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Berufliche Bildung


18. Mai 2009
Erfolgreicher Berufsschultag 2009

Steuerung der Beruflichen Bildung
Land in Sicht?


Unter diesem Titel organisierte das Referat Berufliche Bildung und Weiterbildung in Kooperation mit der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben am 24. März 2009 den diesjährigen Berufsschultag.




Interessierte Zuhörer während des Eingangsreferats




Die berufliche Bildung unterliegt einem schleichenden Veränderungsprozess, der sich zwar oft unbemerkt an den Schulen vollzieht, aber dennoch spürbare Auswirkungen haben wird. Vor dem Hintergrund eines sich immer weiter öffnenden gesamteuropäischern Bildungsraums gerät insbesondere das deutsche System der dualen Ausbildung zunehmend unter Druck. Der Nationale Bildungsbericht macht gleichzeitig deutlich, dass der Übergang von der Schule in den Beruf für viele Jugendliche zu einer beinahe unüberwindbaren Hürde geworden ist.

Es stellt sich die Frage, wie innovativ, attraktiv, flexibel, integrationsstark und strukturell zukunftsfähig die duale Berufsausbildung in Deutschland ist. Welche Handlungsempfehlungen gibt es? Welche Interessen werden verfolgt? Wer beeinflusst die Entscheidungen?





Prof. Dr. Felix Rauner bei seinem Eingangsreferat



Zu diesem Thema gestaltete Prof. Dr. Felix Rauner mit einem Vortrag den Vormittag, am Nachmittag fanden diverse Arbeitsgruppen statt:

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass die Veranstaltung nicht nur eine hilfreiche Bestandsaufnahme und Reflektion der gegenwärtigen eigenen Arbeitsplatzsituation war, sondern darüber hinaus auch wichtige konkrete Hilfen für die Bewältigung des Berufsalltages vermittelte. Wesentliche Inhalte der Arbeitgruppen sowie der Einführungsvortrag von Prof. Dr. Felix Rauner werden hier als Download zur Verfügung gestellt:

Prof. Dr. Felix Rauner mit einem Vortrag zum Thema
STEUERUNG DER BERUFLICHEN BILDUNG
LAND IN SICHT?

Vortrag
Steuerung der beruflichen Bildung
Messung beruflicher Kompetenzen






Die Fachgruppe Erwachsenenbildung informierte über den Profilpass.



AG 1

Andreas Joppich, Pädagogischer Mitarbeiter, Internationales Haus Sonnenberg

„Die Klasse geht mir auf die Nerven!“
Wie kann ich mit „schwierigen“ Schülerinnen und Schülern umgehen?


Ein Austausch darüber, was Schüler/innen für uns eigentlich schwierig macht und das Zusammentragen einiger Handlungsansätze werden die AG einleiten. In einem Input werden anschließend verschiedene Konzepte vorgestellt (Sozialer Trainingsraum, KeepCool/ Sozialkompetenztraining, Klassenraummanagement, Peer-Education) und diskutiert. Um nicht auf der rein theoretischen Ebene zu bleiben, werden kleine Übungen des Antigewalttrainings und des Sozialkompetenztrainings in den Ablauf integriert.
Download



AG 2
Wolf-Dieter Hering, Gesamtschullehrer

Fördern statt lernen im Gleichschritt – Wie kann ich im Unterricht individuelle
Förderung gestalten?


Nach einer Einführung in die Grundsätze des selbst gesteuerten Lernens wird der Umgang mit unterschiedlichen Leistungsfähigkeiten in einer Lerngruppe thematisiert. Anhand von Beispielen für Binnendifferenzierung im Fachunterricht und im fächerübergreifenden Unterricht so wie für Fördermaßnahmen wird der Umgang mit Unterschiedlichkeit im Unterricht konkretisiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AG erwartet eine Mischung aus Vortrag/Gespräch und Eigenaktivität.



AG 3 (Diese AG fand nicht statt)
Gerd Meister, Hannoverimpuls Ausbildung e.V. / Cennet Tufan Kahraman, Mentorin im Xenos-Projekt / Reinhard Zabel, Projekt BONA, Salzgitter

Blick über den Tellerrand – (Um)Wege zur Berufsausbildung


Coachen, fördern, akquirieren – zunehmend werden außerschulische Einrichtungen mit Aufgaben der beruflichen Bildung betraut. Wie kann die Kooperation von schulischen und außerschulischen Angeboten zur Berufsorientierung gestaltet werden? Welche Chancen und Probleme gibt es? Drei Projekte stellen sich vor.
Download



AG 4
Olaf Ansorge, BBS I Northeim/Studienseminar LBS Göttingen

„Das bringt doch eh nichts!“ – Wie kann ich meinen Berufsfrust bewältigen?

Das Gefühl nur wenig bewirken zu können, macht die Arbeit in der Schule oft unbefriedigend. Die Wahrnehmung von "Selbstwirksamkeit" ist jedoch langfristig Grundvoraussetzung für die eigene Gesundheit. Wie gehe ich, wie kann ich mit meinem "Berufsfrust" umgehen? Woran "messe" ich meine Berufszufriedenheit? Diese Fragen sollen erörtert und Strategien entwickelt werden, die die Berufszufriedenheit fördern.
Download



AG 5
Klaus Suckow, ehem. Dezernent am NILS im Bereich Schulentwicklung und Evaluation

Schulisches Qualitätsmanagement - externer Anspruch oder sachliche
Notwendigkeit?


Ein Rückblick auf die Schulentwicklung in Niedersachsen der letzten Jahre soll Ausgang sein und Anlass geben, über ein Qualitätsmanagement in Schulen nachzudenken. Wer sind die Akteure und welche Aufgaben haben sie? Welche Maßnahmen helfen allen Beteiligten zu einer besseren Schule? Welches sind Wege zum erfolgreichen Qualitätsmanagement?



AG6
Uwe Wehmhörner, BBS Winsen (Luhe), Referat Berufliche Bildung und Weiterbildung

Europa in Sicht!
Erwartungen und Enttäuschungen zum europäischen und deutschen
Qualifikationsrahmen


Der europäische Qualifikationsrahmen sowie Entwicklung und Stand des deutschen Qualifikationsrahmens werden dargestellt und die Auswirkungen auf die berufliche Bildung erörtert. Bietet der beschlossene europäische Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen die Chance, die Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung zu verwirklichen?
Download: Europa in Sicht
Diskussionsvorschlag








 

 

 






   
   
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