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Personalratswahlen Stellungnahmen Aktuelle Informationen
Mit 63,3 Prozent bei den Wahlen zum Schulhauptpersonalrat fand die GEW in Niedersachsen soviel Zuspruch in den Schulen wie noch nie. Bei den Wahlen zu den Schulbezirkspersonalräten erreichte die GEW eine 2/3-Drittel-Mehrheit.
„Ein großer Erfolg für die GEW“, stellte der Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Dieter Knutz am Mittwoch in Oldenburg fest. Bei den Wahlen zum Schulbezirkspersonalrat gewann die GEW 2 Sitze hinzu und verfügt nun über 13 von 19 Sitzen. Im Bezirk Weser-Ems waren mehr als 30.000 Beschäftigte an ca. 1300 Schulen zur Wahl aufgerufen. Dabei steigerte die GEW ihren Stimmenanteil noch einmal deutlich.In den Grundschulen holte die GEW mit ihrer Spitzenkandidatin Elisabeth Schramm aus Scharrel 71, 2 Prozent – 5 Prozent mehr als im Jahre 2005. Dieter Knutz und die stellvertretende Bezirksvorsitzende Grete Janssen aus Osnabrück gewannen in den Hauptschulen mit 72,6% fast 7 Prozent dazu. Tilman Schieferdecker aus Menslage erreichte sogar 90 Prozent der Stimmen der Gesamtschullehrerinnen und –lehrer. mehr
zur kompletten Flugblattserie 05. April 2008 Einstellung von Feuerwehrlehrkräften an die Landesschulbehörde zurück! Steter Tropfen höhlt den Stein! Zu seinem Antrittsbesuch im Schulhauptpersonalrat in Hannover brachte der neue Staatssekretär Uhlig eine erfreuliche Nachricht mit: Ab Schuljahresbeginn 2008/09 werden die so genannten Feuerwehreinstellungen wieder durch die Standorte der Landesschulbehörde durchgeführt. Seitdem beabsichtigt war, die „Feuerwehreinstellungen“ von der Landesschulbehörde auf die Schulen zu übertragen, haben die Gremien der GEW und der Schulbezirkspersonalrat bei der Landesschulbehörde Osnabrück vor diesem Schritt gewarnt. Und die erwarteten massiven Probleme traten auch prompt ein. mehr 04. April 2008 Am 8. und 9. April werden die Personalräte gewählt! GEW – gelernt ist gelernt Am 8. und 9. April finden an den niedersächsischen Schulen die Personalratswahlen statt. Die Amtszeit der jetzt im Amt befindlichen Personalvertretungen endet im Mai dieses Jahres. Über 90.000 Lehrerinnen und Lehrer und Kolleginnen und Kollegen des nichtlehrenden Personals sind wahlberechtigt. mehr
01. März 2008 Wahlaufruf der GEW-Bezirksvorsitzenden Die Rechte der Beschäftigten sichern Zusammenarbeit der Personalräte ist wichtig Am 08. und 09. April finden in den niedersächsischen Schulen die Personalratswahlen statt. Im Mai dieses Jahres endet die Amtszeit der vier Schulbezirkspersonalräte in Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Osnabrück sowie des Schulhauptpersonalrates und der Personalräte an den Schulen. Damit ist es Zeit, einige Schlaglichter auf die zurückliegende Arbeit der Personalvertretungen und deren Bedingungen zu werfen.
Nach der Auflösung der Bezirksregierungen und der Installation der Landesschulbehörde, zunächst als Einrichtung mit Vorläufigkeitscharakter, waren im April 2005 Personalratswahlen erforderlich. Gewählt wurde, neben den Hauspersonalräten gleich örtlichen Personalräten in den damaligen Abteilungen und dem Bezirkspersonalrat, der für die Studienseminare zuständig ist und als Stufenvertretung für die Landesschulbehörde fungiert, auch der Gesamtpersonalrat (GPR) der Landeschulbehörde. mehr
Der DGB und das Kultusministerium sind sich in der Bedeutung der Personalratsarbeit im schulischen Bereich einig. „Wir sind gemeinsam der Auffassung, dass sich die Arbeit der Personalvertretungen bewährt hat und fortgeführt werden muss“, erklärte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann gemeinsam mit dem niedersächsischen DGB-Vorsitzenden Hartmut Tölle. mehr
Von Dieter Knutz und Michael Strohschein „Ich bin seit 30 Jahren Hauptschullehrer, aber so viele Eingriffe in das System, so viele Störungen der Beziehungsarbeit wie heute habe ich noch nicht erlebt“, kritisiert Werner Kohake aus einem Schulzentrum bei Osnabrück das Vorgehen der niedersächsischen Landesregierung. mehr
Der Hauptpersonalrat beim Nds. MWK hat sich in der vergangenen Amtsperiode gegen die Verschlechterungen aus der Hochschulpolitik gewandt, die in Form eines neuen Hochschulgesetzes (NHG) die Partizipation der Beschäftigten abgebaut und dafür die Leitungen gestärkt hat. mehr
Der Unmut von Ausbildenden über ihre Arbeitsbedingungen sorgt für Unruhe an den niedersächsischen Studienseminaren. In den letzten Jahren ist an allen Seminaren die Zahl der Auszubildenden gestiegen. 13. Februar 2008 Personalratswahlen Wahlplakate der GEW zu den Personalratswahlen 2008
19.
Januar 2008 Für Schulpersonalräte als Interessenvertretung der Beschäftigten bedeutet die sogenannte „Neue Steuerung“ mehr Beteiligungsrechte, aber auch eine veränderte Rolle als Schulpersonalrat. Der Schulleiterin/dem Schulleiter, ausgestattet mit mehr Macht und Personalbefugnissen, muss ein starker Schulpersonalrat gegenüber stehen. Er braucht nicht nur Fachkompetenz, um seine Beteiligungsrechte wirksam durchsetzen zu können, sondern muss auch seine Rolle als Gegengewicht zum Schulleiter wahrnehmen können. Ein Rollenkonflikt ist vorprogrammiert, wenn Schulleiter/innen nicht zwischen der Rolle als Personalratsmitglied und als „normale“ Lehrkraft unterscheiden können. Personalratsmitglieder brauchen die Unterstützung durch Schulungen, um für diese Aufgabe gewappnet zu sein.
Die Vorbereitungen für die Personalratswahlen im April 2008 sind angelaufen. Nachdem inzwischen die Wahlvorstände geschult sind, beginnt nun an den Schulen die Suche nach interessierten Kolleginnen und Kollegen, die bereit sind, für den Schulpersonalrat zu kandidieren. Besonders aufgrund der übertragenen dienstrechtlichen Befugnisse und der erweiterten Machtstellung der Schulleitung seit Einführung der Eigenverantwortlichen Schule ist es wichtig, engagierte Personalräte an den Schulen zu haben. 12. Januar 2008 GEW begrüßt gemeinsame Erklärung von Kultusminister und DGB Arbeit der Schulpersonalräte wird unterstützt Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen begrüßt die gemeinsame Erklärung von Kultusminister Busemann und dem Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes Niedersachsen, Hartmut Tölle, in der die Unterstützung der Schulpersonalräte durch die Schulbezirkspersonalräte zugesichert wird. In den eigenverantwortlichen Schulen nehmen die Schulpersonalräte zunehmend die Mitbestimmung bei Personalmaßnahmen wahr, weil den Schulleiterinnen und Schulleitern dienstrechtliche Befugnisse übertragen werden. Die GEW wird die Beratung und Unterstützung dieser Schulpersonalräte gewährleisten. „Die in der gemeinsamen Erklärung von Kultusministerium und DGB enthaltenen Aussagen über die künftigen Aufgaben der Schulbezirkspersonalräte und die Weiterentwicklung des Personalvertretungsrechts gehen in die richtige Richtung“, erklärte der GEW-Vorsitzende Eberhard Brandt. Allerdings fordere die GEW eine deutliche Erweiterung der Freistellung für die Mitglieder der Schulpersonalräte. „Die Eigenverantwortliche Schule ist nicht zum Nulltarif zu haben. Ziel der GEW war nie, das Personalgeschäft von der Behörde auf die Schulen zu verlagern. Das kostet mehr Aufwand auch für die Arbeit der Personalräte.“ Die GEW erwarte von jeder künftigen Landesregierung, dass das Personalvertretungsrecht im Dialog mit dem DGB weiter entwickelt werde.
22. November 2007 Direkt nach dem Studium kann nicht einmal jeder Zweite mit dem Referendariat beginnen Trotz 1,8 keine Stelle im Vorbereitungsdienst Sie hat ausgelassen mit ihren KommilitonInnen gefeiert. Ein tolles Ergebnis: „1,8“ steht auf dem Zeugnis der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen. „Sagen Sie, wie kann es sein, dass ich trotz meines guten Notendurchschnittes keine Stelle im Vorbereitungsdienst bekomme?“ fragt Rita R.* aus L. bei mir nach – ich bin Mitglied des Schulhauptpersonalrates. „Jetzt habe ich mich so angestrengt, um schnell und sogar mit einigen sehr guten Zensuren durch das Studium zu kommen. Ich wollte doch eigentlich schnell mit der Ausbildung fertig werden – auch, um nicht weiterhin finanziell von meinen Eltern abhängig zu sein.
Kultusminister Busemann wird als bildungspolitischer Pontius Pilatus seine Hände wie immer – natürlich ideologiefrei – in Unschuld waschen. Die zukünftige Einstellung der Lehrkräfte wird durch die Schulen durchgeführt werden mit allen, vor allem rechtlichen Problemen, die sich fast zwangsläufig ergeben. Aber: Schulen werden „eigenverantwortlich“ und da muss schon mal mit Friktionen gerechnet werden. mehr
VVom 8. bis 10. Oktober war die Wandelhalle im Kurzentrum von Bad Zwischenahn Veranstaltungsort der Landesdelegiertenkonferenz (LDK), dem höchsten Beschlussgremium der GEW. Drei Tage lang diskutierten 240 Delegierte aus den Gliederungen der GEW, den Bezirksverbänden, Fachgruppen und Ausschüssen über die niedersächsische Bildungspolitik sowie über das Tarif- und Beamtenrecht, bestimmten in wichtigen Beschlüssen die gewerkschaftliche Position und einigten sich auf Kandidatenlisten für die im April 2008 bevorstehenden Personalratswahlen. Zu den Höhepunkten der LDK gehörte die Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der niedersächsischen Parteien zum Thema „Zukunftsfähige Schulstruktur“. Dabei wurde deutlich, dass die Landesregierung offenbar schon Pläne für eine „Sekundarschule“ aus Haupt- und Realschulen in der Schublade hat. In seinem Tätigkeitsbericht stellte der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt fest, dass Ministerpräsident Wulff gezwungen sei, auf zentrale GEW Forderungen zu reagieren: die Zulassung von Gesamtschulen und die Verbesserung der personellen Ausstattung der Schulen durch die Schaffung zusätzlicher und den Erhalt bestehender Planstellen.
mehr 15. August 2007 Vorbereitung und Durchführung der Wahlen zu den Schulpersonalvertretungen und den Auszubildendenpersonalräten in den Seminaren 2008 Personalratswahlen am 8. / 9. April 2008 Das Nds. Innenministerium hat jetzt einen Erlass zur Vorbereitung und Durchführung der Personalratswahlen 2008 vorgelegt. Die Schulpersonalvertretungen werden am 8. / 9. April 2008 gewählt. RdErl. d. MK v. 26.7.2007 - 14.6- 03061/3 Die Amtszeit der gegenwärtigen Schulpersonalvertretungen und Auszubildendenpersonalräte endet spätestens am 30.4.2008 (§ 22 Abs. 2 Es wird folgender Zeitplan empfohlen:
Nach § 4 WO-PersV ist ein Verzeichnis der wahlberechtigten Beschäftigten (Wählerverzeichnis) aufzustellen und an geeigneter Stelle auszulegen. In das für die Auslegung bestimmte Wählerverzeichnis sind aus datenschutzrechtlichen Gründen nur Name, Vorname und Amtsbezeichnung sowie ggf. der Hinweis, zu welcher Fachgruppe bei den Schulstufenvertretungen die Wahlberechtigung besteht, aufzunehmen (§ 4 Abs. 1 Satz 2 WO-PersV). Bei den Wahlen zu den Schulstufenvertretungen (SBPR, SHPR) sind pädagogische Mitarbeiterinnen und pädagogische Mitarbeiter in der Grundschule, soweit sie Beschäftigte im Sinne des NPersVG sind (Ziffer 4.6 des Runderlasses des MK v. 18.5.2004 "Beschäftigung von pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Grundschule", SVBl. 2004, S. 321), zur Fachgruppe "nichtlehrendes Schulpersonal" wahlberechtigt.
Stimmzettel für die Wahl zum Mit der Konstituierung der neu gewählten Personalvertretungen endet die Amtszeit der gegenwärtigen Schulpersonalvertretungen und Auszubildendenpersonalräte in den Seminaren. Hinweis:
Neben dem bekannten Modellversuch "Projekt Regionale Kompetenzzentren" (ProReKo) in Niedersachsen gibt es auch in anderen Bundesländern ähnliche Projekte. In Schleswig-Holstein z.B. das "Projekt "Weiterentwicklung der beruflichen Schulen zu Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ)". Wenig geklärt ist die Frage der Belastung der Beschäftigten dieser Modellversuchsschulen. 15. August 2007 Verheimlichung, Angst, Misstrauen, Unwissen und Unsicherheit verhindern Lösungen. Prävention lohnt sich! Aktiv gegen Suchtgefahren für Beschäftigte im Schuldienst Nüchtern Arbeiten, was soll das denn? Wer arbeitet denn schon unter Alkoholeinfluss? Verantwortung setzt die Grenze. Der Vorgesetzte handelt vorbildlich und setzt damit ein wichtiges Signal für eigenverantwortlichen Konsumverzicht während der Arbeitszeit. 15. August 2007 Schleswig-Holstein: Studie zur Belastung von Personalräten veröffentlicht Für den Erhalt der hohen Standards eintreten In Niedersachsen haben wir vier Landesbildungszentren (LBZ) für Hörgeschädigte - in Braunschweig, Hildesheim, Oldenburg sowie Osnabrück und ein LBZ für Blinde in Hannover. Dieses sind soziale Einrichtungen des Landes, die organisatorisch zum Sozialministerium (MS) gehören – einschließlich der Schulen. 15. August 2007 Personalräte melden sich zu Wort Steigende Belastung an den Studienseminaren Aus dem MK verlautet „Niedersachsen stellt ein!“ Die gestiegenen Zahlen der Auszubildenden sind insgesamt auch ein erfreuliches Ergebnis, da in der Folge zumindest ein Teil der in den Ruhestand gehenden Kolleginnen und Kollegen ersetzt werden kann. „Die Belastung der Ausbildenden und der Verwaltungskräfte an den niedersächsischen Studienseminaren ist im Verlauf des letzten Jahres deutlich angestiegen.“ Dies beklagen zunehmend Personalräte der Studienseminare. |
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