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Februar 2006
Es geht um mehr als Prozente und 18 Minuten

Zentrale Streik- und Protestveranstaltung der GEW am 9. März in Berlin

Es geht um mehr als Prozente und 18 Minuten. In der Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst wollen die Arbeitgeber beweisen, dass es auch ohne Gewerkschaften geht. Sie wollen den Flächentarifvertrag aushebeln. Dann, so glauben sie, können sie jedem einzelnen Arbeitnehmer, jeder Arbeitnehmerin die Beschäftigungsbedingungen diktieren. Das ist ein Spiel mit dem Feuer!Die GEW setzt sich gegen diese tarif- und beamtenpolitische Kleinstaaterei zur Wehr! Das ist ein Rückschritt ins vergangene Jahrhundert.

Unter dem Motto „aus jeder Bildungseinrichtung vertritt ein Pädagoge, eine Pädagogin die Kolleginnen und Kollegen“ ruft die GEW am Donnerstag, den 9. März 2006, 14 Uhr, in Berlin zu einer zentralen Streik- und Protestveranstaltung auf.

Hintergrund: Die Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern im öffentlichen Dienst sind gescheitert. Der Verhandlungsführer der Länder, Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU), spielt auf Zeit, um die Streiks zu zerschlagen. Die zweite Verhandlungsrunde ist für den 10. März terminiert. Eine Einigung ist nicht in Sicht.

Auf unserer Protestkundgebung machen wir uns stark für:

- den Flächentarifvertrag,
- den Erhalt von Arbeitsplätzen und gegen Arbeitszeitverlängerung,
- gleiches Weihnachts- und Urlaubsgeld für alle Beschäftigten in Ost und West,
- die stufenweise Angleichung der Einkommen in den neuen Bundesländern und
- die Übertragung des Tarifvertrages öffentlicher Dienst (TVöD) auf die Länder.

Gleichzeitig ruft die GEW die Beamtinnen und Beamten auf, sich für ein einheitliches Besoldungs- und Versorgungsrecht einzusetzen und Solidarität zu zeigen. Für Beamte und Angestellte geht es um das Gleiche: Den Erhalt einheitlicher Arbeitsbedingungen!

Unser Ziel: gleiche Lebensverhältnisse in allen Ländern der Bundesrepublik.

Die Landesverbände organisieren den Transport der Kolleginnen und Kollegen nach Berlin.

Alle Infos zur Tarifauseinandersetzung auch auf der Homepage der GEW-Bundesorganisation unter www.gew.de sowie in der Märzausgabe von EuW-Bund.



 

 

 






   
   
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