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Pressemitteilungen GEW



29. September 2006

Erhebliche datenschutzrechtliche Einwände gegen KMK-Planung einer bundesweiten Schülerdatenbank

„Keine ‚Hundemarken’ für Schüler!“

Die GEW hat gegen die KMK-Planung einer bundesweiten Schülerdatenbank erhebliche datenschutzrechtliche Einwände geltend gemacht. „Schüler brauchen keine ‚Hundemarken’. In einer Demokratie haben sie das verbriefte Recht auf informationelle Selbstbestimmung: Eltern und Schüler müssen entscheiden können, wer, was, wann, wo über sie weiß“, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne in Frankfurt am Main. „Die Kultusministerkonferenz (KMK) zeigt mit ihrem Vorstoß, dass es ihr an Sensibilität und Problembewusstsein fehlt. Gerade in dem auf Frühauslese getrimmten deutschen Schulsystem können die geplanten Datensätze wie ein Steckbrief wirken – beispielsweise wenn gespeichert wird, welche Sprache im Elternhaus gesprochen wird“.



   
   
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