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Pressemitteilungen GEW


29. Mai 2008
Landesregierung muss sich bewegen!

GEW fordert Zulassung neuer Integrierter Gesamtschulen ohne „Wenn und Aber“

GEW fordert Zulassung neuer Integrierter Gesamtschulen ohne „Wenn und Aber“
Landesregierung muss sich bewegen!

Anlässlich der am 29. und 30. Mai 2008 stattfindenden Anhörung durch den Kultusausschuss zu den Schulgesetzentwürfen der Regierungskoalition und der Oppositionsparteien SPD, Grüne und Die Linke hat die GEW ihre Forderung nach Zulassung von neuen Integrierten Gesamtschulen ohne „Wenn und Aber“ bekräftigt.

Der Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen knüpfe an die Genehmigung neuer Gesamtschulen absurde Bedingungen, die die Funktion hätten, fast unüberwindbare Barrieren gegen neue IGSn aufzubauen und die pädagogischen Konzepte der bestehenden und neuer Gesamtschulen zu beeinträchtigen, ja zu zerstören.

Die Landesregierung stelle sich aus ideologischen Gründen nicht den aktuellen Erfordernissen der Schulträger, ihr Schulangebot durch Einrichtung neuer Gesamtschulen der demografischen Entwicklung und dem Interesse der Eltern und der Schülerinnen und Schüler nach höherwertigen Schulabschlüssen anzupassen.

„Dies wird die Gesamtschulbewegung in Niedersachsen nicht hinnehmen! Wir haben das Ziel, die Regierungskoalition zum Einlenken zu bewegen. Wir sind gesprächs- und kompromissbereit. Die Zeit für Gespräche ist jetzt während der parlamentarischen Beratung der Gesetzentwürfe im Mai und Juni. Wenn die Regierungskoalition stur bleibt, nicht mit uns ins Gespräch kommt und keine Kompromisse finden will, wird sie in den nächsten Jahren ein weiteres bildungspolitisches Desaster erleben“, so GEW-Vorsitzender Eberhard Brandt.

Die Regierungskoalition versuche zunächst nach dem Motto „Augen zu und durch“ die Wirklichkeit auszublenden. Auf der anderen Seite steige überall im Land das Interesse an neuen Gesamtschulen bei Eltern, bei Lehrkräften und auch bei Schulträgern, in denen die CDU politische Verantwortung trage. Die Landesregierung müsse sich bewegen.

Die Gesetzentwürfe der Oppositionsfraktionen entsprächen den Vorstellungen der GEW, Gesamtschulen ohne Diskriminierung zuzulassen.

Die schriftliche Stellungnahme der GEW zu den Gesetzentwürfen der Fraktionen des Niedersächsischen Landtages zur Aufhebung des Errichtungsverbots von Gesamtschulen ist dieser Erklärung beigefügt.



Stellungnahme ist hier als PDF-Datei verfügbar

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