• Aktuelle Themen
• Tarifrunde 2013 (Länder)
• Änderungen Nds. Beamtengesetz
• Digitalisate
• Oberschule
• Neue Termine •
RSS-Feed
29.05.2012
EUW 06/2012 ist jetzt exklusiv für Mitglieder verfügbar
22.05.2012
DGB-Appell an Bundestagsabgeordnete: Fiskal-
pakt nicht zustimmen!
07.05.2012
Aus für den Schultrojaner
Neue Lösung für Nutzung digitaler Bildungsmedien wird kommen
weitere
Meldungen lesen
![]() |
![]() |
![]() |
|||||||
![]() |
|||||||||
|
Pressemitteilungen GEW
Als populistisches Geschwätz, das weltfremde Vorstellungen über
die Arbeit der Lehrkräfte verbreite und letztlich die Durchsetzung weiterer
Mehrarbeit bezwecke, wertete die GEW Niedersachsen den jüngsten Vorstoß des
stellvertretenden Vorsitzenden und Bildungspolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion
Karl-Heinz Klare. Es sei nicht zu übersehen, so GEW-Landesvorsitzender Eberhard Brandt, dass die Regierung wegen der offenkundig unzureichenden Personalausstattung der Schulen in Bedrängnis sei. Oft gelinge es kaum, den Pflichtunterricht zu gewährleisten. Auch die Poolstunden würden dafür verbraucht. Notwendige pädagogische Arbeit könne nicht geleistet werden. Soviel Vertretungsunterricht wie jetzt habe es noch nie gegeben. Trotzdem fielen Stunden aus. Die CDU-Fraktion wolle diese Probleme nun offenbar lösen, indem sie den Lehrkräften in der Eigenverantwortlichen Schule durch Beschluss des Schulvorstands noch mehr Unterrichtsverpflichtung aufzwinge. Die Arbeitszeit der Lehrkräfte so zu definieren, wie Klare es getan habe, sei absurd. Er suggeriere, dass die Lehrerinnen und Lehrer einen Halbtagsjob hätten und ihre Vor- und Nachbereitung mal eben so nebenbei unterbrochen durch zusätzliche Vertretungsstunden erledigen könnten. Es komme aber noch absurder. Laut Klare gäbe es ausreichend Arbeitsplätze an den Schulen. Es gäbe Schulbibliotheken, genügend Räumlichkeiten und Tische. Brandt: „Was für eine Vorstellung von unserer Arbeit hat Herr Klare eigentlich? Sollen wir uns stundenweise in leeren Klassenzimmern an die Schülertische setzen? Hat Klare von Fachbüchern und Arbeitsmitteln noch nichts gehört?“ Klare handele unverantwortlich, wenn er den Eindruck erwecke, Schulvorstände könnten mit einem Beschluss zur „Verlässlichkeit“ die Arbeitszeitordnung und die Mitbestimmung der Personalräte nach Belieben außer Kraft setzen und die Arbeitszeit und die Aufgaben der Lehrkräfte nach Gutdünken bestimmen. Auch in der Eigenverantwortlichen Schule gäbe es Rechtsvorschriften. Brandt: „Will die CDU-Fraktion mit ihrer Forderung etwa die GEW-Einschätzung der Funktion der „Eigenverantwortlichkeit“ bestätigen, die Regierung wolle sich auf Kosten der Kollegien aus ihrer Verantwortung für die personelle und finanzielle Ausstattung der Schulen zurückziehen?“ Der GEW-Landesvorsitzende forderte Kultusminister Busemann und die
CDU-Fraktion auf, sich von Klares Vorstoß deutlich zu distanzieren.
|
![]() |
||||||||
|
|
|||||||||
| GEW Niedersachsen • Berliner Allee 16 • 30175 Hannover • Tel. 0511 - 338040 • Fax 0511 - 3380446 | |||||||||