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07.02.2012

GEW beschließt Forderungen
für die Tarifrunde 2012


03.02.2012

Ruhegehaltsfähigkeit von Zulagen bei Ämtern mit zeitlicher Be-
grenzung


02.02.2012

EuW 02/2012 ist jetzt exklusiv für Mitglieder verfügbar

27.01.2012

GEW zum 40. Jahrestag des „Radikalenerlasses“

27.01.2012
„Digitalisate“-Suche auf Schulcomputern



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Aktuelle Informationen


24. April 2007
Aktionsreiches Programm vor dem Landtag geplant


Ausbildungsplatzaktion trifft auf positive Resonanz

Mehrere hundert um ihre Ausbildungsplätze besorgte Jugendliche aus ganz Niedersachsen haben sich inzwischen zur gemeinsamen Ausbildungsplatzaktion von GEW und DGB am 11. Mai in Hannover angemeldet. „ Der Skandal der fehlenden Ausbildungsplätze wird auf den DGB - Kundgebungen am 1.Mai landesweit thematisiert werden“, kündigte der Stellvertretende GEW - Landesvorsitzende Michael Strohschein in Hannover an. Immer mehr Jugendliche in endlose, nicht qualifizierende „Warteschleifen“ zu schicken, würde der gesellschaftlichen Aufgabe, für Berufs- und Lebenschancen der nachwachsenden Generation zu sorgen, nicht gerecht. Deshalb sei die Forderung der Jugendlichen nach ihrem „Recht auf Ausbildung“ am Tage der Jubiläumssitzung des Niedersächsischen Landtages allemal berechtigt.

Auf einer Bühne außerhalb der Bannmeile wird Moderator Andreas Kuhnt in Kurzinterviews Jugendliche, Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Frank Ahrens vom DGB und Eberhard Brandt von der GEW zu den Forderungen der Jugendlichen an Politik und Öffentlichkeit befragen. Die Samba-Gruppe des Schulzentrums Lehrte wird um Aufmerksamkeit trommeln, der bekannte Hannoveraner Hiphopper „Fischmann“ tritt ebenso wie die Indie-pop Gruppe „Snafus“auf (siehe Fotos).


  Fischmann kann sich selbst zur alten Garde der hannoverschen Rapszene zählen. Er ist seit 1993 dabei und entfacht bei Live-Auftritten den schillernden Charakter und sein Charisma, mit dem er es versteht, das Publikum mitzureißen.

Zuletzt sorgte er mit „Fisch und Manju“ für entspannten, aber auch schnellzüngigen, Ragga- beeinflussten Rap. Er gibt nichts auf heutige Phänomene wie das Kokettieren mit Gewalt und Drogen, vielmehr setzt er sich kritisch damit auseinander, was Tracks wie „Rapmusik“, „Dennis the Menace“ und „Alice im Wunderland“ zeigen. Fischmann blubbert nicht rum, wie so viele seiner Kollegen, sondern hat was zu erzählen!
 


snafus, das sind vier jungs, die ihren zuhörern eine außergewöhnliche art von einsbetontem, positivem indie-pop ins ohr legen. nach der gründung in 2003 gab es einen längeren stilfindungsprozess mit experimenten zwischen "adam green" und "neil young". meist unplugged wurde angeregtem publikum dieses programm auf vielen kleineren bühnen präsentiert und begeistert beantwortet. nach großem erfolg mit dem demo "snafus ep1" stehen der band, nach dem viel umjubelten gig im capitol hannover im märz, nun mehrere konzerte im kommenden sommer bevor.



Vor der Bühne stellt sich u.a. die Schülerfirma „HIPP“ aus Buxtehude vor. Schaumodelle sind aus der berufsvorbereitenden Arbeit einer Celler Hauptschule zu sehen sein. Eine Graffiti -Aktion an zwei 5 mal 2 Meter großen Stellwänden unter Anleitung zum Thema „Ausbildung“ unterstreicht die Forderungen nach „Ausbildung für alle“ künstlerisch.


GEW und DGB gegen Ausbildungsplatzmangel und Jugendarbeitslosigkeit
Ausbildungsplätze jetzt!

Unter dem Motto „Wir wollen was, wir können was und wir sind etwas wert“ werden Jugendliche aus niedersächsischen Schulen am 11. Mai in Hannover mit einem „Wandertag zum Landtag“ für ihre Forderung nach „ Ausbildungsplätzen jetzt“ eintreten. Damit füllen sie den Bildungsauftrag des Niedersächsischen Schulgesetzes mit Leben und zeigen ein Stück gelebter Demokratie.
Ministerpräsident Christian Wulff selbst hat erst kürzlich – Medienberichten zufolge – das demokratische und gesellschaftliche Engagement von Schülerinnen und Schülern aus Varel und Nordenham gewürdigt, die sich bei einer Großdemonstration der IG Metall mit den Beschäftigten von Airbus solidarisierten.
Auch im Parlament ist inzwischen „das Recht auf Ausbildung“ angekommen und wird durch zwei Entschließungsanträge der Opposition thematisiert. Die SPD-Fraktion fordert: „Recht auf Ausbildung für Jugendliche – Initiative für 10.000 Ausbildungsplätze starten“, während der entsprechende Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen lautet: „Junge Menschen nicht länger ohne Perspektive lassen – Verantwortung für Berufsausbildung übernehmen“.
Angesprochen sind alle Jugendlichen aus den 9. und 10. Klassen, vornehmlich aus den Schulformen, in denen der Verdrängungswettbewerb auf dem Lehrstellenmarkt katastrophale Auswirkungen hat, aber auch die Jugendlichen aus den „Warteschleifen“ der Berufsbildenden Schulen. Am 11. Mai 2007, dem Tag der „Festsitzung zum 60. Jahrestag der konstituierenden Sitzung des Nds. Landtages“ wollen die Jugendlichen der Politik und Öffentlichkeit vor dem Landtag nicht nur zeigen, dass sie etwas können, dass sie etwas wollen und dass sie etwas wert sind, sondern sie fordern auch ihr „Recht auf Ausbildung“ ein.
Hierzu wird es auf und vor der Bühne interessante Informations-, Aktions- und Kulturangebote geben. Zur Vorbereitung des Wandertages stehen Informationen auf den Homepages von DGB-Jugend und GEW zur Verfügung. Für den Nachmittag empfehlen wir, mit dem oder der örtlichen Landtagsabgeordneten einen Besuch des Landtages ggf. verbunden mit einer Diskussion zum Thema abzusprechen. Und natürlich gibt es in Hannover zahlreiche Möglichkeiten für ein Rahmenprogramm.
Die Erfahrungen mit dem kürzlich verlängerten Ausbildungspakt zwischen der Landesregierung und Industrie und Handwerk zeigen deutlich, dass er ein Placebo mit eingebildeter Wirksamkeit ist und bleibt. Laut der hannoverschen Ausgabe der Bild-Zeitung vom 23. März haben sich inzwischen auch Landtagspräsident Jürgen Gansäuer und Ministerpräsident Christian Wulff mit unserem Aufruf zum Wandertag beschäftigt. Das Blatt reduziert die Aktion auf den Begriff „Lehrerdemo“ und versucht damit das Anliegen der Jugendlichen zu entwerten. Wulff wird mit den Worten zitiert: „Lehrer sollten nicht zu einer Uhrzeit demonstrieren, die Unterrichtsausfall bedeutet.“ Die Jugendlichen aber wollen was und sind etwas wert. Sie sind nicht schuld an der Ausbildungskrise! Schuldzuweisungen an die Schülerinnen, Schüler und ihre Lehrkräfte lenken vom Mangel an Ausbildungsplätzen und der Verantwortung von Wirtschaft und Politik ab. Damit muss Schluss sein. Deswegen treffen wir uns in Hannover.

Programm
Freitag, 11. Mai 2007, 11.30 bis 13.30 Uhr
Bis 11.15 Uhr Eintreffen der TeilnehmerInnen vor dem Wirtschaftsministerium
Ab 11.30 Uhr Wir wollen was, wir können was und wir sind etwas wert! Informationen, Statements, Musik und Kultur.

Kontakt: GEW Niedersachsen, Berliner Allee 16, 30175 Hannover.
Tel. 0511 / 3380442, Fax 0511 / 3380446,
E-Mail:





Downloads

• Aufruf ist hier als PDF-Datei verfügbar
• Flyer ist hier verfügbar
• Anschreiben an die Lehrkräfte ist hier verfügbar
• Anschreiben an die Elternvertretungen von Schulen mit Abschlussklassen ist hier verfügbar
• Anschreiben an die Leiterinnen und Leiter von Schulen mit Abschlussklassen ist hier verfügbar
• Anschreiben an die Vertretungen der Schülerinnen und Schüler hier verfügbar
• Offener Brief des GEW-Vorsitzenden Eberhard Brandt ist hier verfügbar
• Landesschulbehörde: "Teilnahme an Demonstrationen während der Unterrichtszeit oder im Rahmen von Schulveranstaltungen" hier als PDF-Datei verfügbar


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siehe auch: DGB stellt fest: Zahlen für Ausbildungsstellen alarmierend

 

 

 

 






   
   
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