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Pressemitteilungen DGB


21. April 2010
DGB für bessere Arbeitsbedingungen im Öffentlichen Dienst

Verlängerung der Lebensarbeitszeit wird abgelehnt


Rund 100 Personal- und Betriebsräte aus Verwaltung, Schule, Polizei, Feuerwehr, Ministerien und anderen Einrichtungen des Öffentlichen Dienstes haben sich auf Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) von Sachverständigen zum Thema Arbeitszeit informieren lassen. Diskutiert wurden Möglichkeiten zur besseren Gestaltung der Arbeitsbedingungen. Dazu zählen die Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle, die Prävention berufsbedingter Krankheiten und die ausreichende Ausstattung der Dienststellen mit Personal.

Der DGB und die Mitgliedsgewerkschaften des Öffentlichen Dienstes wenden sich gegen eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit für Beschäftigte im Öffentlichen Dienst. Pläne der niedersächsischen Landesregierung sehen vor, die Pensionsgrenze auf 67 Jahre anzuheben. Dieses Vorhaben ist aus Sicht des DGB und seiner Gewerkschaften genauso falsch wie die Rente mit 67. Ziel müssen es ein, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass Beschäftigte gesund das derzeitige gesetzliche Renten- bzw. Pensionsalter erreichen können. Alles andere seien letztendlich verdeckte Kürzungen der Alterseinkommen.




   
   
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