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Pressemitteilungen GEW
16. Februar 2006 Mit deutlichen Worten hat die GEW-Landeskonferenz der Schulpersonalräte
und Schulvertrauensleute am 13. Februar 2006 in Hannover das Vorhaben
des Kultusministeriums verurteilt, bereits in den kommenden sechs
Monaten einen Teil des Modellversuchs ProReKo – nämlich
wesentliche dienstrechtliche Befugnisse – auf alle Berufsbildenden
Schulen des Landes zu übertragen. Kultusminister Busemann hatte
ursprünglich zugesichert, eine Übertragung werde nicht
vor dem Ende des Modellversuchs und ohne die Erprobung der Elemente
des Versuchs stattfinden.
Die Übertragung der dienstrechtlichen Befugnisse auf alle Berufsbildenden
Schulen des Landes sei Teil einer Strategie, Schulleiterinnen und
Schulleiter zu Dienstvorgesetzten zu machen und ihnen damit die Verantwortung
für das Gelingen von Schule zu übertragen. Damit einher
gingen die Beschneidung von Konferenzrechten und der Abbau von Mitwirkungsrechten
der Kolleginnen und Kollegen in der Schule.
Die Personalräte und Vertrauensleute der Berufsbildenden Schulen fordern den Kultusminister auf, den Modellversuchscharakter des Projektes ernst zu nehmen, „Weiterhin müssen die Schulen und ihre Personalräte
im Sinne der Qualitätswahrung und zur Wahrung ihrer Rechte aus
dem NPersVG vor einer Übertragung von ProReKo-Elementen gründlich
auf die neuen Aufgaben vorbereitet werden. Dazu gehören insbesondere:
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