Schulhauptpersonalrat

Der Schulhauptpersonalrat (SHPR) des niedersächsischen Kultusministeriums hat beim deutschen Personalräte-Preis 2018 viel Zustimmung und Anerkennung erfahren. Das berichteten die GEW-Mitglieder des Gremiums, die am 21. November bei der Preisverleihung beim „Schöneberger Forum“ dabei waren. Der SHPR hatte im Herbst 2017 eine Dienstvereinbarung für den Einsatz des sonderpädagogischen Personals an allgemeinen Schulen geschlossen und war darum für die Preisverleihung 2018 nominiert worden. Gewonnen hat am Ende der Personalrat des Frankfurter Ordnungsamtes. Die GEW Niedersachsen gratuliert dem Preisträger zum Gewinn und dem niedersächsischen Schulhauptpersonalrat ganz herzlich zur Nominierung.

Bei der geschlossenen Dienstvereinbarung ging es im Kern hierum: Mit der Einführung von Integrationsklassen und regionalen Integrationskonzepten, sowie gesetzlich verankert durch die Einführung der inklusiven Schule im Niedersächsischen Schulgesetz, hatte sich der Einsatz des sonderpädagogischen Personals zunehmend auf die allgemeinen Schulen ausgeweitet. Für diese Mitarbeitergruppe (Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) fehlte es an Regeln, wie sie an allgemeinen Schulen eingesetzt werden können, stattdessen wurde ihr Einsatz an den Schulen unterschiedlich gehandhabt. Der SHPR wollte dem Wunsch dieser Beschäftigtengruppe nach verbindlichen Regelungen nachkommen, damit diese zum Gelingen der Inklusion bestens beitragen können und um die Belastungen für diese Mitarbeiter möglichst gering zu halten.