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Pressemitteilungen
DGB 18. Juni 2008
„Nach langen Jahren des Kürzens zu Lasten der Beamtinnen und Beamten erwarten wir ein deutliches Signal von der Landesregierung, dass ihr gute Arbeit gutes Geld wert ist“, sagte der niedersächsische DGB-Vorsitzende Hartmut Tölle. „Wir fordern das Land Niedersachsen auf, wieder allen Beamtinnen und Beamten Urlaubs- und Weihnachtsgeld zu zahlen.“ Diese weiterhin von der Einkommensentwicklung abzukoppeln, wirke sich negativ auf die Personalsituation des Landes aus, da die Bundesländer zunehmend um qualifizierte BeamtInnen konkurrieren, so Tölle. Dietmar Schilff, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft (GdP) der Polizei Niedersachsen, machte deutlich, dass sowohl Besoldung als auch Versorgung der engagierten Tätigkeit der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten wieder gerecht werden müsse. „Wir fordern eine Vergütung, die den besonderen Herausforderungen des Polizeiberufes gerecht wird. Beschäftigten, die sich erhöhten Gefahren und Belastungen aussetzen, muss das Land einen entsprechenden finanziellen Ausgleich gewähren. Die Erhöhung der Erschwerniszulagen muss deshalb auch in Niedersachsen realisiert werden.“ Außerdem forderte Schilff, die Polizeizulage wieder in die Berechnung des Ruhegehaltes einfließen zu lassen. Deren Ruhegehaltfähigkeit ist seit diesem Jahr entfallen. Schilff: „Der Einsatz der Polizeibeamten muss auch über ihren aktiven Dienst hinaus honoriert werden.“ Daneben forderte Schilff ein gezieltes Gesundheitsmanagement, um Polizistinnen und Polizisten ein physisch und psychisch gesundes Arbeiten zu ermöglichen.
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