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Pressemitteilungen GEW


15. April 2008
Rückzahlung des Arbeitszeitkontos verschoben auf den St. Nimmerleinstag

Eklatanter Wortbruch der Regierung Wulff

Die Landesregierung hat heute beschlossen, die im kommenden Schuljahr anstehende Rückzahlung des Arbeitszeitkontos auf das letzte Halbjahr vor der Pension verschieben. „Für junge Kolleginnen und Kollegen bedeutet dies, dass sie 35 Jahre oder sieben Legislaturperioden auf die Entlastung der 10 Jahre lang unentgeltlich geleisteten Überstunden warten sollen, die ihnen nach geltendem Recht in diesem Jahr zusteht“, erläuterte der GEW-Vorsitzende Eberhard Brandt.




Die Kolleginnen und Kollegen aus den Grund-, Haupt- und Realschulen haben von der Schulbehörde die Bescheide über die Rückzahlung der Überstunden schon zugestellt bekommen. Die sollen nun nach dem Regierungsbeschluss widerrufen werden.

Die Erklärung der Kultusministerin, im Ministerium sei man über die Größenordung des Arbeitszeitkontos überrascht, würde in den Schulen mit Hohnlachen kommentiert, berichtet Eberhard Brandt. Kein Mensch verstehe, warum sich die Ministerin gegenüber den Lehrkräften einen so schlechten Start erlaubt.

Die GEW schickt noch in dieser Woche ein Protestschreiben mit einer Unterschriftensammlung an alle Lehrerinnen und Lehrer und ruft auf, sich gegen diese Unverschämtheit zur Wehr zu setzen.



siehe auch:
Beitrag „Wir stehen zu unserem Wort“

Presseerklärung des Kultusministeriums ist hier als PDF-Datei verfügbar

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