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Pressemitteilungen DGB


30. Juli 2010
Online-Angebot der DGB-Jugend zum Ausbildungsstart

DGB bietet Unterstützung für Auszubildende und fordert mehr betriebliche Ausbildungsplätze


Mit dem Ausbildungsstart am 1. August 2010 beginnt für viele junge Leute ein neuer Lebensabschnitt mit ganz neuen Herausforderungen. Bei Fragen zum Ausbildungsstart hilft Dr. Azubi, das Online-Angebot der DGB-Jugend. Unter www.dr-azubi.de finden Auszubildende Antworten auf Fragen rund um ihre Ausbildung wie zum Beispiel zu Ausbildungsqualität, Ausbildungsplatzwechsel, Urlaub oder Überstunden. Junge Auszubildende erhalten hier Informationen zu Fragen wie: Was tun bei Mobbing am Arbeitsplatz? Wann kann ich meinen Urlaub nehmen? Habe ich Anspruch auf Bafög? Als Orientierung hat Dr. Azubi die zwölf häufigsten Fragen in einem Katalog zusammengefasst und beantwortet. Darüber hinaus sind individuelle Fragen willkommen. Von diesem Angebot haben im vergangenen Jahr mehr als 5.000 Jugendliche Gebrauch gemacht. Diese Online-Beratung ist kostenlos und richtet sich sowohl an Jugendliche, die mit qualitativen Mängeln in ihrer Ausbildung konfrontiert sind, als auch jene, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) appelliert an Betriebe und Unternehmen, mehr betriebliche Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Nach den neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit gibt es im laufenden Ausbildungsjahr in Niedersachsen und Bremen 65.697 BewerberInnen für Ausbildungsplätze. Ihnen werden bisher aber nur 46.251 betriebliche Lehrstellen angeboten. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt damit weiter verschlechtert: Die Zahl der BewerberInnen ist um knapp 4.700 Personen angewachsen, es werden aber nur rund 2.300 zusätzliche betriebliche Ausbildungsplätze angeboten.

Tölle: "Die konjunkturelle Erholung der letzten Monate hat nicht zu einer Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt geführt. Viele Bewerberinnen und Bewerber müssen deshalb in Warteschleifen wie Praktika, Einstiegsqualifizierungen oder Berufsvorbereitungsmaßnahmen ausweichen. Die niedersächsischen Unternehmen sind gefordert, deutlich mehr betriebliche Ausbildungsplätze anzubieten, damit junge Menschen einen guten Start ins Berufsleben haben."





   
   
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