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Pressemitteilungen GEW


16. Februar 2006
Anlässlich der Vorstellung der ersten Fitnesslandkartenergebnisse erneuerte die GEW ihre Forderung nach mehr Sportunterricht an Niedersachsens Schulen.

Mehr Sportunterricht statt Fitnesstests!

Die wirklichen Problemlagen seien auch ohne aufwändige Testprozeduren längst bekannt. So sei schon vorher darauf hingewiesen worden, dass es in sozialen Brennpunktbereichen, unter den Bedingungen von Armut um die Gesundheit schlechter bestellt sei. Hier dürfe der Staat nicht zugunsten privater Anbieter aus der Verantwortung entlassen werden. Vielmehr sei es seine originäre Verpflichtung, auch für genügend attraktive Möglichkeiten sportlichen Lernens und sportlicher Betätigung zu sorgen.

Die materiellen Rahmenbedingungen des Sport- und Schwimmunterrichts seien unverändert miserabel. Den Schulen müssten endlich genügend Sportlehrkräfte und Sportstunden zur Verfügung gestellt werden.
Der stellvertretende GEW-Landesvorsitzende Michael Strohschein forderte das Kultusministerium auf, die Testreihe zu stoppen und mit GEW, Eltern und Sportwissenschaft in einen konstruktiven Dialog um tatsächliche Verbesserungen des Sportunterrichts zu treten.


 

   
   
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