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05.09.2010
Benachteiligung jüngerer Angestellter - Vorlage zum EuGH

05.09.2010
Politik hat nichts gelernt – das Umverteilen von unten nach oben geht weiter

31.08.2010
Scharfe Kritik an Forderungen nach mehr Privatisierung

30.08.2010
Fahnenaktion "Frei leben – ohne Gewalt"

28.08.2010
DGB fordert vom Land mehr Engagement gegen Armut
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Beamtenrecht und Beamtenversorgung


13. Januar 2010
DGB weist vom Steuerzahlerbund geforderte Pensions-Kürzungen zurück

Einführung eines Pensionsfonds dringend erforderlich


Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Mitgliedsgewerkschaften sehen durch das heute (Mittwoch) vom Steuerzahlerbund vorgestellte Gutachten zur Beamtenversorgung ihre Forderung nach der Einführung eines Pensionsfonds bestätigt. Der DGB-Landesvorsitzende Hartmut Tölle sagte: „Die Versorgungsansprüche der Pensionärinnen und Pensionäre werden aufgrund der Altersstruktur in Zukunft deutlich steigen. Um seiner Verantwortung als Dienstherr gerecht zu werden, ist das Land daher gefordert, endlich Rücklagen für die Altersversorgung seiner Beamtinnen und Beamten zu bilden.“


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31. März 2009
Pressemitteilung der Niedersächsischen Staatskanzlei: Beamtenbesoldung



531 Millionen Euro mehr für niedersächsische Beamte und Pensionäre in 2009 und 2010 - Land überträgt Tarifabschluss


Die Pressemitteilung ist hier als PDF verfügbar




10. Dezember 2008
Fahrten zum Arbeitsplatz sind kein Privatvergnügen


GEW begrüßt Urteil zur Pendlerpauschale


Die GEW begrüßt, dass das Bundesverfassungsgericht die Kürzung der Pendlerpauschale verworfen hat. Vor allem in den östlichen Bundesländern, aber teilweise auch in westdeutschen Flächenländern, kommt es durch Schülerrückgang und Schulschließungen nicht selten zu Versetzungen an weiter entfernte Schulen. Die Kolleginnen und Kollegen, die versetzungsbedingt lange Wege zur Arbeit zurückzulegen haben, haben noch nie eingesehen, dass diese Fahrerei Privatvergnügen sein soll. Jetzt können sie zumindest wieder die Kosten steuerlich geltend machen.


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10. November 2008

Höhere Stufenzuordnung


Ansprüche geltend machen

Diese Information betrifft zum einen Kolleginnen und Kollegen, die nach dem Inkrafttreten des TV-L (01.11.2006) erstmalig als Arbeitnehmer in den Landesdienst eingestellt wurden, zum anderen solche, deren Wiedereinstellung nach einer Unterbrechung oder unter Zuordnung zu einer anderen Entgeltgruppe erfolgte.


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25. Oktober 2008

Tarifrunde 2009


Höheres Entgelt und höhere Besoldung


Im Januar 2009 beginnt die Tarifrunde im Länderbereich. Die Bundestarifkommission der GEW hatte hierzu im September den Rahmen für die Forderungsdiskussion beschlossen. Im Mittelpunkt steht dabei eine deutliche Erhöhung der Bezahlung, wobei sowohl der Tarifbereich als auch der Bereich der Beamtinnen und Beamten gemeint ist. Denn nur durch eine verstärkte Einbeziehung der Beamtinnen und Beamten in die Tarifauseinandersetzung lässt sich ein Auseinanderlaufen von Besoldung und Arbeitsentgelt vermeiden. Zudem wird hierdurch eine weitgehend bundeseinheitliche Besoldung bei gleicher Tätigkeit und Ausbildung gegen die Länderpolitik zur Besoldungsföderalisierung gesichert.


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08. Oktober 2008

Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und Praxisgebühr


Kürzung der Beihilfe bei Beamten unzulässig


1. Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel

Die Aufwendungen für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel werden seit dem 1. September 2004 grundsätzlich nicht mehr als beihilfefähig anerkannt, auch dann, wenn es sich um nach dem Beihilferecht notwendige Arzneimittel handelt. Ausgenommen von dieser Regelung sind solche Arzneimittel, die nach den Arzneimittelrichtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen (AMR), siehe www.g-ba.de, ausnahmsweise verordnet werden dürfen, wenn sie bei der Behandlung schwerwiegender Erkrankungen als Therapiestandard gelten. Diese Arzneimittel für bestimmte Erkrankungen sind im Abschnitt F, Ziff. 16.4 der AMR aufgezählt.


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01. September 2008

Erfolg des Schulbezirkspersonalrats Braunschweig vor dem Bundesverwaltungsgericht

Mitbestimmung bei der Eingruppierung von angestellten Lehrkräften in Erfahrungsstufen


Die Mitbestimmung bei der Einstellung von Angestellten gilt nunmehr eindeutig für die Stufenzuordnung. Tausende von Kolleginnen und Kollegen haben nun einen Anspruch darauf, dass die bereits vollzogene Zuordnung nachträglich auf den Prüfstand kommt.
Die GEW Niedersachsen fordert in dieser Situation die Landesregierung auf, in Verhandlungen einzutreten, damit es eine landeseinheitliche Regelung gibt. Wir verbinden damit auch unsere Forderungen, dass die Schlechterstellung der niedersächsischen Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger ein Ende haben muss.


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Stufenzuordnung nach TV-L mitbestimmungspflichtig" ist hier verfügbar
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05. August 2008
Rechtliche Information zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 18.06.08. AZ: 2 BvL 6/07
Kürzung des Ruhegehaltssatzes aufgrund von Teilzeitbeschäftigung und Beurlaubung

Ruhegehaltsberechnung verstößt gegen das Grundgesetz


Am 11.07.2008 veröffentlichte das Bundesverfassungsgericht die oben benannte Entscheidung, wonach die Berechnung des Ruhegehaltssatzes von Teilzeitbeamten nach § 85 Abs. 4 Satz 2 Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG) in Verbindung mit § 14 Abs. 1 Satz 1 Halbsätze 2 und 3 BeamtVG a.F. (sog. Versorgungsabschlag) gegen Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG verstößt und damit nichtig ist. Da vor allem Frauen aus familiären Gründen Teilzeitarbeit leisteten oder sich beurlauben ließen, betraf die Schlechterstellung überwiegend Frauen.


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04. Februar 2008

Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid 2007


Steuerliche Absetzbarkeit des häuslichen Arbeitszimmers

Die steuerliche Absetzbarkeit des häuslichen Arbeitszimmers ist nach dem Steueränderungsgesetz 2007 für Lehrkräfte gestrichen worden. Gemäß § 4 Absatz 5 Satz 1 Nr. 6b EStG gehören die Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer in den Katalog der nicht abziehbaren Betriebskosten. Über § 9 Absatz 5 EStG trifft diese Regelung auch die Berücksichtigung von Werbungskosten. Ein Abzug ist somit nur noch möglich, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet (Steueränderungsgesetz 2007 vom 19.07.2006, BGBl I 2006,1652). Von diesem Abzugsverbot nicht betroffen sind allerdings Aufwendungen für Arbeitsmittel, wie zum Beispiel PC und Schreibtisch. Diese Aufwendungen sind auch weiterhin bei betrieblicher oder beruflicher Veranlassung als Betriebsausgaben oder Werbungskosten zu berücksichtigen.


Kompletter Beitrag ist hier als PDF-Datei verfügbar

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28. Januar 2008

Pendlerpauschale



Bundesfinanzhof sieht Pendlerpauschale als verfassungswidrig an

Die Kürzung der Pendlerpauschale verstößt aus Sicht des Bundesfinanzhofes gegen die Verfassung. So hat der Bundesfinanzhof in einem Beschluss vom 10.01.2008 (Aktenzeichen VI R 17/07 und VI R 27/07) mit Veröffentlichung vom 23.01.2008 entschieden, dass eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts darüber eingeholt wird, ob die Kürzung der Entfernungspauschale (§ 9 Absatz II Satz 1 EStG) insoweit mit dem Grundgesetz vereinbar ist, als danach Aufwendungen des Arbeitnehmers für seine Wege zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte keine Werbungskosten sind.
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23. Januar 2008
GEW zur Entscheidung des Bundesfinanzhofes in Sachen Pendlerpauschale


Fahrten zur Arbeit sind kein Privatvergnügen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Bundesregierung aufgefordert, die offensichtlich verfassungswidrige Kürzung der Pendlerpauschale zurückzunehmen. Das Urteil des Bundesfinanzhofes bestätigt die Rechtsauffassung der GEW und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), dass die Kappung der Pendlerpauschale verfassungswidrig sei. „Fahrten zur Arbeit von Lehrkräften sowie anderen Pädagogen sind kein Privatvergnügen“, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne in Frankfurt am Main. Er begrüßte die zügige Entscheidung. Nun müsse das Bundesverfassungsgericht abschließend entscheiden. „Die Steuerpflichtigen müssen endlich Klarheit haben, welche Bedingungen für sie gelten“, unterstrich Thöne.

Die GEW hat mit der grundsätzlich gleichen Begründung die Streichung der steuerlichen Absetzbarkeit von Arbeitszimmern beispielsweise für Lehrkräfte, andere Pädagoginnen und Pädagogen sowie Richter kritisiert. Sie hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, das diese Rechtsauffassung bestätigt. Die mit Blick auf die steuerliche Absetzbarkeit von Arbeitszimmern ausgerichteten Verfahren werden in diesem Jahr beginnen.

Komplettes Dokument ist hier als PDF-Datei verfügbar

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12. Dezember 2007

Anspruch geltend machen!


EuGH-Urteil zur Mehrarbeitsvergütung

Die GEW Niedersachsen fordert alle teilzeitbeschäftigten Beamtinnen und Beamten auf, bis zum 31.12.2007 ihren Anspruch auf Vergütung der Mehrarbeit geltend zu machen. Der enge Zeitrahmen ist erforderlich, weil die Gerichte inzwischen Ansprüche nur dann anerkennen, wenn sie zeitnah geltend gemacht wurden. Ein entsprechendes Musterschreiben wird zum Download bereitgestellt. Die weitere Entwicklung wird über die Homepage www.gew-nds.de veröffentlicht.

BLITZZZ Info der GEW-Fraktion im SBPR Lüneburg ist hier als PDF-Datei verfügbar





10. Dezember 2007

Referat Angestellten- und Beamtenrecht auf Landesebene


Materialien zum 2. landesweiten Gesundheitstag



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23. Oktober 2007

Podiumsdiskussion



Vertreter der niedersächsischen Landtagsparteien diskutierten über Verhandlungsrechte für Beamtinnen und Beamte


Der ver.di-Landesbezirksbeamtenausschuss Niedersachsen-Bremen hatte zu einer Podiumsdiskussion am 26. September 2007 nach Hannover eingeladen. Thema: Normierung von Verhandlungsrechten im Niedersächsischen Beamtengesetz (hier: DGB-Gesetzesinitiative Verhandeln statt Verordnen). Im Podiums saßen: Sigrid Leuschner (SPD), Hans-Christian Biallas (CDU), Prof. Dr. Hans-Albert
´Lennartz (Bündnis90/Die Grünen), Jörg Bode (FDP), Jana Herzog (GdP), Rüdiger Heitefaut (GEW) und Bernward Beschorner (Vorsitzender des ver.di Landesbezirksbeamtenausschusses Niedersachsen- Bremen).


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11. September 2007

Gültig ab 01.01.2008


Besoldung für die Beamtinnen und Beamten in Niedersachsen


Für die niedersächsischen Beamtinnen und Beamten gibt es zwei Neuigkeiten. Die gute Nachricht: Die Dienstbezüge für die niedersächsischen Beamtinnen und Beamten und Versorgungsempfängerinnen und – empfänger werden zum 1. 1. 2008 um 3 % angehoben!
Die zweite lautet: das einheitliche Bundesbesoldungsgesetz ist Vergangenheit. Die Länder regeln seit der Föderalismusreform die Besoldung und Versorgung in eigener Regie. Die in dieser Broschüre veröffentlichten Besoldungstabellen gelten von daher auch nur in Niedersachsen.


Flyer "Besoldungstabelle" ist hier als PDF-Datei verfügbar

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06. September 2007

Bundesfinanzhof gibt der GEW Recht


Kürzung der Pendlerpauschale ist wahrscheinlich verfassungswidrig

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat verfassungsrechtliche Zweifel an der Neuregelung der Pendlerpauschale und diese mit einem Eilbeschluss praktisch außer Kraft gesetzt.
Seit 1.1.2007 können in der Steuererklärung Kosten für die Fahrt zum Arbeitsplatz erst ab dem 21. Kilometer geltend gemacht werden. Nach dem Beschluss des obersten Finanzgerichts Deutschlands können sich Arbeitnehmer nun trotzdem die volle Pauschale ab dem ersten Kilometer in die Lohnsteuerkarte eintragen lassen.
Zur Begründung erklärten die Richter, nach der im Eilverfahren nur groben und vorläufigen rechtlichen Prüfung sei die Neuregelung "ernstlich zweifelhaft". Dies zeige schon der Umstand, dass zahlreiche Finanzgerichte zu unterschiedlichen Ergebnissen gekommen seien. Auch in der Literatur würden "beachtliche Bedenken" geäußert.

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siehe auch: GEW: „Fahrten zur Arbeit und häusliche Arbeitszimmer sind kein Privatvergnügen!“



03. September 2007

Infoblatt


GEW legt Informationsblatt zur steuerlichen Absetzbarkeit des Arbeitszimmers vor

Die GEW hat seit Aufkommen der Pläne, das Steuerrecht,deutlich gemacht, dass sie die Änderung für verfassungswidrig hält. Diese Auffassung ist durch die Einholung eines Rechtsgutachtens zu diesem Thema bestätigt worden. Zusammenfassend kommt das Gutachten zu dem Ergebnis, dass der Arbeitgeber seine Lehrkräfte dazu verpflichtet, die Vor- und Nachbereitung zu Hause durchzuführen, da er keine geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Diese Pflichtigkeit der Aufwendungen, sprich die Vor- und Nachbereitung zu Hause vornehmen zu müssen, darf der Gesetzgeber laut Gutachten nicht ignorieren.

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15. August 2007
Bildungsgewerkschaft zur Pension mit 67 für Beamtinnen und Beamte


GEW: „Arbeitsbedingungen verbessern statt länger arbeiten“

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lehnt die Pläne der Bundesregierung zur Anhebung der Pensionsgrenze auf 67 Jahre für Beamtinnen und Beamte ab. Ilse Schaad, bei der GEW für Beamtenrecht zuständig, befürchtet bei dem späteren Pensionseintritt eine Zunahme von Vorruheständlern.

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29. Mai 2007

Bericht des SPIEGEL / Ausstiegsklausel nutzen


Rente mit 67 wackelt


Laut einem Bericht des SPIEGEL – Ausgabe 21-2007 – wird die Rente mit 67 möglicherweise gar nicht eingeführt. Bei Union und SPD wachse die Bereitschaft, eine Ausstiegsklausel zu nutzen, die in letzter Minute in das jüngst verabschiedete Gesetz eingefügt worden ist, schreibt der SPIEGEL.


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25. Mai 2007

Bundesverfassungsgericht


Pendlerpauschale: Entscheidung frühestens 2008

Das Bundesverfassungsgericht will frühestens im kommenden Jahr entscheiden, ob die Kürzung der Pendlerpauschale Bestand haben wird. Ein Spruch des höchsten deutschen Gerichts noch im laufenden Jahr sei wegen der hohen Belastung mit Klagen "sehr unwahrscheinlich", sagte eine Sprecherin am Freitag (25.5.) in Karlsruhe.


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13. Mai 2007

Tarifbeschäftigte nach TV-Land


Jahressonderzahlung 2007 für alle

Das Land Niedersachsen hatte mit nach dem 30. 6. 2003 eingestellten Beschäftigten Arbeitsverträge abgeschlossen, in denen die Sonderzahlung („Weihnachtsgeld“) entsprechend den beamtenrechtlichen Regelungen gewährt wurde. Der Tarifvertrag über eine Zuwendung wurde explizit ausgenommen.


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08. Mai 2007

Arbeits- und Gesundheitsschutz für Pädagogen sträflich vernachlässigt –
Gutachten vorgestellt


GEW: „Gute Schule braucht gesunde Lehrkräfte“

„Gute Schule braucht gesunde Lehrerinnen und Lehrer. Wir müssen mehr Gelder in die Prävention stecken und das Arbeitsschutzgesetz endlich konsequent umsetzen. Bisher werden Arbeits- und Gesundheitsschutz sträflich vernachlässigt“, sagte Anne Jenter, für Arbeits- und Gesundheitsfragen verantwortliches Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), heute in Berlin. Das belege ein Rechtsgutachten zum Arbeits- und Gesundheitsschutz an Schulen von Prof. Wolfhard Kohte, das die Hans-Böckler-Stiftung und die Max-Traeger-Stiftung in Auftrag gegeben hatten.


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30. März 2007

Malochen bis 67


Bundesrat billigt Gesetz

Die Rente mit 67 ist endgültig unter Dach und Fach. Der Bundesrat stimmte dem umstrittenen Gesetz der Koalition zu, mit dem das Rentenalter in den Jahren 2012 bis 2029 schrittweise von 65 auf 67 heraufgesetzt werden soll.



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28. März 2007

Besoldung


Sonderzahlungen für Beamte und Versorgungsempfänger

Ab 2008
wird für aktive Beamtinnen und Beamte der Besoldungsgruppen A 2 bis A 8 eine jährliche Sonderzahlung in Höhe von 420 Euro im Dezember gezahlt, nicht jedoch für Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger. Sie wird bei einer Teilzeitbeschäftigung entsprechend dem Stundenbruchteil gekürzt.



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27. März 2007
Pendlerpauschale


"Kürzung verfassungswidrig"

Wie bereits das Niedersächsische Finanzgericht hält auch das Finanzgericht des Saarlandes die Kürzung der Pendlerpauschale für verfassungswidrig. Die Neuregelung sei ein Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz aus Artikel 3 des Grundgesetzes, teilte das Finanzgericht nach einem entsprechenden Urteil in Saarbrücken mit.


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26. Februar 2007
GEW gegen Rente mit 67


Trojanisches Pferd


Die GEW lehnt die Pläne der Bundesregierung zur „Rente mit 67 Jahren“ ab. „Soll ein Lehrer mit 67 Jahren tatsächlich 25 Erstklässlern das Schwimmen beibringen, oder eine gleichaltrige Erzieherin mit 25 kleinen Wuselzwergen erste Schritte in der Erkundung des umliegenden Stadtviertels unternehmen?“, fragte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne mit Blick auf den Aktionstag der Gewerkschaften zur „Rente mit 67“. „Niemand will ernsthaft, dass viel oder gar alle Menschen bis zum 67. Lebensjahr arbeiten: Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit ist nur das Trojanische Pferd, mit dem den Menschen ein gigantisches Rentenkürzungsprogramm verkauft wird.“


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15. Januar 2007

Brief des GEW-Vorsitzenden an Ministerpräsident Christian Wulff


Finanzierung des häuslichen Arbeitszimmers der Lehrkräfte in Niedersachsen



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siehe auch:
  • SPD kämpft für Absetzbarkeit von Lehrer-Arbeitszimmer
  • Streichung des häuslichen Arbeitszimmers für Lehrkräfte war ein finanzpolitischer Fehlgriff
  • Morsblech: Bedeutung des häuslichen Arbeitszimmers für Lehrkräfte wird von Bildungsministerin Ahnen offenbar verkannt


    Brief ist hier als PDF-Datei verfügbar

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    12. Januar 2007

    Proteste aus Kollegien nehmen zu/ GEW fordert von Wulff eine Änderung des Steuergesetzes zu initiieren


    Unser Arbeitszimmer ist keine Privatsache!

    GEW hilft Widersprüche gegen Steuerbescheide vorzubereiten

    Von Eberhard Brandt
    Seit dem 1. Januar 2007 gilt das häusliche Arbeitszimmer der Lehrerinnen und Lehrer steuerrechtlich als reine Privatsache. Durch das neue Einkommensteuergesetz hat der Staat seine ohnehin geringe und keineswegs kostendeckende Beteiligung an den Arbeitszimmerkosten - maximal 1.250€ Werbungskosten - ganz gestrichen. Das von der Staatsrechtlerin und Steuerexpertin Prof. Dr. Anna Leisner-Egensperger erstellte Rechtgutachten der GEW bezeichnet diese Gesetzesänderung als „verfassungswidrig“. Da Land und Kommunen es ablehnen, Arbeitsräume zur Verfügung zu stellen, sind die Lehrkräfte auf ihr häusliches Arbeitszimmer angewiesen. Ziel der GEW ist es, diese verfassungswidrige Regelung wieder zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass zumindest die seit 1996 bestehende pauschalisierte steuerliche Anrechenbarkeit erhalten bleibt.



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    15. November 2006

    VBL - Bonuspunkte

    VBL - Versicherungsnachweise 2004 beanstanden!

    Die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL), bei der die Angestellten des Landes Niedersachsen pflichtversichert sind, hat satzungswidrig für das Jahr 2004 keine Bonuspunkte gutgeschrieben.


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    28. September 2006
    GEW-Info für Beamtinnen und Beamte Niedersachsen

    Änderungen bei der Besoldung und der Beihilfe

    Die Regierungsfraktionen von CDU und FDP haben den Entwurf eines Haushaltsbegleitgesetzes 2007 in den Landtag eingebracht. Der Niedersächsische Landtag hat den Gesetzentwurf am 13. 9. erstmals beraten und anschließend an die zuständigen Parlamentsausschüsse überwiesen.
    Der Gesetzentwurf sieht Änderungen bei den Sonderzahlungen und dem Beihilferecht vor.

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    11. Juni 2006
    Steueränderungsgesetz 2007: GEW übergibt Unterschriftenlisten an das Bundesfinanzministerium (BMF)

    Kampf ums Arbeitszimmer

    Die Lehrerinnen und Lehrer des Landes sind sauer. Wie alle Bürger werden sie schon durch die Steuerpolitik der Großen Koalition hart getroffen. Darüber hinaus sollen sie ab 2007 auch noch die Berechtigung verlieren, die Kosten für ihr eigenes Arbeitszimmer steuerlich geltend zu machen. Zehntausende von ihnen haben sich an der von der GEW initiierten Unterschriftenaktion beteiligt und unter der Überschrift „Arbeitszimmer sind Arbeitsmittel“ den Erhalt der steuerlichen Abzugsfähigkeit gefordert. In Berlin hat die GEW jetzt in einer öffentlichkeitswirksamen Aktion die gebündelten Unterschriftenlisten an den Staatssekretär im BMF, Axel Nawarth, übergeben. Die GEW fordert eine Korrektur des Entwurfs für das Steueränderungsgesetz 2007 und legt dazu einen konkreten Formulierungsvorschlag vor.

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    11. Juni 2006
    Steueränderungsgesetz und die Auswirkungen auf den Kindergeldbezug

    Bundeskabinett hat Übergangsregelung getroffen

    In dem nun als Entwurf vom Bundeskabinett verabschiedeten "Steueränderungsgesetz" ist auch die im Koalitionsvertrag angekündigte Absenkung des Höchstalters für den Kindergeldbezug enthalten. Unsere politischen Aktivitäten haben bisher noch nicht dazu geführt, dass diese Maßnahme fallen gelassen wurde.

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    05. Juni 2006
    GEW übergibt Finanzministerium über 32.000 Lehrerunterschriften

    GEW: „Häusliche Arbeitszimmer sind kein Privatvergnügen“ Arbeitszimmer auch künftig als Werbekosten anerkennen

    Das häusliche Arbeitszimmer bei der Steuer weiter als Werbungskosten anzuerkennen, hat die GEW) gefordert. Sie übergab Finanzstaatssekretär Axel Nawarth mehr als 32.000 Unterschriften von Lehrkräften, die sich gegen eine für 2007 geplante Änderung des Steuergesetzes stark machen. „Das häusliche Arbeitszimmer von Lehrerinnen und Lehrern sowie anderen Pädagogen ist kein Privatvergnügen. Können die Kosten künftig nicht mehr bei der Steuererklärung geltend gemacht werden, ist das das gleiche, als wenn Arbeitnehmer die Kosten für ihr Büro als geldwerten Vorteil versteuern müssen. Das ist absurd“, erklärte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer.


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    01. März 2006
    Musterbrief an die kommunalen Behörden

    Arbeitsplätze für Lehrkräfte in der Schule gefordert

    Wenn die Steuerpläne der Bundesregierung unverändert in Kraft treten, entfällt ab 2007 die steuerliche Abzugsfähigkeit für das häusliche Arbeitszimmer von Lehrkräften.  Die GEW hat dagegen in scharfer Form protestiert, sich in einem Offenen Brief an alle Kolleginnen und Kollegen gewandt und eine Unterschriftenaktion initiiert. (EuW 12/2005, Seite 6). Anliegend stellen wir einen Musterantrag vor, der auf Beschluss der Gesamtkonferenz an den Schulträger gerichtet werden kann.

    siehe auch: Arbeitszimmer nicht mehr absetzbar

    Musterbrief ist hier als .doc Datei verfügbar


    13 . Oktober 2005
    BVG -Urteil zu Teildienstfähigkeit


    Gericht fordert Zulagenregelung

    Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (Internet: BVerwG 2 C 1.04 v. 28.4.05) sagt in aller Kürze, dass es nicht verfassungskonform ist, wenn ein begrenzt dienstfähiger Beamter wie ein Ruheständler besoldet wird. Die Öffnungsklausel für die Länder hinsichtlich einer Zulage sei also nicht beliebig, sondern Bund und Länder müssen aus Sicht des BVerwG eine Zulagenregelung erlassen. Das Urteil besitzt hohe Brisanz, weil immer mehr KollegInnen gesundheitlich stark angeschlagen sind, ohne sich den Ruhestand leisten zu können oder zu wollen. Alternative Einsatzmöglichkeiten für diesen Personenkreis stehen nur auf dem Papier. Die GEW verfolgt dieses Thema weiter.

    Der Urteilstext ist hier als .pdf Datei zum Download verfügbar

    27. September 2005
    GEW zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Versorgungsänderungsgesetz 2001 für Beamte

    Keine klaren Grenzen für Gesetzgeber

    Die GEW sieht sich in ihrer Kritik an den Renten- und Pensionskürzungen bestätigt. "Wir bedauern, dass die Richter nicht den Mut hatten, dem Gesetzgeber klare Grenzen für Eingriffe in die Beamtenversorgung zu setzen", sagte Ilse Schaad, für Beamtenpolitik verantwortliches Mitglied des Vorstandes der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Das BVerfG hatte die Klagen von drei Beamten im Ruhestand gegen die Absenkung der Pensionen zurückgewiesen.

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    08. August 2005
    Sachverständige zum Versorgungsänderungsgesetz 2001 vor dem Bundesverfassungsgericht


    GEW: Eingriffen des Gesetzgebers Grenzen setzen

    Die Einschnitte in die Beamtenversorgung sind nicht „wirkungsgleich“ zur Rentenreform 2001. Diese Auffassung haben die Sachverständigen in der mündlichen Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts über das Versorgungsänderungsgesetz 2001 vertreten. Damit haben sie die Auffassung der GEW und der übrigen DGB-Gewerkschaften bestätigt. Die Gewerkschaften hatten die Kürzungen als zu weitreichend abgelehnt und ihre Mitglieder bei entsprechenden Klagen unterstützt.

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    21. Juni 2005
    Von Ilse Schaad und Gesa Bruno-Latocha

    Beamtenversorgung mal wieder im Gespräch

    Die Beamtenversorgung ist mal wieder ins öffentliche Gerede gekommen. Das hat zwei Gründe: Zum einen hat die Bundesregierung am 25. Mai 2005 den Dritten Versorgungsbericht vorgelegt, zum Zweiten hat sie am gleichen Tag im Bundeskabinett den Entwurf für ein „Versorgungsnachhaltigkeitsgesetz“ beschlossen, mit dem die Rentenreform vom letzten Jahr „wirkungsgleich“ auf die Beamtenversorgung übertragen werden soll. Wir wollen auf beide einen genaueren Blick werfen.

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    21. Juni 2005

    Neue Entscheidung zur Praxisgebühr bei Beamten


    Das Verwaltungsgericht Hannover hat am 17. März 2005 zu Aktenzeichen 2 A 2884/04 eine interessante – noch nicht rechtskräftige – Entscheidung zu dem Abzugsbetrag nach § 12 Abs. 1 Satz 2 BhV gefällt. Der Inhalt dieser Vorschrift ist eine Übertragung aus dem Recht der gesetzlichen Krankenversicherung gem. § 28 Abs. 4 SGB V und wird Allgemein als sog. Praxisgebühr bezeichnet.

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    21. Juni 2005

    Bundesverwaltungsgericht: Versorgungsabschlag
    für Teilzeitbeschäftigte ist verfassungswidrig


    Mit Urteil vom 25. Mai 2005 hat das Bundesverwaltungsgericht zum Aktenzeichen 2 C 14.04 nun endgültig entschieden, dass der Versorgungsabschlag für Teilzeitbeschäftigte verfassungswidrig ist.

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    19. Juni 2005
    Rente ist kein „Gnadenbrot“

    DGB-Demonstration in Hannover für eine gerechtere Rentenpolitik



    2.800 Seniorinnen und Senioren haben am 18. Juni in Hannover für eine gerechtere Sozial- und Rentenpolitik demonstriert. Auf der Kundgebung an der Goseriede kritisierte der DGB-Bezirksvorsitzende Hartmut Tölle die finanziellen Einschnitte, die Rentnerinnen und Rentner in den letzten Jahren verkraften mussten.

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    15. Juni 2005
    Beihilfe

    Praxisgebühren nur anteilig zahlen

    Das VG Hannover hat zur Höhe der Praxisgebühr eine interessante Entscheidung getroffen. Wir veröffentlichen hier ein Musterschreiben, das gegenüber der Beihilfestelle verwendet werden kann.

    Musterschreiben zur Praxisgebühr
    An die Beihilfestelle
    Mit Urteil vom 17. März 2005 hat das Verwaltungsgericht Hannover zum Aktenzeichen 2 A 2884/04 entschieden, dass der Abzugsbetrag nach § 12 Abs. 1 Satz 2 BhV, der für die Erhebung der Praxisgebühr zu Grunde gelegt wird, nur in Höhe des Bruchteils anzusetzen ist, der im Rahmen der Beihilfegewährung geleistet wird. In dem zu entscheidenden Fall durfte daher nach Ansicht des Gerichts dem Kläger, der Versorgungsempfänger ist und eine Beihilfe in Höhe von 70 % erhält, pro Quartal nur 7,00 € statt 10.00 € abverlangt werden.
    Ich erhalte nur eine Beihilfe in Höhe von 50 %, so dass mir nach dem genannten Urteil nur eine Praxisgebühr in Höhe von 5,00 € abgezogen werden dürfte.


    31. Mai 2005
    Die Versorgung der Hinterbliebenen

    Beamtenversorgung

    Mit dieser Information soll ein Überblick über die Absicherung von Hinterbliebenen im Rahmen des Beamtenversorgungsrechts gegeben werden. Eine abschließende Information ist nicht möglich. Insbesondere die Anrechnungsvorschriften bei Zusammentreffen von Versorgungen, Renten und Einkünften sind äußerst kompliziert und kaum durchschaubar. Verbindliche Auskünfte können bei den Regierungspräsidien eingeholt werden. GEW-Mitglieder können sich darüber hinaus an die Rechtsberater und Rechtsberaterinnen vor Ort und die Landesrechtsstelle wenden.
    Im Zuge des Versorgungsänderungsgesetzes 2001 werden alle Beamtenpensionen in acht Schritten um 4,33 % gekürzt. Die entsprechenden Anpassungsfaktoren vermindern auch die Ansprüche auf Hinterbliebenenversorgung und die Höchstgrenzen beim Zusammentreffen mehrerer Einkünfte. Die der Berechnung zugrunde liegenden ruhegehaltfähigen Dienstbezüge werden daher jeweils um den geltenden Anpassungsfaktor gemindert. Die konkreten Zahlen werden zum jeweiligen Zeitpunkt veröffentlicht. Die Kürzung erfolgt jeweils im Zusammenhang mit den kommenden Besoldungs- und Versorgungserhöhungen, indem die ruhegehaltfähigen Dienstbezüge um einen bestimmten Faktor (zurzeit 0,98375) gekürzt werden. Immer dort, wo eine Höchstgrenze von „75%“ genannt ist, wird diese sich nach diesem Gesetz in Zukunft auf 71,75% reduzieren.
    Näheres zu diesem Gesetz kann unseren Informationen: „Versorgungsänderungsgesetz 2001“ und „Pensionskürzung“ entnommen werden.

    Der komplette Text ist hier als .pdf Datei zum Download verfügbar

    31. Mai 2005
    Auswirkungen der Auflösung des Bundestages auf die dienstrechtliche Gesetzgebung

    Die Gesetzentwürfe bleiben liegen

    Die nach der nordrhein-westfälischen Landtagswahl angekündigte vorgezogene Bundestagswahl hat auch Auswirkungen auf die dienstrechtliche Gesetzgebung.
    Mit Ablauf der jeweiligen Legislaturperiode findet der Bundestag rechtlich sein Ende. Seine Beschlüsse bleiben wirksam, aber alle noch nicht erledigten Gesetzesvorlagen werden gegenstandslos und müssen, wenn sich der nächste Bundestag mit ihnen befassen soll, erneut eingebracht werden.

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    21. Mai 2005
    GEW zum Dritten Versorgungsbericht der Bundesregierung

    „Die Länder müssen zu ihrer Verantwortung für Pensionäre stehen“

    Die Länder sollen zu ihrer Verantwortung für die Pensionärinnen und Pensionäre stehen. Das hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Blick auf die bisher bekannt gewordenen Daten aus dem Dritten Versorgungsbericht der Bundesregierung verlangt. „Die Pensionäre haben ein Recht darauf, dass die Zusagen, die ihnen als Beschäftigte gemacht worden sind, eingehalten werden“, sagte das für Beamtenpolitik verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Ilse Schaad in Frankfurt a.M.

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