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07.02.2012

GEW beschließt Forderungen
für die Tarifrunde 2012


03.02.2012

Ruhegehaltsfähigkeit von Zulagen bei Ämtern mit zeitlicher Be-
grenzung


02.02.2012

EuW 02/2012 ist jetzt exklusiv für Mitglieder verfügbar

27.01.2012

GEW zum 40. Jahrestag des „Radikalenerlasses“

27.01.2012
„Digitalisate“-Suche auf Schulcomputern



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Tarifpolitik


07. März 2006
Demonstration am 09. März in Berlin-Mitte

Kundgebung der GEW am 9. März 2006 in Berlin

Die GEW ruft alle ihre Mitglieder am 9. März um 14 Uhr zur Kundgebung vor dem Roten Rathaus in Berlin auf. Wir bitten auch dich: Schließ dich den Kolleginnen und Kollegen an und fahr mit nach Berlin!

Warum?
Die GEW setzt sich dafür ein, dass für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst bundesweit einheitliche Beschäftigungsbedingungen herrschen. Da wo es sie gibt, wollen wir sie verteidigen. Da wo es sie noch nicht gibt - z. B. zwischen Ost und West - wollen wir sie erkämpfen. Die Arbeitgeber hingegen wollen die Tarifeinheit zerschlagen. Sie möchten lieber mit jeder/m einzelnen Arbeitnehmer/in "aushandeln", was sie verdienen und wie lange sie arbeiten. Jeder/r soll als kleine "ICH-Gewerkschaft" alleine für seine/ihre Interessen sprechen.

Warum jetzt?
Der öffentliche Dienst geht in einigen Bundesländern schon in seine fünfte Streikwoche. Am 10. März treffen die Spitzen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder mit den Spitzen der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes zu einer entscheidenden Verhandlungsrunde
zusammen.

Warum ruft die GEW zur Kundgebung auf?
Gerade bei den Ländern steht für die GEW-Mitglieder viel auf dem Spiel: Das Regelwerk des TVöD muss an die besonderen Bedingungen in den Bildungseinrichtungen angepasst werden. Wer sollte für die Bedingungen der dort Beschäftigten auf die Straße gehen, wenn wir es nicht tun?

Warum Berlin?
Zehntausende GEW-Mitglieder sind bundesweit auf zehntausende verschiedene Bildungseinrichtungen verteilt. Vor Ort scheinen wir einzelne zu sein. Gemeinsam sind wir viele. Es ist an uns, dies auch nach außen zu zeigen, indem wir uns an einem Ort versammeln.

"Aber ich muss doch arbeiten..."
Angestellte im Landesdienst sowie kommunale Angestellte in Niedersachsen und Baden Württemberg können völlig legal, d.h. ohne rechtliche Konsequenzen, an diesem Tag streiken. Das können sie auch als einzelne(r) Beschäftigte(r) einer Einrichtung, die ansonsten nicht im Streik ist. GEW-Mitglieder sind (ebenso wie ver.di-Mitglieder) von den zuständigen Gremien ihrer Gewerkschaft zum Streik aufgerufen. Sie stehen damit unter dem rechtlichen Schutz ihrer Gewerkschaft und haben Anspruch auf Streikgeld.

Und wenn du Beamtin / Beamter bist...
Beamtinnen und Beamte können leider aufgrund der Rechtsprechung nicht streiken - aber viele von ihnen haben dennoch die Möglichkeit, einen Tag unterrichtsfrei zu bekommen - als Personalräte, durch Unterrichtstausch, als Lehrkräfte in der Freistellungsphase u.s.w. Wir kämpfen mit unserem Protest auch für eine bundesweit einheitliche Besoldung und Versorgung. Es geht darum, in wie weit die GEW von den öffentlichen Arbeitgebern und Dienstherren als Anwalt der Interessen der Beschäftigten im Bildungswesen Ernst genommen wird. Auch dafür stehen wir in Berlin auf der Straße.

Und wie komme ich nach Berlin?
Der Transport der Kolleginnen und Kollegen nach Berlin erfolgt per Bus oder Bahn und wird durch die GEW-Landesverbände organisiert. Wende dich am besten umgehend an deinen Kreis-, Bezirks- oder Landesverband oder schau im Internet auf den Seiten deines Landesverbandes nach den Transportmodalitäten.

Es kommt auf jede/n Einzelne/n an!!

Für den GEW-Hauptvorstand
Ulrich Thöne (GEW-Vorsitzender)
Ilse Schaad (für Tarifpolitik zuständiges Mitglied des
Geschäftsführenden Vorstands der GEW)




   
   
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