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25. Oktober 2010
Bericht

Bundesweite Demo „Krach schlagen statt Kohldampf schieben“ in Oldenburg

Mehr als 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sorgten am 10. Oktober für eine lautstarke und bunte Demonstration.
Mit Kochtöpfen, Trommeln, Sprechchören und Transparenten wurde folgenden Hauptforderungen Nachdruck verliehen:

  • mindestens 80 Euro mehr für Lebensmittel im Hartz IV- Regelsatz
  • Arbeitsplätze mit sinnvoller Arbeit und existenzsicherndem Einkomme

Die momentane Landespolitik erfordert ein breites gesellschaftliches Bündnis mit federführender gewerkschaftlicher Unterstützung. Denn prekäre Beschäftigungsverhältnisse breiten sich vor den Augen der Gewerkschaften in allen Bereichen aus.

Was sind prekäre Beschäftigungsverhältnisse?
Unter dem Begriff „Prekäre Beschäftigung“ fallen Arbeitsverhältnisse mit niedrigen Löhnen, die häufig nicht auf Dauer und Kontinuität angelegt sind, keine Absicherung durch die Sozialversicherung und nur geringe arbeitsrechtliche Schutzrechte aufweisen.
Solche Beschäftigungsverhältnisse schleichen sich auch immer mehr in die Bildungseinrichtungen ein.
Einsatz von Honorarkräften, Minijobberinnen und -jobbern in der Ganztagsbetreuung nehmen beständig zu.
Tatsache ist:

  • Prekäre Beschäftigungsverhältnisse verhindern soziale Absicherung.
  • Prekäre Beschäftigungsverhältnisse verhindern ein menschenwürdiges Grundeinkommen, Altersarmut ist vorprogrammiert.
  • Prekäre Beschäftigungsverhältnisse zerstören tarifgebundene Arbeitsverhältnisse.
  • Prekäre Beschäftigungsverhältnisse vernichten die gewerkschaftliche Forderung: Gleichwertige Arbeit – gleicher Lohn.

 

In den prekären Beschäftigungsverhältnissen im Bildungsbereich arbeiten hauptsächlich Frauen.

GEW-Frauen prangern aktiv prekäre Beschäftigungsverhältnisse im Bildungsbereich an.



Wer kämpft kann verlieren, nur wer gar nicht kämpft hat schon verloren.

 







   
   
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