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Pressemitteilungen GEW

20. Februar 2006
Arbeitskampf im Öffentlichen Dienst

Am heutigen Montag haben sich über 100 Beschäftigte öffentlicher Schulen in der Region Hannover am Streik beteiligt

 

Am Arbeitskampf im Öffentlichen Dienst haben sich am heutigen Tage über 100 GEW-Mitglieder beteiligt.
Dem GEW – Aufruf folgten neben pädagogischen Mitarbeitern an Förderschulen auch angestellte Lehrkräfte. Treffpunkt der Streikenden aus der Region Hannover war ab 8.00 Uhr die Förderschule auf der Bult, Janusz-Korczak-Allee 7, 30173 Hannover. Nach einem Zwischenaufenthalt im Streiklokal in der GEW-Geschäftsstelle zogen die Streikenden gemeinsam mit ver.di vor das Finanzministerium. Dort forderten sie zusammen mit mehr als 2.000 Streikenden Herrn Möllring auf, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.

Der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt verurteilte die Politik der Arbeitszeitverlängerung als unverantwortlich, die zu Lasten von Kindern, Jugendlichen und Beschäftigten gehe.
Nicht die GEW handele unverantwortlich, wie es der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU, Klare behaupte, sondern die Landesregierung. Wer Arbeitszeitverlängerung und Gehaltskürzungen diktiere, der handele gegen die Interessen von Beschäftigten und Kindern, so Brandt weiter. Die GEW werde den Streik daher in den nächsten Tagen fortsetzen.




   
   
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