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Pressemitteilungen DGB


01. Mai 2008
Schwerpunkte waren Mindestlohn, Leiharbeit und Landesvergabegesetz


1. Mai 2008 : Gute Arbeit muss drin sein


Mehr als 90.000 Menschen haben an über siebzig Kundgebungen und Veranstaltungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes und seiner Gewerkschaften rund um den Tag der Arbeit in Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt teilgenommen. Unter dem bundesweiten Motto „Gute Arbeit muss drin sein“ standen die Forderungen nach gerechter Entlohnung, einschließlich eines Mindestlohnes und weiterer Proteste gegen Gesundheit gefährdende Arbeitsplätze im Vordergrund. Besonderen Zulauf hatten die Maikundgebungen in Hannover (8.000), Bremen (7.000), Braunschweig (5.000) Magdeburg (7.000), Halle (3.500) sowie Wolfsburg ( 6.500 ) und Salzgitter ( 5.000 ).

Der Bezirksvorsitzende Hartmut Tölle hatte in seiner Rede die Schwerpunkte Mindestlohn, Leiharbeit und das Landesvergabegesetz. Er stellte auf der Kundgebung in Emden fest, „es ist nicht sozial, wenn Menschen zu menschenunwürdigen Löhnen ausgebeutet werden, wie das in Schlachtereien, auf Baustellen oder in Putzkolonnen oft der Fall ist, und gleichzeitig allein die Profite der Unternehmen steigen. Es ist nicht sozial, wenn über 120.000 Menschen in Niedersachsen arm trotz Arbeit sind“.

An die Adresse der Bundesregierung gerichtet kündigte Tölle an, „wir werden den Druck verstärken, bis die Koalition in Berlin handelt. Wir meinen es ernst, Wahltage sind Zahltage“. Und an die Adresse der Landesregierung gerichtet, „wir fordern die Landesregierung auf, ihren Eiertanz um den Mindestlohn zu beenden“.

Ein weiterer Punkt war in der Rede von Tölle die Zerschlagung aller Gewerkschaften am 2. Mai 1933. Hartmut Tölle führte dazu aus, „für eine gerechte Zukunft wollen wir gute Arbeit mit gestalten. Aber wir haben auch Anlass, ja die historische Verpflichtung und Verantwortung in die Vergangenheit zurückzublicken und der vielen aufrechten Demokratinnen und Demokraten zu gedenken












   
   
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