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03.02.2012

Ruhegehaltsfähigkeit von Zulagen bei Ämtern mit zeitlicher Be-
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02.02.2012

EuW 02/2012 ist jetzt exklusiv für Mitglieder verfügbar

27.01.2012

GEW zum 40. Jahrestag des „Radikalenerlasses“

27.01.2012
„Digitalisate“-Suche auf Schulcomputern



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Im Schlaglicht



Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit der Reihe "Im Schlaglicht" bieten wir Euch monatlich neue Arbeitsblätter für die Fächer der Politischen Bildung an.

Regelmäßig widmen sich Didaktiker einem gesellschafts- oder wirtschaftspolitischen Thema und bereiten den Gegenstand schülerInnengerecht auf. Dabei wird versucht, ein schulformübergreifend interessantes Angebot zusammenzustellen.
Wir wünschen Euch und Euren Schülerinnen und Schülern viel Spaß und Erfolg bei der Nutzung der Materialien.





Unterrichtsmaterialien



Im Schlaglicht Januar 2012
Der Fall Wulff - Pressefreiheit in Gefahr?

Prominente müssen sich kritische Berichterstattung als Teil der Meinungsfreiheit gefallen lassen. Das müsste niemand besser wissen als der erste Mann im Staat.“ – Der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV), Michael Konken, machte mit diesen Worten zu Beginn des Jahres deutlich, wie kritisch die deutschen Journalisten der versuchten Einflussnahme des Bundespräsidenten Christien Wulff auf die kritische Berichterstattung über seinen Privatkredit gegenüberstehen. Seitdem steht das Staatsoberhaupt im Fokus der Öffentlichkeit. Der Vorwurf: Ein Angriff auf die Pressefreiheit durch den ersten Mann im Staat, der eigentlich in besonderer Weise zur Verteidigung der Prinzipien unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung verpflichtet ist.
Das Thema „Wulff“ bestimmt nun seit Wochen die mediale Agenda. Immer neue Vorwürfe und Verteidigungsreden wechseln sich ab. Für viele junge Menschen geht dies mit der Schwierigkeit einher, den Überblick über den Kern der politischen Problematik zu behalten. Insbesondere die eigene Positionierung fällt vor diesem Hintergrund schwer.

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Im Schlaglicht Dezember 2011
Lokal handeln – global wirken?

Auf diesem kleinen blauen, zerbrechlichen Planeten hat jeder Mitverantwortung für das, was an allen Tagen in der Welt passiert” – mit diesen Worten begründet der Rocksänger Udo Lindenberg seine diejährige Unterstützung für die Weihnachtsaktion von UNICEF. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen ist eng verbunden mit dem Anspruch, dass (auch noch so überschauberes) Engagement vor Ort einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation von Kindern in Entwicklungsländern und Krisengebieten leisten kann. In diesem Zusammenhang bieten sich insbesondere auch für Schülerinnen und Schüler Engagementmöglichkeiten, die eine wirksame Verknüpfung von lokalem Handeln und globaler Wirkung ermöglichen können.

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Im Schlaglicht November 2011
Steuern senken?

„Spielräume für finanzielle Entlastungen nutzen!“ oder „auf verantwortungslose Steuersenkungen auf Pump verzichten!“ – diese beiden sehr gegensätzlichen Auffassungen repräsentieren die gegensätzlichen Pole der seit längerem geführten Debatte um mögliche Steuersenkungen. Neuen Auftrieb hat die Auseinandersetzung im November erhalten: Mit der aktuellen Steuerschätzung wurde dem Bund ein deutliches Einnahmenplus in Aussicht gestellt. Die schwarz-gelbe Bundesregierung vereinbarte daraufhin Entlastungen in Höhe von insgesamt sechs Milliarden Euro. Nicht ohne Widerspruch von Opposition, Ländern und Kommunen: Hier wird v.a. auf den weiterhin hohen Schuldenstand der öffentlichen Haushalte verwiesen, der Steuersenkungen deutlich entgegenstehe. Insgesamt zeigt sich somit: Die Frage, ob bzw. inwieweit Steuersenkungen derzeit sinnvoll sind, ist politisch sehr umstritten. Vor diesem Hintergrund eignet sie sich in besonderer Weise für die Berücksichtigung im Politikunterricht.

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Im Schlaglicht Nr. 38/2011
Hunger in Ostafrika

„In Ostafrika kämpfen Millionen Menschen gegen den Hungertod. Unzählige Flüchtlinge aus Somalia suchen Schutz in Äthiopien und Kenia, dabei leiden die Länder selbst unter der Dürre. Bisher hat die internationale Gemeinschaft nur die Hälfte der benötigten 1,11 Milliarden Euro bereitgestellt. Jeder Einzelne muss sich fragen, wie er helfen kann.“ Diese Worte richtete UN-Generalsekretär Ban Ki Moon im Sommer 2011 an die Weltöffentlichkeit. Dieser deutliche Aufruf der Vereinten Nationen macht klar: Die Sensibilisierung für die dramatische Situation in Ostafrika ist dringend geboten. Gefragt ist hierbei auch und gerade die Institution Schule.
Zunächst werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeleitet, sich vorhandene individuelle Vorstellungen zum Themenbereich bewusst zu machen. Hiervon ausgehend erhalten die Schülerinnen und Schüler Textmaterial sowie eine Infografik, mit deren Hilfe sie sich eine Einschätzung zur aktuellen Situation in Ostafrika erarbeiten (Arbeitsblatt 1). Im nächsten Schritt erfolgt über eine Karikatur eine Problematisierung der verbreiteten „Kultur des Wegsehens“, um die Schülerinnen und Schüler anschließend dazu anzuleiten, Ideen für eigenes Engagement zur Verbesserung der Situation zu entwickeln (Arbeitsblatt 2).

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Im Schlaglicht Nr. 36–37/2011
Sozialversicherungen

Ausgehend von der Frage, inwieweit ein Staat sozial bzw. unsozial handeln kann, thematisiert der Beitrag das deutsche Sozialversicherungssystem. Dabei beschäftigen sich die Lernenden mit dem Entstehungskontext der Sozialversicherungen in Deutschland und der Differenzierung der gesetzlichen Sozialversicherungen. Anschließend wird am Beispiel China thematisiert, welche Folgen ein fehlendes oder mangelhaftes Sozialversicherungssystem für die Menschen hat.

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Im Schlaglicht Nr. 35/2011
Lobbyismus

„Es bedarf keiner weiteren Beweise, um zu erkennen, wie sehr die Demokratie durch das Ausspielen und Durchsetzen von Machtpositionen gefährdet ist. Man braucht noch nicht einmal Pessimist zu sein um zu der Feststellung gelangen zu müssen, dass viele Demokratien sich insoweit in einer ernsten Krise befinden.“ Mit diesen Worten warnte Ludwig Erhard vor einem halben Jahrhundert eindringlich vor den Gefahren des Lobbyismus. Der Umgang mit den organisierten Interessen gehört seit jeher zu den Herausforderungen einer dem Gemeinwohl verpflichteten Politik.
Als Einstiegsimpuls setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit einem Foto auseinander, dass eine Protestaktion gegen den Einfluss von Lobbyisten dokumentiert. Anschließend werden Begriff und Formen des Lobbyismus geklärt. Dabei soll deutlich werden, dass Lobbyismus per se weder gut noch schlecht ist, die unterschiedlichen Möglichkeiten von Menschen, ihre Interessen zu organisieren, aber ein Problem darstellen (Arbeitsblatt 1). Mittels der weiterführenden Materialien wird der Einfluss von Interessenverbänden auf die Gesetzgebung problematisiert (Arbeitsblatt 2).

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Im Schlaglicht Nr. 34/2011
Eurobonds

Die Regierungen der EU hangeln sich von Krisengipfel zu Krisengipfel. Doch ihre Maßnahmen scheinen wirkungslos zu verpuffen. Nach Irland, Griechenland und Portugal laufen nun auch Spanien und Italien Gefahr, in den Strudel der europäischen Schuldenkrise zu geraten. Der insgesamt 750 Milliarden Euro starke Rettungsschirm der Währungsunion würde dann nicht mehr ausreichen, um die hochverschuldeten Länder und mit ihnen die Gemeinschaftswährung stabil zu halten. Als Lösung werden immer häufiger so genannte Eurobonds ins Spiel gebracht. Der auf den Einsatz an der gymnasialen Oberstufe zugeschnittene Beitrag beginnt mit einer Begriffsklärung von Staatsanleihen im Allgemeinen und Eurobonds im Besonderen (Arbeitsblatt 1). Anschließend sollen Argumente für und gegen die Einführung von Eurobonds herausgearbeitet und beurteilt werden (Arbeitsblatt 2).

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Im Schlaglicht Nr. 27/2011
Frauenfußball-WM – Fußball überwindet Geschlechterrollen?

Zwischen dem 26. Juni und dem 17. Juli 2011 rollt in Deutschland der Fußball – die 16 weltbesten Frauenfußball-Nationalmannschaften kämpfen um den Weltmeistertitel. Schon im Vorfeld dieser Sportveranstaltung wurden dabei vermehrt Fragen in den Blick genommen, die jenseits der rein sportlichen Aspekte ansetzen. Da es sich beim Fußball um eine klassische Männerdomäne handelt, wurde dabei insbesondere auch das Verhältnis der Geschlechter thematisiert. So verwies etwa der DFB-Präsident Theo Zwanziger darauf, dass der Frauenfußball seiner Meinung nach in der Lage dazu sei, Benachteiligungen für Mädchen und Frauen zu relativieren bzw. irgendwann ganz aufzuheben. Andere Stimmen sind da etwas skeptischer. So argumentiert der Publizist Jakob Augstein, dass sich Frauenfußball letztlich – katalysiert durch eine entsprechend ausgerichtete Medienberichterstattung – auch heute noch maßgeblich über den Vergleich zum Männerfußball definiere und das hierbei entstehende Bild in erster Linie durch sehr traditionelle Sichtweisen auf das weibliche Geschlecht geprägt sei: Frauenfußball wahlweise als besonders "fairer" sportlicher Wettstreit oder aber als "Zickenkrieg", bisweilen mit mehr oder weniger offen betonter erotischer Note. Insgesamt ist festzustellen: Die Frauenfußball-WM wird längst nicht nur als Sportereignis wahrgenommen. Eng verknüpft hiermit werden Fragen in Bezug auf gesellschaftlich verankerte Rollenbilder. Vor diesem Hintergrund bietet die Frauenfußball-WM einen geeigneten Ausgangspunkt für die unterrichtliche Auseinandersetzung mit der Entstehung, Präsenz und Wirksamkeit von Geschlechterrollen.

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Im Schlaglicht Nr. 26/2011
Treibhaus Erde

Wieder eine Hiobsbotschaft beim Thema Klimaschutz: niemals zuvor stieg der weltweite Ausstoß des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids gegenüber dem Vorjahr prozentual so stark an wie im Jahr 2010. Auch Deutschland, dass sich international gerne in der Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz sieht, steigerte seine CO2-Emissionen gegenüber 2009 deutlich.
Aus diesem Anlass thematisiert der Beitrag den Treibhauseffekt. Zunächst wird der natürliche Treibhauseffekt erklärt, um davon ausgehend die Folgen der anthropogenen Erderwärmung für Mensch und Umwelt zu problematisieren (Arbeitsblatt 1). Sodann wird die Klimabilanz des Durchschnittsdeutschen problematisiert (Arbeitsblatt 2). Abschließend sollen die Lernenden die aktuellen Entwicklungen im internationalen Klimaschutz rund um das Zwei-Grad-Ziel bewerten. Dabei wird die Diskrepanz zwischen den gültigen Klimaschutzvereinbarungen und deren tatsächlichen Umsetzung deutlich, die insbesondere durch die mangelnde rechtliche Verbindlichkeit dieser internationalen Absprachen hervorgerufen wird (Arbeitsblatt 3).  

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Im Schlaglicht Nr. 24 und 25/2011
Die “Eurokrise“

Der Beitrag thematisiert Aspekte der aktuellen politischen Krise der europäischen Währungsunion.
Anhand von Karikatur AM 1 kann an das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler über die aktuelle Situation der Gemeinschaftswährung und ihre politischen Implikationen angeknüpft werden. Mittels des Stichworts „Eurokrise“ können im Anschluss an das einleitende Unterrichtsgespräch grundlegende Charakteristika dieses Politikums herausgearbeitet werden. Der auf die Haushaltskrise Griechenlands fokussierende Autorentext AM 2 klärt über die entsprechenden Bestimmungen des Maastrichter Vertrages als zentraler Teil des für die gegenwärtigen Haushaltskrisen verschiedener europäischer Staaten relevanten Gemeinschaftsrechts auf und thematisiert unter anderem auch die harten Einschnitte, die sich infolge der von der griechischen Regierung seit Frühjahr 2010 durchgesetzten Sparmaßnahmen für die griechische Bevölkerung ergeben. Mittels von Karikatur AM 3 kann abschließend dieser Aspekt des vorausgegangenen Autorentextes aufgegriffen und diskutiert werden (Arbeitsblatt 1). Das anschließende Arbeitsblatt widmet sich einem Vergleich der Haushaltslage ausgewählter Mitgliedsstaaten der europäischen Währungsunion. Dabei sollen die Schüler in Partnergruppen die entsprechende Situation von jeweils zwei Ländern vergleichen und begründet beurteilen (Grafik AM 4). Der Autorentext AM 5 unterstützt die Lernenden dabei, indem die Nutzung des Bruttoinlandsprodukts als Bezugsgröße zum Vergleich der  Staatsverschuldung verschiedener Länder erläutert wird.  

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Im Schlaglicht Nr. 23/2011
Von der Verteidigungsarmee zur Eingreiftruppe – Herausforderung Bundeswehrreform

Am 27. Mai trat Verteidigungsminister Thomas de Maizière vor den Deutschen Bundestag, um die Umrisse eines Großvorhabens innerhalb seines Zuständigkeitsbereichs zu skizzieren: Die umfassende Reform der Bundeswehr. Vorgestellt wurde dabei ein Maßnahmenbündel, das im Wesentlichen die folgenden Punkte umfasst:

  • Aussetzung der Wehrpflicht, stattdessen Einführung eines Freiwilligendienstes zwischen 12 und 23 Monaten für bis zu  15.000 Freiwillige.
  • Insgesamt Verkleinerung der Bundeswehr von heute ca. 220.000 auf bis zu 185.000 Soldatinnen und Soldaten.
  • Ausweitung der Anzahl der zeitgleich für Auslandseinsätze verfügbaren Soldatinnen und Soldaten von heute 7.000 auf 10.000.
  • Verkleinerung des Bundesverteidigungsministeriums von 3.500 auf 2.000 Mitarbeiter.

Als zentrales Begründungsmuster für die geplanten Reformmaßnahmen wird neben dem Bestreben nach einer effizienteren Mittelverwendung insbesondere auf veränderte Anforderungen an die Bundeswehr hingewiesen. Folgt man dem Minister, so rücken neben die ursprüngliche Aufgabe der Landesverteilung zahlreiche weitere Anforderungsfelder, auf die es mit einer spezialisierten und professionell aufgestellten Armee zu reagieren gelte: Verteidigungsaufgaben im NATO-Bündnis, Beteiligung an internationalen Einsätzen im Rahmen der UN sowie der EU, Amtshilfe bei Naturkatastrophen und schweren Unfällen im Inland, humanitäre Hilfe im Ausland sowie die Rettung und Evakuierung deutscher Staatsbürger aus dem Ausland. Die Bundeswehr steht somit vor tiefgreifenden Veränderungen, die einer Transformation von einer reinen Verteidigungsarmee in eine flexible und international operierende Eingreiftruppe gleichkommen.

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Im Schlaglicht Nr. 22/2011
Die Wahl- und Umfrageerfolge der Grünen – ein nachhaltiger Höhenflug?

Bündnis 90/Die Grünen befinden sich seit Monaten im Umfragehoch. Seit der Atomkatastrophe von Fukushima erreicht die Partei in der Sonntagsfrage der verschiedenen Meinungsforschungsinstitute regelmäßig mehr als 20 Prozent. Auf ähnliche Werte kam die Partei bereits im Herbst 2010, als die schwarz-gelbe Bundesregierung den "Ausstieg aus dem Atomausstieg" verkündete. Das grüne Stimmungshoch bleibt nicht auf die Demoskopie beschränkt. Die Rekordergebnisse auf Länderebene - die in Baden-Württemberg sogar die erste grün geführte Landesregierung möglich machten - dokumentieren: nie war das politische Gewicht der Partei größer als gegenwärtig. Und immer häufiger werden die Grünen als neue Volkspartei apostrophiert – zu Recht? Der Beitrag thematisiert die gestiegene, politische Bedeutung der Grünen. Zunächst wird die Entwicklung der Partei seit ihrer Gründung skizziert. Dabei erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Aspekte der Parteigeschichte selbst nachzuvollziehen (Arbeitsblatt 1). Im Rahmen des zweiten Arbeitsblatts werden die Gründe der aktuellen Erfolge von Bündnis 90/Die Grünen thematisiert. In diesem Kontext werden die Lernenden aufgefordert, die Nachhaltigkeit des gegenwärtigen Höhenflugs der Partei einzuschätzen.

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Im Schlaglicht Nr. 21/2011
Im Geschäft mit dem Tod – Waffen "Made in Germany"

Deutschland ist stolz auf seine Position als Exportland. Dass Deutschlands Stärke auf den internationalen Märkten auch auf dem Markterfolg von Rüstungsgütern beruht, wird von der Bundesregierung und den Wirtschaftsverbänden geflissentlich verschwiegen. Der Beitrag thematisiert den zuletzt massiv gestiegenen Export deutscher Waffen. Zunächst wird allgemein die Rolle Deutschlands als Rüstungsexporteur problematisiert (Arbeitsblatt 1). Dabei sind die Lernenden unter anderem gehalten, eine Abwägung zwischen der (nationalen) ökonomischen und der moralischen Perspektive vorzunehmen. Sodann wird anhand der deutschen Waffengeschäfte mit Libyen an einem konkreten Beispiel die Verantwortung Deutschlands als Waffenlieferant aufgezeigt. Anhand der Produktion deutscher Waffen durch ausländische Lizenznehmer wird deutlich, dass die offiziellen Statistiken nur ein unvollständiges Bild über die internationale Verbreitung "deutscher" Waffen geben (Arbeitsblatt 2).

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Im Schlaglicht Nr. 20/2011
Die Tötung Osama Bin Ladens – Legitimität außerhalb des Völkerrechts?

Ausgehend von der gezielten Tötung Bin Ladens werden in dem Beitrag Bestimmungen des Völkerrechts thematisiert. Dabei setzen sich die Lernenden zunächst mit den unterschiedlichen Reaktionen auf den Tod Bin Ladens auseinander (Arbeitsblatt 1). Anschließend sollen die Schülerinnen und Schüler den Verlauf der intern als "Operation Geronimo" titulierten Tötungsaktion vor dem Hintergrund des internationalen Völkerrechts bewerten (Arbeitsblatt 2).

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Im Schlaglicht Nr. 19/2011
Zukunftsherausforderung Energiewende

Am 17. März 2011 wurde die Öffentlichkeit Zeuge einer bemerkenswerten Kehrtwende: Bundeskanzlerin Angela Merkel, die ein knappes Vierteljahr zuvor an selber Stelle die Laufzeitverlängerung für deutsche alt-Kernkraftwerke als sinnvoll und notwendig gepriesen hatte, erklärte vor den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, dass ihre Regierungskoalition nunmehr beabsichtige, möglichst schnell eine „Energiewende“ herbeizuführen. Kernstück dieser Energiewende: Der perspektivische Ausstieg aus der Kernenergie.
Was war geschehen? Ein einschneidendes Ereignis hatte eine maßgebliche Verschiebung der Bewertungs- und Handlungsmaßstäbe von Politikern und Bürgern herbeigeführt: Die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima, die sich seit Anfang März (und weiterhin) abspielt und in deren Verlauf gleich mehrere Atomreaktoren außer Kontrolle geraten waren. Das rein hypothetische „Restrisiko“ war plötzlich durch einen beunruhigend realen Gau abgelöst worden – Dies führte zu einem Umdenken, selbst bei denjenigen politischen Kräften, die zuvor stets die Unentbehrlichkeit der Kernenergie betont und vor einer „Energielücke“ ohne diese Form der Stromerzeugung gewarnt hatten.
Das Stichwort „Energiewende“ wurde so von heute auf morgen auf einen Spitzenplatz auf der gesellschaftlichen und politischen Agenda katapultiert. Dementsprechend besteht auch für Schülerinnen und Schüler ein erhöhter Klärungs-, Reflexions- und Diskussionsbedarf. Der vorliegende Beitrag bietet Möglichkeiten, diese Bedürfnisse im Rahmen des Unterrichts aufzugreifen.

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Im Schlaglicht Nr. 18/2011
35 Tage - Turbomast im Hähnchenstall

In Wietze, einem Dorf 35 Kilometer nördlich von Hannover, entsteht zur Zeit der größte Geflügelschlachthof Deutschlands. Wenn die „Schlachtfabrik von Wietze“ im Spätsommer dieses Jahres ihren Betrieb aufnimmt, sollen dort 432 000 Hähnchen pro Tag getötet werden – das sind 5 Tiere pro Sekunde bzw. mehr als 3 Millionen Tiere wöchentlich.
Ausgehend von dem im Bau befindlichen Großschlachthof werden in dem Beitrag Aspekte der industrialisierten Tierhaltung thematisiert. Dabei setzen sich die Lernenden – ausgehend von den Essgewohnheiten der Deutschen - mit den Dimensionen des Schlachthofs und den Auswirkungen für die Region auseinander (Arbeitsblatt 1). Anschließend sollen die Schülerinnen und Schüler anhand eines Schaubilds die industrielle Geflügelmast und ihre ökologischen Folgewirkungen prototypisch nachvollziehen (Arbeitsblatt 2 in Verbindung mit Arbeitsblatt 3). Das Lernarrangement mündet darin, dass die Jugendlichen Stellung zu ihrer Verantwortung als Verbraucher beziehen (Arbeitsblatt 3).

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Im Schlaglicht Nr. 14-15/2011
Wirtschaft und Umwelt – Hand in Hand oder gegeneinander?

Seitdem mit dem Klimawandel ein umweltbezogenes Zukunftsproblem von höchster Dringlichkeit vermehrt in den Blickpunkt geraten ist, gewinnt die Auseinandersetzung mit der Frage des Verhältnisses von Ökonomie und Ökologie entscheidend an Bedeutung. Dies gilt ganz besonders auch für Bildungszusammenhänge, in denen problembezogene Analyse-, Urteils- und Handlungskompetenzen junger Menschen gezielt entwickelt werden sollen. Vor diesem Hintergrund bietet der vorliegende Beitrag verschiedene Ansatzpunkte für eine Annäherung an die Kernfrage des Verhältnisses von Umwelt und Wirtschaft. Dabei ist der Beitrag so strukturiert, dass die Schülerinnen und Schüler zunächst anhand verschiedener Materialien zentrale theoretische Grundlagen erschließen und anschließend mögliche Zusammenhänge zwischen beiden Ebenen identifizieren und analysieren (Arbeitsblatt 1), um daraufhin zu einer zusammenfassenden Einschätzung sowie zu einem eigenständigen Urteil zu gelangen (Arbeitsblatt 2). Das Anspruchsniveau orientiert sich dabei an den Jahrgängen neun und zehn. Die unterrichtliche Bearbeitung kann – je nach Ausgangssituation in der Lerngruppe – in zwei bis drei Unterrichtsstunden erfolgen.

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Im Schlaglicht Nr. 12-13/2011
Restrisiko.

Die Katastrophe von Fukushima wirft einmal mehr die Frage auf, ob sich die „friedliche Nutzung“ der Atomenergie verantworten lässt. Die folgenden Unterrichtsmaterialien unterstützen dabei, das Thema im Unterricht aufzuarbeiten. Dabei können einzelne Materialien wie das Arbeitsblatt 3 auch im naturwissenschaftlichen Unterricht eingesetzt werden.

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Im Schlaglicht Nr. 02/2011
Wirtschaftswachstum: auf dem Holzweg?

Nach wie vor steht die Wirtschaftspolitik unter dem Primat des quantitativen wirtschaftlichen Wachstums. Auf Grundlage der folgenden Unterrichtsmaterialien können die Schülerinnen und Schüler herausarbeiten, was unter wirtschaftlichem Wachstum verstanden wird und warum die Fokussierung auf die Wachstumsrate des BIP zunehmend kritisiert wird (Arbeitsblatt 1). Das entsprechende Arbeitsblatt ist für den Einsatz im Sekundarbereich I ausgelegt. Je nach Leistungsniveau der Lerngruppe strukturiert es 1-2 Einzelstunden zum Themenkomplex Wirtschaftswachstum/Bruttoinlandsprodukt.  
Außerdem umfasst der Beitrag ein Arbeitsblatt, das die Ungenauigkeit wirtschaftlicher Prognosen problematisiert. Diese Materialien wurden für den Unterricht an der gymnasialen Oberstufe zusammengestellt.  

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Im Schlaglicht Nr. 01/2011
Dioxine in Lebensmitteln

Mithilfe des Beitrags lassen sich Ursachen und Ausmaß des aktuellen Lebensmittelskandals klären.  
Zunächst sind die Lernenden aufgefordert, im Rahmen einer Auseinandersetzung mit dem Impulsmaterial AM 1 ihr Vorwissen über den aktuellen Lebensmittelskandal auszutauschen, wobei ergänzend der Infotext „Stichwort: Dioxinbelastete Eier“ herangezogen werden kann. Mittels der  Materialien AM 2 („Die Ei-App“) und AM 3 „Der Erzeugercode“ lernen die Schülerinnen und Schüler, welchen Sinn die Kennzeichnung von Hühnereiern per Erzeugercode hat und welche Informationen Verbraucher diesem Code entnehmen können (Arbeitsblatt 1). Anhand der Übung AN 1 „Der Futtermittelskanal“ kann nachvollzogen werden, wie es zum aktuellen Lebensmittelskandal gekommen ist. Dabei wird auch deutlich, dass er sich nicht nur auf Eier beschränkt (Arbeitsblatt 2).

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Im Schlaglicht Nr. 50/2010
PISA-Studie & Schule

Der vorliegende Beitrag bietet eine mögliche Grundlage für eine grundlegende unterrichtliche Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Bildungssystem/Bildungspolitik im Rahmen von 3-4 Unterrichtsstunden. Als wesentlicher Bezugspunkt dient hierbei die aktuelle PISA-Studie der OECD. Ausgehend von einer ersten Einschätzung zur Positionierung des deutschen Bildungssystems im internationalen Vergleich erarbeiten die Schülerinnen und Schüler zunächst Informationen zum Zweck und zur Anlage der PISA-Studie. Auf diese Weise wird zunächst zu einer Konkretisierung des Schlagwortes „PISA“ beigetragen. Hiervon ausgehend erfolgt ein Einblick in die – durch die PISA-Studien wiederholt identifizierten – zentralen Problembereiche des deutschen Bildungssystems. Der zweite Teil des vorliegenden Unterrichtsmaterials ist darauf ausgelegt, die Schülerinnen und Schüler – in ihrer Rolle als primär von Schule betroffene – zu eigenständigen Reflexionen über Anforderungen an eine gute Schule bzw. ein gutes Schulsystem anzuleiten. Zu diesem Zweck wurde ein Arbeitsblatt konzipiert, dass den Reflexionsprozess in einen Dreischritt strukturiert und sowohl Raum für theoretische Überlegungen als auch für praktische Änderungsvorschläge eröffnet. 

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Im Schlaglicht Nr. 49/2010
WikiLeaks – Transparenz gegen Vertrauen?

Kaum eine Tageszeitung oder eine Nachrichtensendung kommt derzeit um das heiß diskutierte Thema „WikiLeaks“ herum. Der folgende Beitrag nimmt sich daher dieser Diskussion an und bietet eine mögliche inhaltliche und methodische Annäherung an das Thema „WikiLeaks – Transparenz gegen Vertrauen?“ Die Materialien strukturieren circa zwei Unterrichtsstunden und sind prinzipiell für alle Schulformen angelegt; der Einsatz in höheren Schulstufen ist jedoch aufgrund des Abstraktionsniveaus eher zu empfehlen.
Um die unterschiedlichen Lernausgangslagen berücksichtigen zu können, ist Arbeitsblatt 1 dergestalt konzipiert, dass die Schülerinnen und Schüler mittels eines Brainstormings sowohl bereits vorhandenes Vorwissen aktivieren als auch durch ergänzende Informationen Grundlagen zu der Internetplattform „WikiLeaks“ aufbauen können. Das zur Anregung integrierte Bildmaterial ließe sich dabei gut durch aktuelle, themenbezogene Zeitungsausschnitte oder Zeitschriftentitel im Original ergänzen. Abschließend könnten – sofern vorhanden – offene Fragen durch eine Internetrecherche geklärt werden.
Arbeitsblatt 2 baut auf die zuvor erarbeitenden Grundlagen auf und thematisiert konträre Standpunkte zum Sinn und Nutzen der WikiLeaks-Veröffentlichungen. Schwerpunkt liegt hierbei auf die von WikiLeaks am 28.11.2010 zur Verfügung gestellten US-Botschaftsdepeschen. Die Schülerinnen und Schüler werden angeregt die Vor- und Nachteile dieser Praxis auszuwerten und zu bewerten, um sich abschließend und dem Szenario eines „gläsernen Bürgers“ zu beschäftigen.

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Im Schlaglicht Nr. 48/2010
Frauen und Männer – gleichberechtigt?

"Frauen haben heute alle Karrierechancen" – diese Ansicht vertritt zumindest Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Auch sonst ist das Thema "Gleichberechtigung" im von ihr geführten Ministerium zu einem Randthema geworden. Ist die große gesellschaftliche Aufgabe der gesellschaftlichen Gleichstellung von Frau und Mann also erreicht? Studien über die Rollenverteilung in Familien, die Entlohnung von Erwerbstätigkeit und den Anteil von Frauen in Führungspositionen sprechen eine andere Sprache.

Aus diesem Anlass widmet sich der vorliegende Beitrag dem Thema Gleichberechtigung. Zur beginnenden Adventszeit möchten die GEW Niedersachsen, die AGORA Politische Bildung der Universität Hannover und der Autor Euch und Euren Kolleginnen und Kollegen ein wenig vorweihnachtliche Entlastung bieten. Daher umfasst der Beitrag statt den üblichen zwei bis drei Arbeitsblättern zum Thema insgesamt sechs Arbeitsblätter (jeweils 3 Arbeitsblätter für beide Sekundarstufen). Auf dieser Grundlage lässt sich für den Sekundarbereich I (3-4 Einzelstunden) und den Sekundarbereich II (Doppelstunde + Einzelstunde) jeweils eine Kurzeinheit zum Thema "Gleichberechtigung" durchführen.

Die für den Sekundarbereich I konzipierten Materialien sind auf ein mittleres Leistungsniveau angelegt. Anhand des einführenden Arbeitsblatts "Was bedeutet Gleichberechtigung" soll die Gleichstellung von Frau und Mann als gesellschaftliche Aufgabe erfasst werden. Die weiterführenden Arbeitsblätter "Die Lohnlücke" und "Frauensachen – Männersachen?" dienen der Problematisierung mangelnder Gleichberechtigung in Wirtschaft und Familie. Die Kurzeinheit "Frauen und Karriere" ist für den Einsatz an der gymnasialen Oberstufe gedacht. Einleitend werden die Schülerinnen und Schüler mit der Position von Bundesfamilienministerin Schröder über die Karrierechancen von Frauen konfrontiert. Auf Grundlage einer Auseinandersetzung mit empirischen Befunden über den Anteil von Frauen in Führungspositionen und einem ausführlichen journalistischen Beitrag zum Thema soll die Position der Ministerin diskutiert werden. Abschließend (Arbeitsblatt: "Die Quote als Lösung?") setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit Möglichkeiten des Gesetzgebers auseinander, die Gleichstellung von Frau und Mann in Unternehmen zu forcieren. Dabei sollen die Lernenden insbesondere verschiedene Positionen zur Einführung einer gesetzlichen Frauenquote entwickeln.

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Im Schlaglicht Nr. 47/2010
G 20 – Weltwirtschaftsregierung?

Der vorliegende Beitrag bietet eine Grundlage für die inhaltliche und methodische Ausgestaltung von zwei bis drei Einzelstunden (in Abhängigkeit von den jeweiligen Lernausgangslagen der Schülerinnen und Schüler) zum Thema „G 20 – Weltwirtschaftsregierung?“. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler zunächst die Zusammensetzung, Aufgaben und Arbeitsweise der „Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G 20)“ erarbeiten. Hieran anknüpfend soll eine überblicksartige Auseinandersetzung mit den zentralen Themenstellungen und erzielten Verhandlungsergebnissen des jüngsten G 20-Gipfels in Seoul (Südkorea) stattfinden. Die hauptsächliche Zielsetzung besteht dabei darin, grundlegend über aktuelle Problemstellungen aus dem Bereich der internationalen Wirtschaftsbeziehungen sowie hierauf bezogene politische Handlungskonzepte zu informieren. Im anschließenden Abschnitt geht es darum, den Anspruch der G 20, als eine Art Weltwirtschaftsregierung zu agieren, zu problematisieren. Abschließend sollen sich die Lernenden zum Selbstverständnis und zur Arbeit der G 20 positionieren.

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Im Schlaglicht Nr. 46/2010
Das Sparpaket der Bundesregierung – notwendiges Übel oder Anschlag auf den sozialen Frieden?

Je nach Einsatz der angebotenen Materialien und Aufgabenstellungen sowie in Abhängigkeit der Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler kann der folgende Beitrag zum Thema „Das Sparpaket der Bundesregierung – notwendiges Übel oder Anschlag auf den sozialen Frieden?“ für die Gestaltung von zwei bis vier Unterrichtsstunden eingesetzt werden.
Das erste Arbeitsblatt bietet einen Überblick über das Thema „Staatsverschuldung in Deutschland“ im Allgemeinen. Nachdem den Lernenden die Möglichkeit geboten wurde, sich mit unterschiedlichen Sparmaßnahmen auseinanderzusetzen, erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblick in die aktuellen Sparpläne der Bundesregierung (Arbeitsblatt 2). Im Anschluss einer kurzen Einschätzung dieser Maßnahmen werden die Lernenden angeregt, die öffentliche Kritik an dem Sparpaket der Bundesregierung herauszuarbeiten und ihre bisherigen Ergebnisse in einer knappen Stellungnahme zu verarbeiten. Mit dem dritten Arbeitsblatt wird die Kritik aufgegriffen, um zu fragen, welche möglichen politikökonomischen Erklärungen sich für die Ausrichtung des Sparpakets – aber auch ganz allgemein für den bislang nicht gestoppten Schuldenanstieg – finden lassen. Aufgrund der in diesem Teil gewählten Zugangsweise empfiehlt sich der Einsatz nur bei Schülerinnen und Schüler mit hohem Leistungsniveau.    

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Im Schlaglicht Nr. 44/2010
Stuttgart 21 – "kratía" ohne "démos"? 

Vor dem Hintergrund des umstrittenen Verkehrsprojekts „Stuttgart 21“ thematisiert der Beitrag Möglichkeiten der politischen Partizipation in der repräsentativen Demokratie.
Zunächst sind die Lernenden aufgefordert, im Rahmen einer Auseinandersetzung mit dem Impulsmaterial AM 1 ihr Vorwissen über „Stuttgart 21“ auszutauschen und den politischen Konflikt um das Verkehrsprojekt mithilfe unterstützender Materialien zu  erfassen (Arbeitsblatt 1). Anschließend sollen im Rahmen eines Rätsels zentrale Möglichkeiten der politischen Partizipation in einer repräsentativen Demokratie erarbeitet und vor dem Hintergrund der aktuellen Geschehnisse um „Stuttgart 21“ diskutiert werden (Arbeitsblatt 2). Arbeitsblatt 3 richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe, die ausgehend von einer Auseinandersetzung mit Kommentaren von Burkhard Hirsch und Dieter Hundt die demokratische Legitimität von „Stuttgart 21“ diskutieren sollen. 

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Im Schlaglicht Nr. 43/2010
Fachkräftemangel – Ökonomisches Problem, politisches Streitthema 

In Abhängigkeit von der jeweiligen Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler bietet der vorliegende Beitrag eine mögliche Grundlage für die inhaltliche und methodische Ausgestaltung von zwei bis drei Einzelstunden zum Thema „Fachkräftemangel“. Den Ausgangspunkt bildet zunächst die Auseinandersetzung mit einer Problembeschreibung sowie geeignetem statistischem Basismaterial. Hierbei geht es zunächst darum, dass die Schülerinnen und Schüler erkennen, inwiefern es sich beim Fachkräftemangel um ein ökonomisch bedeutsames Problem handelt und in welchen Bereichen es sich aktuell insbesondere abzeichnet. Hieran anknüpfend soll eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen individuellen Einschätzungen (in Form von O-Tönen) zum Problembereich erfolgen. Das primäre Ziel besteht hierbei darin, Mulitiperspektivität zu erschließen. Daraufhin soll eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen politischen Positionen zur Bearbeitung des Problems erfolgen. Neben der Wahrnehmung, dass es sich beim Fachkräftemangel insbesondere auch um ein politisches Problem handelt, wird hierbei die Erschließung unterschiedlicher Handlungsoptionen intendiert. Den Schlusspunkt der inhaltlichen Auseinandersetzung bildet schließlich die Aufforderung zur begründeten eigenen Positionierung der Schülerinnen und Schüler in Hinblick auf die mögliche politische Problembearbeitung.

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Im Schlaglicht Nr. 42/2010
Energiepolitik - (K)ein Ausstieg aus der Atomenergie  

Der Beitrag strukturiert zwei bis drei Unterrichtsstunden zum Thema "Energiepolitik – (K)ein Ausstieg aus der Atomenergie". Dabei werden die Lernenden zunächst anhand eines Atomkraftwerks in Niedersachsen animiert, ihr Vorwissen zum Thema "Atomenergie" zu aktivieren, um sich sodann mit der aktuellen Debatte um den "Ausstieg aus dem Atomausstieg" und ihren Verlauf auseinanderzusetzen. Das Arbeitsblatt 1 schließt mit einer Karikatur, die Möglichkeiten zur Diskussion über Lobbying und Interessenvertretung bietet. Anschließend werden auf Grundlage verschiedener Statements auf den zusammengehörenden Arbeitsblättern 1 und 2 Argumente für und gegen die Laufzeitverlängerung dargelegt. Die Lernenden werden angeregt, die ökologischen, politischen und ökonomischen Rechtfertigungen arbeitsteilig herauszuarbeiten und ihre Ergebnisse in eine Pro-Contra-Debatte aktiv zu verarbeiten. Abschließend erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich zum Thema "Laufzeitverlängerung" zu positionieren und die erarbeiteten Standpunkte und Meinungen zu reflektieren.

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Im Schlaglicht Nr. 40/2010
Die Neuberechnung des Arbeitslosengeldes II    

Der Beitrag strukturiert zwei Einzelstunden zur aktuellen Neuberechnung der Grundsicherung für Arbeitssuchende. Dabei sollen die Lernenden zunächst herausarbeiten, worin sich „Hartz IV“ gegenüber dem Arbeitslosengeld unterscheidet (Arbeitsblatt 1). Anschließend setzten sich die Lernenden mit dem Hintergrund der Neuberechnung (Urteil des Bundesverfassungsgerichts) und den Ergebnissen der Neuberechnung auseinander und werden dazu aufgefordert, die von der Bundesregierung geplante Neuregelung zu beurteilen (Arbeitsblatt 2).

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Im Schlaglicht Nr. 38-39/2010
Jugend 2010 – Reflexionen anlässlich der 16. Shell-Jugendstudie

Anlässlich der 16. Shell-Jugendstudie lädt der Beitrag dazu ein, die Einstellungen, Hoffnungen und Sorgen der Schülerinnen und Schüler zum Unterrichtsthema zu machen. Der Beitrag erhält neben Materialen, die für den Einsatz an der Sekundarstufe 1 konzipiert sind (Arbeitsblätter 1 und 2) auch einen Teil, der für den Einsatz an der gymnasialen Oberstufe gedacht ist.
Im ersten Teil beschäftigen sich die Lernenden zunächst mit den zentralen Ergebnissen der Studie (Arbeitsblatt 1), um dann - ausgehend von ausgewählten Stellungnahmen Jugendlicher – gegenseitig ihre Einstellungen und Wünsche zu erfragen und zu diskutieren (Arbeitblatt 2). Die Arbeitsblätter 3 und 4  richten sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II. Die Lernenden sollen sich (idealerweise arbeitsteilig) mit zwei Kommentaren zu der Shell-Jugendstudie auseinandersetzen und die unterschiedlichen Interpretationen der beiden Journalisten diskutieren. Um in den Hintergrund „Shell-Jugendstudie 2010“ einzuführen, können auch hier die Materialien des ersten Arbeitsblatts (insbesondere AM 2) zum Einsatz kommen.    

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Im Schlaglicht Nr. 35/2010
Ganztagsschulen – mehr als nur Fachunterricht!

Der Beitrag klärt, worum es bei einer Ganztagsschule geht und lädt die Schülerinnen und Schüler dazu ein, Ideen für das Nachmittagsangebot an ihrer Schule zu entwickeln. Der erste Teil des Beitrags kann aufgrund der gewählten Schwerpunktsetzung auch an Halbtagsschulen eingesetzt werden.  
Zunächst sind die Lernenden aufgefordert, die zentralen Merkmale und Möglichkeiten einer Ganztagsschule zu erarbeiten. Dabei sollen sie u. a. auch die gesellschaftlichen Hintergründe ihrer zunehmenden Einführung erkennen und im Rahmen der Bewertung einer Anzeigenkampagne für Ganztagsschulen (bzw. der Entwicklung einer eigenen Anzeige für oder gegen die Einführung von Ganztagsschulen) Stellung zum Politikum Ganztagsschule beziehen (Arbeitsblatt 1). Der zweite Teil des Beitrags bietet ein Lernarrangement, mittels dessen Schülerinnen und Schüler dazu animiert werden können, eigenständig Ideen für die Verbesserung der Nachmittagsangebote an ihrer Schule zu entwickeln (Arbeitsblatt 2). Je nach Situation der Lerngruppe (insbesondere auch ihrer methodischen Kompetenzen) müssen die Schülerinnen und Schüler bei der Umsetzung der skizzierten Einzelschritte adäquat unterstützt werden. 

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Im Schlaglicht Nr. 34/2010
Eigentum verpflichtet? Die Besteuerung von Vermögen in Deutschland

Ausgehend von der Frage, welche Rolle das Steuersystem für die soziale Gerechtigkeit spielt, beleuchtet der Beitrag die die Vermögensbesteuerung in Deutschland. Zunächst sollen sich die Schülerinnen und Schüler mit Möglichkeiten der Besteuerung von Reichtum auseinandersetzen (Arbeitsblatt 1). Anschließend wird die aktuelle Situation in Deutschland problematisiert. In diesem Zusammenhang sollen die Lernenden erstens die zentralen Positionen zu der Frage, ob die gegenwärtige Vermögensbesteuerung in Deutschland sozial gerecht ist, erfassen und zweitens diese Positionen vor dem Hintergrund eines internationalen Vergleichs der Vermögensbesteuerung bewerten (Arbeitsblatt 2).

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Im Schlaglicht Nr. 33/2010
„Rente mit 67?“ - Grundlagen, Herausforderungen und Perspektiven der gesetzlichen Rentenversicherung

Anlässlich der aktuellen Diskussion über die „Rente mit 67“ widmet sich der Beitrag dem Themenkomplex „gesetzliche Rentenversicherung“. Im Rahmen eines historischen Rückblicks werden zunächst die Grundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung geklärt. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler u.a. den Stellenwert der gesetzlichen Rentenversicherung innerhalb des Sozialstaats erkennen und den Unterschied zwischen einem kapitalgedeckten und einem umlagefinanzierten Rentensystem verstehen (Arbeitsblatt 1). Anschließend sollen mittels eines Fragekatalogs Statistiken über die demografische Entwicklung, der Entwicklung der Arbeitslosenquote und der Entwicklung der Rentenbezugsdauer ausgewertet und in ihren Zusammenhang zur gegenwärtigen und zukünftigen Lage der gesetzlichen Rentenversicherung gesetzt werden (Arbeitsblatt 2). Der Beitrag schließt mit einer Gegenüberstellung der Möglichkeiten, das Finanzierungsproblem der gesetzlichen Rentenversicherung zu lösen, wobei die Lernenden abschließend ihre persönlichen Haltungen zu zentralen Lösungsvorschlägen diskutieren sollen.       

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Im Schlaglicht Nr. 32/2010
Aus Niedrig- werden Mindestlöhne? Situationen und Standpunkte


Der Beitrag strukturiert - je nach Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler - zwei bis drei Einzelstunden zum Thema "Mindestlöhne". Dabei beschäftigen sich die Lernenden zunächst mit der gegenwärtigen Gesetzeslage in Deutschland und erhalten Einblicke in die Situation von Beschäftigten, die im Niedriglohnbereich arbeiten (Arbeitsblatt 1). Anschließend sollen auf Grundlage verschiedener Statements von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Ökonomen Argumente für und gegen die Einführung eines einheitlichen gesetzlichen Mindestlohns zusammentragen und im Plenum diskutiert werden (Arbeitsblatt 2). Der Beitrag mündet darin, dass die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Urteile zum Thema "einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn" austauschen, was z. B. im Rahmen der angeregten "Meinungslinie" erfolgen kann.

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Im Schlaglicht Nr. 31/2010
Leiharbeit– Geschäftsmodell und Massenschicksal

Auf Grundlage der beiden Arbeitsblätter zum Thema "Leiharbeit" können Schülerinnen und Schüler die Charakteristika von Leiharbeit herausarbeiten. Dabei werden die politische und wirtschaftliche Rechtfertigung dieser Beschäftigungsform und ihre Auswirkungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kritisch beleuchtet.

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Anregungen und Kritik
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Realisierung
Die Reihe "Im Schlaglicht" wird realisiert durch die freundliche Unterstützung durch "AGORA Politische Bildung am Institut für Politische Wissenschaft der Leibniz Universität Hannover".

 





   
   
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