre und großer Geschlossenheit. Deutlich wurde dies u.a. bei den Wahlen zum Geschäftsführenden Vorstand (GV). Die Zustimmungsquoten lagen zwischen 85 und 96 Prozent und spiegelten damit die Zufriedenheit der Delegierten mit ihrem GV wider. Frank Traffa, mit 35 Jahren jüngstes und zugleich neu gewähltes GV – Mitglied, erhielt nur eine Gegenstimme und kam damit auf ein prozentuales Ergebnis von 96,6 Prozent. Alle Wahlergebnisse sind in der anliegenden Tabelle zu finden.




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Wahlergebnisse des GV sind zum Download verfügbar
Beschlüsse sind zum Download verfügbar
NEU: Bildergalerie



 




 








   
     
 
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